24.03.2014 |

Beschäftigte wehren sich gegen Pläne der Geschäftsführung

ATOS IT droht mit Standortschließung

Foto: IG Metall.

Mitte März 2014 hat die Geschäftsführung von ATOS Information Technology (Atos IT) der Belegschaft völlig überraschend verkündet, dass der Betrieb in Frankfurt am Main, mit rund 300 Beschäftigten, bis Ende September geschlossen werden soll. Bereits am 17. März demonstrierten die Beschäftigten von ATOS IT in Frankfurt Niederrad gegen die Schließungspläne.

Die Belegschaft ist nicht gewilltdie Entscheidung der Geschäftsführung einfach hinzunehmen und fordert Alternativen zur Standortschließung.

Weitere Informationen zur Situation bei ATOS IT gibt es bei der IG Metall-Frankfurt.

20.03.2014 |

Einsendeschluss 30. April 2014

Deutscher Betriebsräte-Preis 2014: jetzt bewerben!

Für weitere Informationen hier klicken.

18.02.2014 |

Petra Meyer-Spreckic erhält rheinland-pfälzischen Verdienstorden

Auszeichnung für gute Betriebsratsarbeit

Verdienstorden für Meyer-Spreckic
Foto: IG Metall.

Petra Meyer-Spreckic, Betriebsratsvorsitzende der Schaidt Innovations GmbH, ist am 11. Februar mit dem rheinland-pfälzischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Als Vorsitzende des Betriebsrats bei Harman/Becker Automotive Systems, wie die Schaidt Innovations bis April 2013 hieß, hatte sie gemeinsam mit der IG Metall die Schließung des Standorts verhindert und so Hunderte Arbeitsplätze gesichert.

In der Laudatio hob der rheinland-pfälzische Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie, Alexander Schweitzer, ihren Einsatz für die Beschäftigten in der Region hervor. Meyer-Spreckic habe sich in herausragender Weise, mit Courage und Sachkenntnis um die Interessen des Landes Rheinland-Pfalz und seiner Arbeitnehmer verdient gemacht.

Den Vorschlag für die Verleihung des Verdienstordens hatte der IG Metall Bezirk Mitte gemacht.‎ Bezirksleiter Armin Schild erklärte im Rahmen der Feierstunde in Mainz: "Petra Meyer-Spreckic ist ein Vorbild für uns alle. Wir sind stolz und dankbar, dass eine Metallerin geehrt wird, für ihren mutigen Kampf um die Zukunft von über 500 Menschen und ihren Familien."

Die Geehrte betonte, dass sie nichts davon alleine erreicht habe. Alles, was sie erreichen konnte, sei nur durch ihre Kolleginnen und Kollegen, zusammen mit der IG Metall und der Technologieberatungsstelle Rheinland-Pfalz (TBS), möglich gewesen.

17.02.2014 |

Beschäftigte von Decoma protestieren gegen Sparpläne

Wir verschaffen uns Respekt!

Foto: Thorsten Fuchs.

800 Beschäftigte des Automobilzulieferers Decoma in Obertshausen haben am 13. Februar lautstark vor dem Verwaltungsgebäude von Decoma in Obertshausen protestiert. Der Hersteller von Stoßfängern will 230 Arbeitsplätze abbauen und 6 Millionen Euro Lohnverzicht pro Jahr von den Beschäftigten.

Der Protest zeigt bereits Wirkung, die Geschäftsführung erklärte sich zu ersten Zugeständnissen bereit:

  • Das Sparprogramm wird bis Mai 2014 ausgesetzt.
  • Die Ausbildungswerkstatt soll erhalten und ausgebaut werden.

Flugblätter zur Situation bei Decoma: 1 | 2 | 3

Mehr bei der IG Metall Offenbach

10.02.2014 |

Metaller/innen wehren sich gegen Kürzungspläne bei Decoma in Obertshausen

Wer an uns spart muss mit uns rechnen!

Foto: IG Metall
Azubis wehren sich gegen die Schließung der Ausbildungswerkstatt

Gegen die Pläne des Magna-Konzerns am Standort Obertshausen sechs Millionen Euro pro Jahr einzusparen, gibt es heftigen Widerstand. Das ist das Ergebnis der Mitgliederversammlungen der IG Metall in allen Schichten am 29. Januar. Die Versammelten machten deutlich, dass sie nicht bereit sind der Geschäftsführung umgerechnet 500 Euro pro Person und Monat oder fünf  Stunden unbezahlter Mehrarbeit zu schenken.

Die Kürzungspläne hatte die Geschäftsführung von Decoma schriftlich gegenüber dem Betriebrat angekündigt. Wenn sie jetzt gegenüber der Belegschaft behauptet,  sie wolle gar nichts kürzen, dann ist dem nicht zu trauen. Um über die Situation zu informieren und das weitere Vorgehen abzustimmen, ruft der Betriebsrat von Decoma am 13. Februar 2014 alle Beschäftigten zu einer Betriebsversammlung auf.

Flugblatt zu den Kürzungsplänen der Geschäftsführung

Aufruf zur Betriebsversammlung am 13. Februar

IG Metall Offenbach

02.02.2014 |

Adam Opel AG

Wichtiger Verhandlungserfolg von IG Metall und Gesamtbetriebsrat

Am 31. Januar konnte in Betriebsversammlungen an den Opel-Standorten im IG Metall Bezirk Mitte (Rüsselsheim, Eisenach, Dutenhofen und Kaiserslautern) den Belegschaften ein weiterer tarifvertraglicher Erfolg der IG Metall bei Opel vorgestellt werden. Die neue Vereinbarung konkretisiert den bereits im März 2013 abgeschlossenen T‎arifvertrag zwischen der Adam Opel AG und der IG Metall.

 

Weitere Details im folgenden Flugblatt

24.01.2014 |

Einigung über Zukunft von Gardener Denver in Simmern

Standortgarantie bis Ende 2018

Bild: Gardner Denver.

Die Geschäftsleitung der Gardner Denver Deutschland GmbH und die IG Metall Bezirksleitung Mitte haben nach intensiven Verhandlungen gemeinsam eine vorläufige Einigung zum Standort Simmern/Hunsrück erzielt. Der langjährige Standort soll zu einem Exzellenz- und Kompetenzzentrum entwickelt werden und künftig eine zentrale Rolle in der internationalen Produktionsstrategie von Gardner Denver einnehmen. 

Gardner Denver ist nach der vorläufigen Einigung bereit, für Simmern eine Standortgarantie bis Ende des Jahres 2018 auszusprechen. In dieser Zeit werden mindestens 201 Mitarbeiter unbefristet am Standort tätig sein. Außerdem sind Investitionen von mehr als sechs Millionen Euro in Produktionsanlagen geplant. Für Mitglieder der IG Metall sollen betriebsbedingte Kündigungen bis Anfang 2017 ausgeschlossen werden.

Edgar Brakhuis, erster Bevollmächtigter der IG Metall Bad Kreuznach: "Es war uns wichtig, vor allem im Sinne unserer Mitglieder am Standort Simmern zügig zu einer arbeitnehmerfreundlichen Lösung zu gelangen. Die jetzt erzielte Einigung ein großer Erfolg."

Gemeinsame Medieninformation von IG Metall und Gardner Denver

22.01.2014 |

Sechs Gründe für einen Betriebsrat

Betriebsrat - hast Du keinen, wähl Dir einen

Betriebsrat: wähl dir einen!

Betriebsräte vertreten die Interessen der Beschäftigten im betrieblichen Alltag. Ihr Engagement sorgt für bessere Arbeitsbedingungen und kann sogar Arbeitsplätze retten. Von Anfang März bis Ende Mai 2014 werden in ganz Deutschland Betriebsräte gewählt. Sechs Gründe, warum man sich daran beteiligen sollte:

1. Besser mit Betriebsrat
Interessenvertretung heißt heute zuallererst Kampf um sichere Arbeitsplätze. Der Betriebsrat kann selbst initiativ werden durch intelligente Vorschläge wie flexible Arbeitszeitmodelle oder Innovationsoffensiven.

2. Der Betriebsrat macht Arbeit sicher und fair
Der Betriebsrat steht für mehr Mitbestimmung im Betrieb und Unternehmen. Er kümmert sich um sozialverträgliche Arbeitszeiten und um die Qualifizierung für alle Beschäftigten.

3. Ein Betriebsrat zahlt sich aus
Betriebe mit Betriebsrat bezahlen mehr als zehn Prozent höhere Entgelte als solche ohne eine gewählte Interessenvertretung. Geringverdiener und Frauen profitieren davon in erster Linie.

4. Mit Betriebsrat hat jeder mehr Rechte
Der Betriebsrat hilft bei individuellen Konflikten, geht Beschwerden nach, überprüft Eingruppierungen und widerspricht einer ungerechtfertigten Kündigung.

5. Betriebsratsarbeit ist vielseitig, verantwortungsvoll und spannend
Betriebsräte können bei wichtigen Fragen, die den Betrieb betreffen, mitreden und mitentscheiden, kommen mit den Kollegen ins Gespräch und erhalten Anerkennung für ihre Arbeit.

6. Betriebsräte haben die Chance, sich umfassend zu qualifizieren
Betriebsräte erwerben Kompetenz im Arbeitsrecht und bei wirtschaftlichen Themen, um auf Augenhöhe mit der Geschäftsführung reden zu können

Weitere Informationen zur Betriebsratswahl

10.12.2013 |

MEP OLBO

Mitgliederversammlung stimmt Verhandlungsergebnis zu

Die Mitglieder der IG Metall bei MEP OLBO in Fulda haben das Verhandlungsergebnis über einen Sozialtarifvertrag  mit 96,4 % angenommen. „Tarif macht stark: 50 Arbeitsplätze wurden gerettet, Arbeitslosigkeit hinausgeschoben und verhindert und eine Billigentsorgung der Belegschaft zurückgeschlagen“ erklärte Uwe Zabel von der IG Metall Bezirksleitung Mitte.

„Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz und ihre Solidarität“, freute sich Robert Weißenbrunner, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Hanau-Fulda über das klare Votum. „MEP OLBO ist ein Beispiel eines exemplarischen Sozialkonfliktes für die Region aber auch den gesamten Bezirk Mitte. Nur der hohe Organisationsgrad und die Entschlossenheit der Mitglieder nötigte dem Mehler/KAP-Konzern den erforderlichen Respekt ab.“

Armin Schild, Bezirksleiter IG Metall Mitte, will auf dem Weg weitermachen. „Wir im Bezirk Mitte machen weiter mit der organisationspolitischen Zentrierung, Betrieb für Betrieb, Verwaltungsstelle für Verwaltungsstelle. Mitgliederorientierung und Beteiligung ist bei diesen exemplarischen Sozialkonflikten das was wir alle lernen können.“

05.12.2013 |

MEP OLBO

Solidarität erzwingt Respekt – Verhandlungsergebnis Sozialtarifvertrag

Nach ganztägigen Warnstreiks, BR Informationen und Demonstrationen und einer fortdauernden Betriebsversammlung wurde ein Verhandlungsergebnis für einen Sozialtarifvertrag erziel.

Solidarität, Zusammenhalt und aufrechter Gang brachten kurz vor Beginn von  unbefristeten Arbeitsniederlegungen den Durchbruch. Ein Verhandlungsergebnis für einen Sozialtarifvertrag wurde vereinbart. Jetzt entscheiden die Mitglieder der IG Metall am 9.12. und 10.12.2013 über die Annahme oder Ablehnung des Ergebnisses. Uwe Zabel, Verhandlungsführer für die IG Metall Bezirksleitung Mitte, ist sich sicher, dass die Mitglieder dem einstimmigen Beschluss der Tarifkommission folgen werden und das Verhandlungsergebnis in dem geheimen Mitgliedervotum annehmen.

Einzelheiten:

Am späten Abend des 4.12.wurde zwischen IG Metall und Arbeitgeber bei MEP OLBO in Fulda ein Verhandlungsergebnis über die geplante Verlagerung von 120 der rund 200 Arbeitsplätze erzielt. Das Ergebnis sieht vor, dass statt eines vom Arbeitgeber geplanten Reststandorts mit rund 80 Beschäftigten nun 120 Arbeitsplätze plus 8 Ausbildungsplätze in Fulda erhalten bleiben. Für die verbleibenden Beschäftigten sind, sofern sie IG Metall-Mitglied sind, betriebsbedingte Kündigungen bis 31.12.2017 ausgeschlossen.

Durch die Schaffung von weiteren Regelungen für Beschäftigte im rentennahem Alter sowie für Beschäftigte, die das Unternehmen ohnehin verlassen wollen, wird sich die Anzahl der insgesamt noch 74 abzubauenden Arbeitsplätze noch einmal deutlich reduzieren. Für diejenigen, die das Unternehmen verlassen, wurde eine individuelle Abfindung nach folgender Formel vereinbart: Anzahl der Beschäftigungsjahre x Bruttomonatsentgelt x 1,0. Für Mitglieder der IG Metall, die von einer Kündigung betroffen sind, ist ein zusätzlicher Bonus vereinbart, der sich nach der Dauer der Gewerkschaftsmitgliedschaft richtet.

Außerdem ist vereinbart, dass den Beschäftigten eine Transfergesellschaft angeboten wird, die zwischen sechs und zwölf Monaten dauern kann. Dadurch ist sichergestellt, dass im Jahr 2014 kein Beschäftigter arbeitslos werden muss und die vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Beschäftigten hoffentlich schnell wieder einen vergleichbaren Arbeitsplatz erhalten. Die durch die Warnstreiks und weiteren gewerkschaftlichen Aktionen ausgefallene Arbeitszeit wird vom Arbeitgeber bezahlt.

In der noch am späten gestrigen Abend stattgefundenen Betriebsversammlung  wurde das Ergebnis von den rund hundert Anwesenden als großer Erfolg bewertet. Für die IG Metall Hanau-Fulda bewertet Robert Weißenbrunner das Ergebnis ebenfalls als positiv: „Dieses Ergebnis war zweifelsfrei nur möglich weil die Beschäftigten in den letzten Wochen den nötigen Mut und das Vertrauen in die eigene Stärke und ihre IG Metall entwickelt haben und sich nicht vom Arbeitgeber haben unterkriegen lassen, Drohungen ignoriert und mit vielfältigen Aktionen bis hin zu Arbeitsniederlegungen für ihre berechtigten Forderungen gekämpft haben und dennoch immer zu konstruktiven Lösungen bereit waren.

Es ist gelungen mit 128 Arbeits- und Ausbildungsplätzen eine mittelfristige Perspektive für einen großen Teil der Beschäftigten, ihrer Familien aber auch des Betriebes zu formulieren. Wir werden auch weiterhin unseren Beitrag dazu leisten, dass moderne Textilarbeitsplätze in der Region Osthessen erhalten bleiben können. Für die leider vom Abbau der Arbeitsplätze betroffenen Beschäftigten sind Lösungen gefunden worden, die den Verlust des Arbeitsplatzes überdurchschnittlich stark abmildern.

27.11.2013 |

MEP OLBO Fulda

Keine Entsorgung zum Billigtarif - Sozialtarifvertrag ist das Mindemass an Respekt

Bild zum Thema Bildergalerien

MEP OLBO in Fulda ist ein Automobilzulieferer Betrieb aus der Textilindustrie. Der Konzern (Mehler Gruppe) will die Produktion in "Billig-Lohn-Länder" verlagern und den Betrieb in Fulda größtenteils stilllegen.

Nun kämpfen die Beschäftigten als letztes Mittel für einen Sozialtarifvertrag. Am Freitag, den 29. November, fand ein 24 stündiger Warnstreik vor dem Werk statt, an dem sich 200 Metallerinnen und Metaller beteiligten.

"Die Produktion stand 24 Stunden still" Uwe Zabel (IG Metall Bezirksleitung Mitte) ist stolz auf die Aktionen der zu fast 90 % organisierten Belegschaft. Die Kolleginnen und Kollegen von MEP OLBO sollen nach größtenteils über 20 Jahren Betriebszugehörigkeit mit einer "Billig-Abfindung" vom Hof gejagt werden.

"Dieser "Billigentsorgung" von Menschen, die Jahrelang den Profit des Unternehmens produziert haben kann die IG Metall nicht hinnehmen. Deshalb ist es das Ziel das die Beschäftigten wenigstens einen Sozialtarifvertrag bekommen, der ihre Leistung - viele sind über 30 Jahre dort beschäftigt - würdigt", erklärt Robert Weissenbrunner, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Hanau-Fulda. Die Unterstützung der Politik aus der Region und der Kirchen sicher sein.

17.10.2013 |

Metallumform und MS-Umformtechnik in Leinefeld

Tarifabschluss dank Entschlossenheit

Warnstreik von Metallumform und MS-Umformtechnik in Leinefeld

Nach langen Verhandlungen über einen Haustarifvertrag/Manteltarifvertrag, wurde  für die rund 240 Beschäftigten der Metallumform und MS-Umformtechnik in Leinefeld in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, ein Abschluss erzielt. 

Schwierige Verhandlungen

Die seit März andauernden Verhandlungen mussten von einem drei stündigen Warnstreik und einer neunstündigen Betriebsversammlung begleitet werden, um nochmals zu verdeutlichen, dass die Kolleginnen und Kollegen vor Ort kampfbereit sind.
Der Abschluss hätte in der Nacht vom Donnerstag den 10. Oktober auf Freitag den 11. Oktober bereits erfolgen können. Jedoch wurde nach 20 Stunden intensiver Verhandlungen der Verhandlungstisch "ohne" Ergebnis verlassen. Und das obwohl in der Sache das Tarifergebnis feststand. Grund des drohenden Scheiterns der Tarifverhandlung war, dass am Ende der Verhandlungen die Arbeitgeberseite, neue für die IG Metall Verhandlungskommission nicht annehmbare Forderungen aufstellten.
Die Verhandlungskommission verdeutlichte den Arbeitgebern klar, dass es zu einem Streik kommen werde, wenn nicht bis zum 15. Oktober ein Abschluss erzielt wird. Erst als der Geschäftsführung das Risiko einer Arbeitsniederlegung bewusst wurde kehrten diese an den Verhandlungstisch zurück.

Auf dem Niveau des Flächentarifvertrags

"Mit dem Abschluss wurde ein fairer Kompromiss gefunden", so Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Nordhausen. "Ohne das Engagement der Kolleginnen und Kollegen wäre dieser Abschluss so nicht zustande gekommen."
Mit dem Abschluss wurden die wichtigsten Ziele der IG Metall Verhandlungskommission erreicht. In den Kernfragen Urlaubsdauer, zusätzliches Urlaubsgeld und unbefristete Übernahme der Auszubildenden nach bestandener Abschlussprüfung sind die Beschäftigten jetzt auf dem Niveau des Flächentarifvertrags. In einem Stufenplan ist die Angleichung verbindliche geregelt.
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 37,5 Stunden und liegt damit eine halbe Stunde unterhalb der Arbeitszeit von verbandsgebundenen Betrieben. Außerdem verpflichteten sich die Tarifparteien eine ständige Kommission zu dem Punkt Gesundheitsmanagement einzurichten. Gesundheit erhält damit einen neuen, erfreulich hohen Stellenwert. "Ein klarer Standortvorteil", so die einhellige Meinung der Kolleginnen und Kollegen von Metallumform und MSU-Umformtechnik in Leinefeld.


Die Erklärungsfrist der vorliegenden Vereinbarung wurde auf den 15.11.2013 vereinbart.

30.08.2013 |

Tarif Macht Stark: Faurecia Konzern entschuldigt sich bei Belegschaft Scheuerfeld

Aufrechter Gang verhindert Tarifvertragsbruch

In jeder Hinsicht ein einmaliger Vorgang. Der französische Automobilzulieferkonzern Faurecia wollte einen mit der IG Metall erst im Juli 2013 abgeschlossen Zukunftstarifvertrag für den Standort Scheuerfeld brechen. Nachdem sich die Scheuerfelder Belegschaft auf einen langen Arbeitskampf zur Verteidigung ihres Tarifvertrages einstellte und der IG Metall Bezirksleiter Mitte Armin Schild ein Ultimatum an den Konzern stellte, den Tarifvertrag einzuhalten, musste sich Faurecia bei der Belegschaft und der IG Metall für den versuchten Tarifvertragsbruch entschuldigen. "Die Mitgliederversammlung - 95 % der Beschäftigten sind Mitglied der IG Metall und die Tarifkommission der IG Metall in Scheuerfeld haben die Entschuldigung des Konzerns angenommen. Durch den Rückzieher des Konzerns wurde ein harter Sozialkonflikt vermieden, der auch zu Auswirkungen auf große Automobilwerke wie Opel in Rüsselsheim und Bochum und Volvo in Belgien und Schweden gehabt hätte. Durch aufrechten Gang und Solidarität verhindert" berichtete Uwe Zabel von der Bezirksleitung Mitte von der Mitgliederversammlung während der Arbeitszeit im Betrieb. "Tarifvertragsbruch wird die IG Metall bei Betrieben, die gewerkschaftlich so hoch organisiert sind, wie Faurecia in Scheuerfeld nicht akzeptieren“, freut sich Bezirksleiter Armin Schild über den Erfolg der Solidarität, ist aber auch nachdenklich. „Was wäre geschehen, wenn dieser dreiste Vertragsbruch gegenüber einer Belegschaft versucht worden wäre, die nur zu 30 Prozent in unserer IG Metall organisiert ist? Dann wäre dieses Ergebnis jedenfalls nicht erreicht worden. Wer nicht Mitglied der IG Metall ist, sitzt dann bei denen auf der anderen Seite des Verhandlungstisches."

Faurecia hatte mit der IG Metall in einem Zukunftstarifvertrag vereinbart, das ein Auftrag zur Sicherung der Zukunft und der Beschäftigung im Werk Scheuerfeld ( VS Betzdorf, Rheinland Pfalz) von der Slowakei nach Betzdorf vereinbart wird. Das war ein wichtiger Teil des Tarifkompromisses. Nachdem zunächst die Verlagerung bereits unter dem erheblichen Aufwand der bereits begonnen hatte wurde sie plötzlich in der Sommerpause durch Teile der Faurecia Konzernführung gestoppt. Der Betriebsrat Scheuerfeld informierte den IG Metall Bezirksleiter Armin Schild und dieser stellt Faurecia ein Ultimatum den Tarifvertrag einzuhalten. Betriebliche Tarifkommission der IG Metall, die Vertrauensleute und die Belegschaft bereiteten sich mit der IG Metall Verwaltungsstelle Betzdorf auf Aktionen vor. Eine Betriebsversammlung für den 29.8.2013, dessen Ende nicht absehbar schien, wurde eingeladen, alle Überstunden boykottiert, Arbeitsniederlegungen und eine Demonstration auf dem Frankfurter Flughafen vor der Aufsichtsratssitzung von Faurecia am 4.9.2013 wurde vorbereitet und eine Kundgebung vor der Adam Opel AG in Rüsselsheim. In der Betriebsversammlung entschuldigte sich das Faurecia Management bei Belegschaft und IG Metall. Die Verlagerungsaktivitäten nach Scheuerfeld werden sofort wieder aufgenommen. Die deutsche Muttergesellschaft des Faurecia Konzerns garantierte nach der Entschuldigung die Einhaltung des Zukunftstarifvertrages. "Die Tarifkommission und die Mitgliederversammlung nahm die Entschuldigung an erklärte aber, das ein weiterer Bruch des Tarifvertrages sofort mit Notwehraktionen und Arbeitsniederlegungen beantwortet wird." berichtet Uwe Zabel von der IG Metall Bezirksleitung Mitte von der Mitgliederversammlung. Das ist ein Erfolg einer über 95 % organisierten Belegschaft. Nur so sind wir tarifmächtig auch unsere Tarifverträge gegen Angriffe aktiv zu verteidigen "Ohne die aktive Solidarität der Belegschaft hätte der Faurecia Konzern nicht den Gang nach Cannossa gemacht" stellte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Betzdorf Claif Schminke fest. Bezirksleiter Armin Schild bedankte sich nach erfolgreicher Verhinderung des Tarifvertragsbruches auch bei den Kolleginnen und Kollegen von Opel für Ihre Solidarität und Unterstützung. "Dadurch wurde dazu beigetragen, das der Vertragsbruch verhindert wurde. Die für die Opel Fertigung in Bochum und anderswo zu erwartenden Produktionsstörungen sind jetzt nicht mehr zu befürchten. Das soll allen eine Lehre sein, dass die IG Metall Tarifvertragsbruch nicht hinnehmen wird"

Die Broschüre: Mit Aufrechtem Gang

Bildergalerie

24.07.2013 |

Bosch Solar Energy

Petition gestartet

Der Betriebsrat der Bosch Solar Engergy AG hat eine Petition an die Geschäftsführung gestartet, um diese dazu zu bewegen, den Ruckzug von Bosch aus der Solarsparte zu überdenken. Die Entscheidung des Konzerns haben verheerende Folgen, sowohl für die Beschäftigten,als auch für die gesamte Region.
Außerdem sieht der Betriebsrat sowohl für Bosch Solar, als auch für die gesamte Branche durchaus eine Zukunft. 

Mit der Petition fordert der Betriebsrat:

  • Eine nochmalige Überprüfung der Entscheidung zum vollständigen Rückzug aus ihrem Solargeschäft
  •  Eine verbindliche Zusage der Bosch Solar Energy AG, dass die Produktion am Standort Arnstadt vollumfänglich bis mindestens Ende 2013 aufrechterhalten wird und der Ausspruch betriebsbedingter Kündigungen bis zu diesem Zeitpunkt ausgeschlossen wird
  • Die Verlagerung und Integration anderer Produktions- und Produktfelder aus dem Produktportfolio des Bosch - Konzerns nach Arnstadt zu prüfen und zeitnah zu entscheiden
  • Bosch muss zur Sicherung des Standortes und der Beschäftigung einen substanziellen Beitrag leisten. Vorrangiges Ziel muss es sein, dass alle Mitarbeiter ein Angebot zu einer Weiterbeschäftigung erhalten.

Auch der Bezirk Mitte unterstützt die Petition und ruft dazu auf diese zu Unterzeichen.

Zur Petition

20.06.2013 |

Urabstimmung bei der Firma HAY in Bad Sobernheim und Bockenau

81,8 Prozent stimmen Zukunftstarifvertrag zu

In einem geheimen Mitgliedervotum in Urwahl haben die Mitglieder der IG Metall in den Werken Brockenau und Bad Sobernheim mit 81,9 Prozent für die Annahme eines Tarifvertrags für die Zukunft der Hay Gruppe gestimmt.

„81,9 Prozent der IG Metall Mitglieder stimmten mit ja. 18,1 Prozent mit Nein. Dies ist eine basisdemokratische Entscheidung der IG Metall Mitglieder in der Urwahl im Mitgliederentscheid für die Annahme des Zukunftstarifvertrages“, stellte Uwe Zabel von der Bezirksleitung Mitte fest.

Der Tarifvertrag sieht weitere Investionen an den Standorten und einen Ausschluss von Kündigungen für Mitglieder der IG Metall bis Ende 2016 vor.

„Das ist ein klarer Auftrag unserer Mitglieder die Zukunft aktiv zu gestalten“, stellte der Erste Bevollmächtige der IG Metall Bad Kreuznach, Edgar Brakhuis, fest. „Jetzt müssen wir uns auf die weitere Auseinandersetzung aktiv vorbereiten. Das werden wir gemeinsam aufarbeiten und anpacken. Dazu brauchen wir weiter die Geschlossenheit die wir jetzt erreicht haben“, so Brakhuis.

Medieninformation

Flugblatt mit Informationen zum Tarifabschluss

15.03.2013 |

Opel-Mitgliedervotum an den Standorten Rüsselsheim, Kaiserslautern, Dudenhofen

IG Metall-Mitglieder stimmen Tarifvertrag zu

Mit großer Mehrheit haben die IG Metallerinnen und Metaller bei Opel an den Standorten Rüsselsheim, Kaiserslautern und Dudenhofen in einem Mitgliedervotum dem Tarifvertrag, den die IG Metall und die Geschäftsleitung von Opel Anfang der Woche ausgehandelt haben, zugestimmt. In Rüsselsheim befürworteten 83,7%, in Kaiserslautern 90,97% und im Testzentrum Dudenhofen 91,6% Prozent der IG Metall-Mitglieder den gefundenen Kompromiss. Mit diesem  Votum kann nun der Tarifvertrag nach einer Erklärungsfrist, die am 27. März endet, unterzeichnet werden.
 „Das ist ein sehr eindeutiges Votum für den Tarifvertrag“, sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild. „Ich danke allen IG Metall Mitgliedern, die sich an der Abstimmung beteiligt haben und mit ihrem verantwortungsbewussten und solidarischem Votum eine Zukunftsperspektive nicht nur für ihren eigenen Standort, sondern für die Marke Opel als Ganzes und für alle deutschen Standorte eröffnen“.
 
Am Standort Eisenach findet die Abstimmung über den Tarifvertrag Anfang der übernächsten Woche statt. Für den Standort Bochum laufen noch Nachverhandlungen zur Konkretisierung von Zusagen der Opel Geschäftsleitung. Ein Termin für eine Abstimmung der IG Metall Mitglieder steht noch nicht fest.

IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild: „Das Ziel der IG Metall ist und bleibt es, alle Opel- Standorte in Deutschland langfristig zu erhalten und betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern. Es geht um Sicherheit für die Beschäftigten an allen Standorten. Das noch bestehende kurze Zeitfenster wollen wir nutzen, um gemeinsam Druck zu machen, um für die  Bochumer Beschäftigten  eine Lösung zu schaffen und einen für alle Standorte gültigen Tarifvertrag zu erreichen. Klar ist aber auch, ein ablehnendes Votum bzw. das Nichtzustandekommen einer Lösung an einem Standort bedeutet nicht, dass der Tarifvertrag an den anderen Standorten nicht umgesetzt werden kann.“

13.03.2013 |

Hewlett-Packard Rüsselsheim

Aktionstagstag gegen Standortschließung

Foto: IG Metall
Aktionstag am 12. März.

Die Beschäftigten bei Hewlett-Packard (HP) wollen die vom Vorstand einseitig im Februar angekündigte Schließung des Standortes Rüsselsheim nicht tatenlos akzeptieren. Trotz Schneechaos folgten gestern mehrere Hundert Beschäftigte aus verschiedenen HP-Standorten dem Aufruf von IG Metall und ver.di und beteiligten sich am "Tag der Solidarität" in Rüsselsheim.

HP hatte vor wenigen Wochen angekündigt, den Standort Rüsselsheim zum 31. Oktober 2013 schließen zu wollen. Dadurch würden 1100 Beschäftigte ihren Job im Bereich der IT-Dienstleistungen von HP verlieren.

Johannes Katzan, Unternehmensbeauftragter der IG Metall für HP: "Die Belegschaft leistet hervorragende Arbeit und hat dabei immer das Wohl der Kunden und des Unternehmens im Blick. Deshalb ist die angedrohte Schließung des Standortes ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Sie werden von einem Tag auf den anderen als überflüssiger Kostenballast abgestempelt. Das ist respektlos."

Die Arbeitnehmervertreter fordern von der Geschäftsleitung die vollständige Offenlegung ihrer Pläne und die Rücknahme der Betriebsschließung. Katzan: „Es geht uns um Perspektiven für die Beschäftigten. Dazu müssen betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden.“

In einer bundesweiten Betriebsräteversammlung beraten die Belegschaftsvertreter am 13. März ihre Positionen zu den Schließungsplänen des Managements. 

Medieninformation des Bezirk Mitte zu HP

Aktuelle Informationen unter http://www.hp.igm.de

So protestieren die Beschäftigten von HP gegen die Schließung des Standorts Rüsselsheim

Hier Bilder von den Protesten am 7. März auf der Cebit in Hannover und am 12. März in Rüsselsheim. 1.100 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

06.03.2013 |

Aktionstermine in Rüsselsheim

HP-Beschäftigte wehren sich gegen Standortschließung

Das Management der HP Deutschland GmbH will den Standort Rüsselsheim schließen und damit weitere 1.100 Stellen im Bereich Enterprise Services abbauen.  Mit einer in die Zukunft gerichteten und weitsichtigen Personalpolitik hat das absolut nichts zu tun.  Die IG Metall wird gemeinsam mit dem Betriebsrat und ihren Mitgliedern bei HP nicht tatenlos zuschauen, wie qualifizierte Jobs bei HP im Rhein-Main Gebiet einem fragwürdigen Handstreich-Manöver zum Opfer fallen. Folgende Aktionen finden statt:
Am Donnerstag, 7.3., fahren Beschäftigte von HP Rüsselsheim zur CeBIT nach Hannover, um am dortigen HP-Stand auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Am Dienstag, 12.3. findet ein Tag der Solidarität statt. Dazu sind alle HP-Standorte eingeladen. Auch andere Betriebe aus der Region wollen  sich mit den Beschäftigten von HP Rüsselsheim solidarisch erklären und sie in ihrem Kampf zum Erhalt des Standorts und der Arbeitsplätze unterstützen. 
 

Bundesweiter Aktionstag der IG Metall

Mensch statt Marge! Beschäftigte bei Siemens wehren sich

Der Aktionstag ist Auftakt für weitere Proteste gegen geplante Sparmaßnahmen. Die IG Metall fordert von Siemens eine langfristige und nachhaltige Perspektive an Stelle von kurzfristigen Sparprogrammen.

Die Strategie des SIEMENS-Konzernvorstands unter der Überschrift „SIEMENS 2014" sieht vor, dass über alle Bereiche hinweg sechs Milliarden Euro eingespart werden. Zusätzlich sollen alle Standorte eine Gewinnmarge von zwölf Prozent erzielen. Bereiche, die bis 2014 nicht nachweislich Marktführer oder zumindest zweitgrößter Akteur in ihrem Segment sind, sollen verkauft werden.

12.02.2013 |

Urabstimmung bei Faurecia

Verhandlungsergebnis einstimmig angenommen

Nach massiven Protesten der Belegschaft konnten die Verhandlungen um das Faurecia-Werk in Scheuerfeld Anfang Februar zu einem Ergebnis geführt werden. Die IG Metall und die Werksleitung haben sich auf einen Standorterhalt bis 2016 geeinigt und die Eckpunkte eines Sozialtarifvertrages ausgehandelt. In der anschließenden Urabstimmung unter den Mitgliedern der IG Metall bei Faurecia wurde dies Verhandlungsergebnis mit 99,5 angenommen. IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel: " Dieser Erfolg war nur durch das entschlossene, gemeinsame Vorgehen von Beschäftigten, Betriebsrat und IG Metall möglich."

Für Nachfragen:

Simone Ebel-Schmidt

IG Metall Bezirksleitung Mitte Pressestelle

presse.bezirkmitte(at)igmetall.de

+49 69 6693 3324

+ 49 170 3333 718

 

06.02.2013 |

Arbeitskampf erfolgreich

Standortschließung bei Faurecia abgewehrt

Nachdem die Verhandlungen um die Zukunft des Werks von Faurecia in Scheuerfeld am Freitag der vergangenen Woche ergebnislos abgebrochen worden waren hat sich die IG Metall in der Nacht zum 6. Februar mit der Werksleitung auf eine Standortgarantie bis Ende 2016 geeinigt.  Dieser Erfolg war nur durch das entschlossene, gemeinsame Vorgehen von Beschäftigten, Betriebsrat und IG Metall möglich.

In ihrem Verhandlungsergebnis haben sich IG Metall und Werkleitung auf Eckpunkte für einen Zukunfts- und Sozialtarifvertrag geeinigt. Vereinbart wurde insbesondere eine Arbeitsplatzgarantie für die Mehrheit der 432 Beschäftigten bis Ende 2016. Nicht gelungen ist es, eine Entlassung der Leiharbeitnehmer und befristet Beschäftigten zu verhindern.

Dass es überhaupt gelungen ist, die Entscheidung des Unternehmens zur Standortschließung rückgängig zu machen ist ein großer Erfolg, der durch zahlreiche  Aktionen und zwei Warnstreiks (1/2) der mittlerweile zu 98 Prozent organisierten Belegschaft möglich geworden ist. Die Metaller und Metallerinnen von Faurecia haben gezeigt, dass sich nicht willens sind den Verlust ihrer Arbeitsplätze kampflos hinzunehmen.  

Mehr zu Faurecia bei der IG Metall Betzdorf

01.02.2013 |

Beschäftigte bei Faurecia kämpfen um ihre Arbeitsplätze

Eindrücke von zweiter Warnstreikaktion

Etwa 350 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich an der Warnstreikaktion der IG Metall in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 2013.

Verhandlungen über die Zukunft von Opel

IG Metall fordert belastbare Garantien für Opel-Standorte

Bild: Adam Opel AG

Die Tarifkommission der IG Metall bei Opel hat am 29. Januar in Rüsselsheim eine Forderungskatalog für die weiteren Verhandlungen über die Zukunft der Opel-Standorte beschlossen. Darin heißt es: "Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens ist so schlecht wie noch nie und hat existenzbedrohende Ausmaße angenommen. (...) Für keinen der Produktionsstandorte bestehen konkrete belastbare Zusagen, die eine ausreichende Auslastung auch nur mittelfristig sicherstellen."

Der IG Metall-Vorsitzende Berthold Huber forderte das Management deshalb zum Handeln auf und erklärte: "Eine Lösung kann es nur mit schriftlich zugesicherten Standort- und Beschäftigungsgarantien geben."

Resolution der IG Metall-Tarifkommission bei Opel vom 29. Januar 2013 (PDF)

15.01.2013 |

Warnstreik bei Delphi zeigt Wirkung

“Don‘ t cross the picket- line!“

Nachdem die Verhandlungen um den Erhalt des Produktionsstandorts von Delphi in Langenlonsheim am Montag, den 7. Januar ergebnislos vertagt worden waren, haben die Beschäftigten am Mittwoch darauf erneut deutlich gemacht, dass sie sich nichts gefallen lassen werden. Unter dem Motto “Don’ t cross the picket- line!“ („Überschreitet nicht die Streikpostenlinie!“) traten sie geschlossen in Warnstreik und zwangen die Geschäftsführung zu ersten Zugeständnissen.

Etwa 250 Beschäftigte legten zeitweilig die Arbeit nieder und zogen mit Fahnen und Pfeifen vor den Betrieb und besetzten das Werkstor. Unterstützt wurden sie von verschiedenen Solidaritätsdelegationen, unter anderem von Michelin aus Bad Kreuznach und den Betriebsräten von Harman/ Becker aus Schaidt. Die Kolleginnen und Kollegen von Harman/ Becker hatten 2010/ 2011 in einer vergleichbaren Situation erfolgreich ihre Arbeitsplätze verteidigt.

An der Kampfbereitschaft der Belegschaft von Delphi konnten auch die Einschüchterungsversuche der Leiharbeitsfirma Trenkwalder nichts ändern. Sie hatte bereits im Vorfeld versucht bei Delphi eingesetzte Leiharbeitnehmerinnen und –arbeitnehmer, mit der Androhung einer Kündigung, von der Teilnahme an der Aktion der IG Metall abzuhalten.

Der Druck der Beschäftigten zeigte Wirkung. Noch am selben Tag gelang es der IG Metall gemeinsam mit Vertretern der Beschäftigten einen „Waffenstillstand“ auszuhandeln: Die Geschäftsführung hat zugesichert bis zum 31. Dezember 2013 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen und bis Ende 2013 mit der IG Metall und dem Betriebsrat über die Zukunft des Werkes zu verhandeln. Im Gegenzug verzichtet die IG Metall bis Ende April auf weitere Arbeitskampfmaßnahmen. In einer Urabstimmung nahmen die IG Metall- Mitglieder den ausgehandelten Tarifvertrag ohne Enthaltung und Gegenstimmen an und zeigten damit, dass sie zu 100 Prozent hinter dem Verhandlungsergebnis stehen.

Weitere Informationen bei der IG Metall Bad Kreuznach

Don't cross the picket line! (Song)

Don't cross the picket line! (Text)

12.12.2012 |

Beschäftigte von Faurecia und Delphi kämpfen um ihre Arbeitsplätze

Warnstreik bei Faurecia

Beim Automobilzulieferer Faurecia in Scheuerfeld steht für die Beschäftigten viel auf dem Spiel: Weil bestehende Aufträge auslaufen, müssen sie um ihre Arbeitsplätze bangen. Die Geschäftsführung ließ die Beschäftigten darüber im Dunkeln, welche Pläne sie für die Zukunft des Standords hat. Nach einem eindrucksvollen Warnstreik ist sie jetzt erstmals zu Verhandlungen mit der IG Metall bereit.

Was sie vom Schweigen der Arbeitgeberseite,zeigten die Kolleginnen und Kollegen von Faurecia mit einem Warnstreik am 6. Dezember. Zur anschließenden Betriebsversammlung kam auch der Betriebsrat des Autozulieferers Delphi aus Langenlonsheim bei Bad Kreuznach, um den Kollegen bei Faurecia Solidaritätsgrüße auszurichten. Auch bei dem Autozulieferer Delphi wird derzeit um den Erhalt der Arbeitsplätze gekämpft.

Der Warnstreik in Scheuerfeld wurde mit ersten Erfolgen belohnt: Die Geschäftsführung von Faurecia Scheuerfeld konnte an den Verhandlungstisch gezwungen werden. Außerdem erklärten sie die Absicht, das Werk in Scheuerfeld bis Ende 2016 zu erhalten.

Nach der Weihnachtspause wird in Scheuerfeld weiter verhandelt. Ziel der Verhandlungen ist der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze.

Mehr auf den Internetseiten der IG Metall Betzdorf und der IG Metall Bad Kreuznach.

10.12.2012 |

Ankündigung des Opel Vorstandes zum Ende der Automobilproduktion in Bochum

Opelaner wollen Zukunftsplan für alle Standorte

Die Erklärung des Opel-Vorstandes, nach 2016 keine Fahrzeuge mehr am Standort Bochum produzieren zu wollen, ist eine bittere Enttäuschung für die Opelaner aller Standorte, aber insbesondere in Bochum.

Armin Schild, Bezirksleiter IG Metall Bezirk Mitte erklärte dazu: "Die Entscheidung ist die Konsequenz jahrzehntelangen Miss-Managements. Die wesentlichen Ursachen der Überkapazitäten bei Opel sind hausgemacht. Kein ausreichender Zugang zu nichteuropäischen Märkten, zu wenig Modelle, keine klare Markenstrategie für Opel und konzerninterner Kannibalismus durch  Chevrolet, "Billig-statt-besser-Produktion" von Opel-Produkten in Korea, das alles sind Defizite, die auf Dauer nicht ungestraft bleiben. Die Strafe für die Fehler der Manager sollen wieder mal die Beschäftigten zahlen."

Trotz der seit Monaten andauernden Verhandlungen bei Opel liegt noch immer kein für die IG Metall nachvollziehbares und belastbares Zukunftskonzept für die deutschen Standorte vor. Die IG Metall hat Opel und den wechselnden Vorständen  seit Jahren viel Vertrauen und Verständnis entgegen gebracht. Die Beschäftigten haben mit ihren Beiträgen immer wieder für die Fehler der Manager gerade gestanden. "Jetzt sind die Herren in den Chefetagen dran, in dem sie Perspektiven für alle deutschen Standorte präsentieren", sagte Schild.

Presseerklärung des Konzern- und Gesamtbetriebsrates der Adam Opel AG

Solidaritätserklärung des Europäischen Betriebsrats von Opel/Vauxhall

13.06.2012 |

Gespräche zwischen IG Metall und Adam Opel AG

Verhandlungen über Standort- und Beschäftigungssicherung

Opel

Die Geschäftsleitung der Adam Opel AG, die IG Metall und der Konzernbetriebsrat kamen am Abend des 12. Juni 2012 überein, Verhandlungen über einen Standort- und Beschäftigungssicherungstarifvertrag für alle deutschen Opel-Werke aufzunehmen. Im Gegenzug erklärte sich die IG Metall zu Verhandlungen über die Umsetzung der gerade vereinbarten Tariferhöhung von 4, 3 Prozent bereit. Beide Seiten haben sich verpflichtet die Verhandlungen bis spätestens Ende Oktober abzuschließen.

Ziel der Verhandlungen ist aus Sicht der IG Metall eine Sicherung aller Standorte, der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und ein nachhaltiger Plan für die Zukunft Opels. 

 

Zur Pressemitteilung des IG Metall-Vorstands

Solidaritätserklärung der Vertrauensleute von VW in Kassel (PDF)

16.05.2012 |

Tarifkonflikt bei Volkswagen

35.000 beteiligen sich an betrieblichen Aktionen bei VW

Rund 35.000 Beschäftigte von Volkswagen haben sich am 15. Mai an spontanen Aktionen beteiligt, um ein Zeichen im Tarifkonflikt bei Volkswagen zu setzen. Darunter waren 4.500 Beschäftigte aus dem VW-Werk Kasselfileadmin/userdata/dokumente/pdf/2012-05-09_Flugblatt_VW_Tarifrunde.pdf.

Flugblatt zum Tarifkonflikt bei VW (PDF)

08.05.2012 |

Fast 10.000 Warnstreikende vor den Werkstoren bei Opel

"Wer den Astra verlagern will, verlagert auch den sozialen Frieden"

Warnstreik bei Opel in Rüsselsheim am 8. Mai 2012
Foto: IG Metall

8.000 Beschäftigte in Rüsselsheim und 1.700 Beschäftigte in Kaiserslautern folgten am späten Dienstagvormittag dem Warnstreikaufruf der IG Metall und demonstrierten für 6,5 Prozent mehr Lohn und gegen die geplante Verlagerung des Opel Astra.

Vor mehr als 8.000 Warnstreikenden bei Opel in Rüsselheim forderte IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild das Management auf, endlich ein tragfähiges Unternehmenskonzept vorzulegen.

In Kaiserslautern forderte Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Mitglied des Vorstands der IG Metall, die Arbeitgeber auf, in den Tarifverhandlungen endlich "ein tatsächlich verhandlungsfähiges Angebot" vorzulegen.

Die IG Metall wird gemeinsam mit den Beschäftigten von Opel für die Zukunft aller Standorte kämpfen. Es kommt einer Kampfansage an die IG Metall gleich, wenn der Astra verlagert wird: "Wer den Astra verlagern will, verlagert auch den sozialen Frieden", so Bezirksleiter Armin Schild.

Medieninformation der IG Metall zur geplanten Verlagerung des Opel Astra

Medieninformation der IG Metall zu Warnstreik und Verlagerung bei Opel

Rede von IG Metall Bezirksleiter Armin Schild in Rüsselsheim

04.04.2012 |

Die Wahlbeteiligung lag bei 100 Prozent

Teka-Küchentechnik: 99,39 Prozent für Streik

Teka-Beschäftigte beteiligten sich auch an der Auftaktveranstaltung zur Tarifrunde 2012 in Darmstadt.
Teka-Beschäftigte machten auch in Darmstadt ihrem Unmut Luft. Foto: Frank Rumpenhorst

Mit sehr großer Mehrheit stimmten die Kolleginnen und Kollegen der TEKA-Küchentechnik Haiger für einen Arbeitskampf.

99,39 Prozent der Beschäftigten haben sich heute in einer Urabstimmung entschieden, in einem Streik aktiv für ihre Interessen und ihre Arbeitsplätze einzutreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 100 Prozent.

Weitere Informationen gibt es auf der Teka-Sondeseite auf der

Homepage der zuständigen Verwaltungsstelle Herborn.

Twitter-Acount der IG Metall Herborn zu Teka 

28.03.2012 |

Teka Küchentechnik GmbH

Entschlossen zu kämpfen

Seit zwei Wochen kämpfen die Beschäftigten der Haiger Teka Küchentechnik GmbH für den Erhalt des Standortes und der rund 200 Arbeitsplätze. Am Donnerstag wird die komplette Belegschaft anläßlich der zweiten Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Darmstadt den Arbeitgeberverbänden einen Besuch abstatten. Bisher verweigerte sich das Verbandspersonal beharrlich an den Gesprächen zur Rettung des eignen Mitgliedsunternehmen teilzunehmen.
Aber die Teka-Beschäftigten in Sechshelden wollen sich nicht einfach zum Opfer einer undurchsichtigen „spanischen Affäre“ machen lassen, die der spanische Anteilseigner offenbar mit dem Unternehmen treibt. . „Es gibt keinen wirtschaftlichen Grund die Zukunft des Unternehmens und der Beschäftigten zu zerstören“, sagt der 1. Bevollmächtigter der IG Metall Herborn, Hans-Peter Wieth. „Offensichtlich sollten die hochproduktiven Arbeitsplätze in Sechshelden nur aus politischen Gründen nach Spanien verlagert werden."

Mehr bei der Verwaltungsstelle Herborn

16.03.2012 |

Teka Küchentechnik

Hunderte protestieren auf dem Marktplatz in Haiger

Viele hundert Beschäftigten von Teka,  ihre Familien und Freunde, aber auch  Bürger, Stadtverordnete und Mitarbeiter anderer Firmen haben am Freitag auf dem Marktplatz in Haiger gegen die geplante Schließung des Teka-Standortes demonstriert. Sie machen mit Pfeiffen und Fanfaren lautstark auf sich aufmerksam. Auf den zahlreichen Transparenten steht "Ohne uss läft naut", "Wir lassen uns nicht entsorgen", "Gemeinsam sind wir stark" und "Wir wollen Antworten". Der Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Herborn, Hans-Peter Wieth und Bezirksleiter Armin Schild forderten das Management auf, unverzüglich in Gespräche mit dem Betriebsrat und der IG Metall einzutreten.
"Wir sind vorsichtig optimistisch, dass so etwas  wie  Verhandlungsbereitschaft erkennbar sein könnte", so Hans-Peter Wieth.  Es sei ein "kleines Hoffnungszeichen".   Aber das Management habe das Vertrauen  der Belegschaft verspielt:  "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht." Er sprach von einer "menschenverachtenden Borniertheit", mit der das Management der Teka-Belegschaft gegenübertrete.

13.03.2012 |

Windkrafthersteller

Fuhrländer plant Stellenabbau

Der Windkrafthersteller Fuhrländer in rhienland-pfälzischen Siegerland plant zehn Prozent der 700 Stellen weltweit abzubauen. Ein Großteil soll im Siegerland erfolgen. Man werde alles unternehmen, um den Stellenabbau sozial verträglich und der Würde der Menschen entsprechend abzuwickeln, erklärte Firmenchef Joachim Fuhrländer. Die IG Metall führt derzeit Gespräche dazu mit dem Unternehmen. Als Zeichen des Neuanfangs ist Fuhrländer am Dienstag in die IG Metall eingetreten.

 

23.01.2012 |

824 Arbeitsplätze bleiben nach Insolvenz erhalten

Schwarzer Tag für Offenbach

Foto: Frank Rumpenhorst
Foto: Frank Rumpenhorst

Offenbach/Frankfurt. In einer emotionalen und aufgewühlten Betriebsversammlung hat Insolvenzverwalter Werner Schneider weitere Details zum geplanten Stellenabbau bekannt geben. Am Standort Offenbach sollen nach ersten Gesprächen etwa 824 Arbeitsplätze erhalten bleiben. 

Marita Weber, Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Offenbach, appellierte an alle Beteiligten, sich aktiv an der notwendigen Restrukturierung und dem Neuanfang des Unternehmens zu beteiligen. Seit Tagen habe sich leider abgezeichnet, dass Offenbach mit einem drastischen Stellenabbau konfrontiert werde. Dennoch sei es ein kleiner Lichtblick, dass der Standort in Offenbach erhalten bleibe und ab 1. Februar 2012 in einem eigenständigen Unternehmen weitergeführt werde.

13.01.2012 |

Neuer Betriebsratsvorsitzender bei Opel

IG Metall gratuliert Wolfgang Schäfer-Klug zur Wahl

Die IG Metall im Bezirk Frankfurt gratuliert dem neuen Betriebsratsvorsitzenden von Opel in Rüsselsheim, Wolfgang Schäfer-Klug, zu seiner Wahl. IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild erklärte: „Seit über zehn Jahren ist Wolfgang Schäfer-Klug an allen wichtigen Entscheidungen bei Opel beteiligt. Dies ist eine gute Voraussetzung für seine Arbeit im Betriebsratsgremium und gegenüber dem Management. Damit hat die Mitbestimmung bei Opel weiterhin ein Gesicht. Die IG Metall wird mit ihm als neuem Betriebsratsvorsitzenden mit aller Kraft für die Zukunft des Unternehmens Opel und der Menschen, die bei Opel beschäftigt sind, eintreten."

13.01.2012 |

Rund 1000 demonstrieren vor der Staatskanzlei und vor dem Wirtschaftsministerium

Roländer demonstrieren in Wiesbaden

Demonstration in Wiesbaden
Foto: Frank Rumpenhorst

Beim Aktionstag in Wiesbaden haben am Freitag rund 1000 Roländer vor der hessischen Staatskanzlei und dem Wirtschaftsministerium deutlich gemacht, dass sie ein stärkeres Engagement der Landesregierung erwarten. IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild warf der Landesregierung vor, sich lieber für eine Börsenfusion in New York zu engagieren als für die Beschäftigten und ihre Familien in Offenbach. „Man wagt kaum davon zu träumen, dass sich der hessische Ministerpräsident persönlich für das Schicksal von 1900 Familien, die Zukunft der Region Offenbach und den Erhalt des wichtigsten Industriebetriebes in dieser Region interessieren könnte."

28.11.2011 |

Insolvenz von manroland

IG Metall führt Gespräche mit Wirtschaftsminister

Logo von manroland

IG Metall und Betriebsrat von manroland werden am Dienstag mit dem hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch zusammentreffen, um Gespräche über die Zukunft des insolventen Druckmaschinenherstellers zu führen. Am Standort in Offenbach sind etwa 1.900 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen. Die IG Metall will mit der hessischen Landesregierung prüfen, inwieweit das Land auch Landesbürgschaften für manroland bereit stellen kann. An dem Gespräch, das am Dienstagvormittag in Wiesbaden stattfindet, nehmen unter anderem die Betriebsratsvorsitzende Alexandra Rossel, die Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Offenbach, Marita Weber, das Aufsichtsratsmitglied Peter Wich und Bezirksleiter Armin Schild teil.

„Wir fordern von den Anteilseignern, der Politik in Hessen und auf Bundesebene sowie vom Insolvenzverwalter ein Konzept, das Beschäftigungsperspektiven für möglichst alle manroland-Beschäftigten bietet. Wir sehen drei Optionen für manroland", sagte Bezirksleiter Schild. „Erstens, ein Fortführungskonzept aus der Insolvenz heraus, das aus Sicht der IG Metall verbunden werden muss, mit einem industriepolitischen Konzept für die gesamte Druckmaschinenbranche. Zweitens wir sichern über eine Transfergesellschaft den manroland-Beschäftigten zu, dass kein Arbeitsverhältnis ohne Anschlussperspektive beendet wird. Drittens: Es werden schnellstmöglich ein oder mehrere neue Investoren für Offenbach gefunden."

22.11.2011 |

Pressestatement von Armin Schild zur heutigen Erklärung von Klaus Franz

Ein Leuchtturm gelebter Mitbestimmung verlässt die aktive Bühne

Foto: Volker Beck

Mit dem bevorstehenden Wechsel von Klaus Franz in die Ruhephase der Altersteilzeit verlässt einer der Leuchttürme gelebter Mitbestimmung die aktive Bühne. Besonders in der Phase der Rettung von Opel in den Jahren 2008 und 2009 war Klaus Franz für die Beschäftigten bei Opel und darüber hinaus für viele Menschen in Deutschland der tatkräftige Beweis, dass eine starke Interessenvertretung der Beschäftigten unverzichtbar ist. Ohne ihn würde Opel heute wohl nicht mehr existieren, in der Krise war Klaus Franz als Arbeitnehmervertreter das "Gesicht von Opel".

Auf der Grundlage der Verträge, die er in diesem Zusammenhang wesentlich gestaltet und durchgesetzt hat, wird es nun die Aufgabe der IG-Metall Betriebsräte, Vertrauensleute und der Arbeitnehmervertretung im Aufsichtsrat sein, eine gute Zukunft für Opel, für die Menschen, das Unternehmen und die Marke zu gestalten. Dabei wird er fehlen. Aber die IG Metall und ihre Betriebsräte bei Opel sind gut aufgestellt. Erfahrene und kompetente Weggefährten von Klaus Franz werden an seine Stelle treten.

Klaus Franz ist seit seinem ersten Tag bei Opel, seit 1975, Mitglied der IG Metall. Als Mitglied der Tarif- und Verhandlungskommission für den IG Metall Bezirk Frankfurt und in vielen anderen Funktionen hat sich sein Engagement nie auf die Interessenvertretung für den Standort Rüsselsheim oder die deutschen Opel Standorte beschränkt. Frühzeitig setzte Klaus Franz sich für eine europäisch koordinierte Zusammenarbeit der Arbeitnehmer und ihrer Interessenvertretungen ein und setzte auch mit der wesentlich von ihm vorbereiteten Bildung des Europäischen Arbeitnehmerforums Maßstäbe.

02.12.2011 |

Betriebsrat der Adam Opel AG

Erklärung zu den Vorwürfen gegen Klaus Franz

Der Betriebsrat der Adam Opel AG wehrt sich in einer Erklärung gegen die Pressekampagne, die Klaus Franz und den gesamten Betriebsrat der Adam Opel AG durch falsche Behauptungen in den Schmutz zu ziehen versucht. Insbesondere die Rolle der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wird kritisch hinterfragt.

Der Betriebsrat stellt in seiner Erklärung unter anderem fest:

  • Das Entlohnungssystem hat nicht der Betriebsrat, sondern die Personalabteilung bzw. die Tarifparteien verantwortet
  • Es gibt keine rechtswidrigen Lohnzuschläge
  • Klaus Franz als Betriebsratsvorsitzender war nicht mit der Vergütung als Person betraut

Die Erklärung wurde in Abwesenheit von Klaus Franz verabschiedet.

Erste Ausgabe

Conti-Metall-Info

Erste Ausgabe der Conti-Metall-Info, eine Zeitung der Conti-Betriebsräte und der IG Metall.

Einige Themen dieser Ausgabe:

  • Eine verzweigte Gruppe
    Drei Unternehmen – Continental Automotive, Continental Teves und Continental Temic, die in den drei Geschäftsbereichen (Divi- sions) Chassis & Safety, Interior und Powertrain entwickeln und produzieren: Das ist der Automotive Bereich mit 23 Standorten und rund 28 000 Beschäftigten in Deutschland.
  • Gute Arbeit – ein Arbeitsleben lang
    Vom Start in den Beruf mit der Ausbildung bis zum Übergang in die Rente prägt das Arbeitsleben den Alltag. Wie die Arbeit und die Arbeitsplätze gestaltet werden, wirkt sich entscheidend auf die Lebensbedingungen und das gesellschaftliche Miteinander aus. Deshalb machen viele Faktoren »Gute Arbeit« aus.  
  • Conti-Vorstand »will Mitarbeiter zukünftig in den Mittelpunkt stellen«
    Das zählt: gute Arbeit,
    sichere Arbeitsplätze,
    Zukunftsperspektiven
  • Betriebsrätekonferenz entwickelt Aktionsprogramm
    Unser Ziel heisst: »Gute Arbeit 2020«
    Es gibt keine klaren Aus- sagen über die Planun- gen. Statt dessen die Ankündigung von Pro- jekten und die Botschaft »der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt«. Doch vor Ort ist positive Verände- rung nicht zu spüren. Das Aktionsprogramm »Gute Arbeit 2020« soll Bewe- gung bringen.

Streik bei KBA-Frankenthal

Druck der Beschäftigten führt zum Erfolg

Nach sechswöchigem Streik und einem zwölfstündigen Verhandlungsmarathon ist in der Tarifauseinandersetzung zwischen der IG Metall und dem Vorstand des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer am frühen Mittwochmorgen in Frankfurt ein Verhandlungsergebnis erzielt worden. 

Das Verhandlungsergebnis wurde durch die Tarifkommission mit großer Mehrheit angenommen. Der Ergänzungstarifvertrag für die rund 650 Beschäftigten am pfälzischen Standort in Frankenthal sieht eine Beschäftigungs- und Standortsicherung vor. 

Hier einige wesentliche Eckpunkte der Vereinbarung:
1. Die Tarifvertragsparteien verpflichten sich eine nachhaltige Standortperspektive zu entwickeln, um Arbeitsplätze zu sichern.
2. Es werden am Standort zwei Gesellschaften gegründet: eine Fertigungs-GmbH mit 307 Beschäftigten und eine Technik-GmbH mit 250 Beschäftigten. Beide Unternehmen sind tarifgebunden.
3. Dem Standort mit den jeweiligen GmbHs wird für fünf Jahre eine operative Einheit mit Personal entsprechend der Auslastung garantiert. Betriebsbedingte Kündigungen werden weitestgehend für die nächsten 24 Monate ausgeschlossen. Wegen der dauerhaften Unterauslastung werden jedoch 90 Stellen abgebaut. Hierzu wurden besondere Abfindungsregelungen vereinbart.
4. Der Bereich Falzapparatemontage wird in drei Schritten innerhalb der nächsten 48 Monate nach Würzburg verlagert.

Ausbau der Fertigung

VW Baunatal übernimmt 780 Leiharbeitnehmer

Die gute Konjunktur sorgt bei VW für neue Dauerarbeitsplätze. Im Werk Baunatal soll die Fertigung ausgebaut werden. Dadurch erhalten jetzt 780 Leiharbeiter einen festen Arbeitsvertrag. Im VW-Werk Baunatal werden die Fahrzeuggetriebe für den gesamten Konzern gebaut. 2010 wurden dort rund 3,5 Millionen Getriebe ausgeliefert. In diesem Jahr werden es voraussichtlich fast 3,9 Millionen sein. Schon seit längerem werden deshalb hier Zusatzschichten gefahren. Die Belegschaft muss häufig länger als die vereinbarten 35 Stunden in der Woche arbeiten. Zudem wird ein neues Logistikzentrum gebaut und die Produktion des VW-Elektromotors vorbereitet, der von 2013 an ausgeliefert werden soll. Deshalb engagiert sich der Betriebsrat für die Übernahme der Leiharbeiter in Festanstellung.

Zukunfts- und Beschäftigungssicherungsvertrag bei Johnson Controls

IG Metall und Betriebsrat sorgen für Zukunft und faire Arbeit

Die IG Metall Herborn hat einen Zukunfts- und Beschäftigungssicherungsvertrages beim Automobilzulieferer Johnson Controls in Dautphetal-Friedensdorf abgeschlossen. Johnson Controls gehört zu den weltgrößten Automobilzulieferunternehmen.
Eckpunkte der Vereinbarung sind Investitionen in den Standort, ein Ausschluß betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31.12.2015, sowie ein weiterer Beschäftigungsaufbau und der weitere Abbau von Leiharbeit. Außerdem wird die Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten massiv und besonders gefördert, und die eigene Ausbildung ausgebaut.

 

Kein Platz für Rassismus

Startschuß für Respekt!

Mit einer Auftaktveranstaltung hat die IG Metall die Kooperation mit der Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" gestartet. Die Initiative macht sich seit einem Jahr stark für einen respektvollen Umgang miteinander, in dem Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben. Mit der IG Metall geht die Initiative in eine neue Runde und setzt sich für mehr Respekt in den Betrieben ein.

Harman/Becker Wörth-Schaidt

Beharrlichkeit zahlt sich aus

Bild zum Thema Betriebe

Große Erleichterung bei den 670 Beschäftigten des Automobilzulieferers Harman/ Becker in Wörth-Schaidt: Nach einer langen und harten Auseinandersetzung können die Kolleginnen und Kollegen endlich aufatmen. Ihr Standort bis mindestens 2016 gesichert.

Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung steht

Keiper: Erfolgreiche Verhandlungen

Am 11. März 2011 hat die Verhandlungskommission der IG Metall mit der Geschäftsführung von KEIPER nach monatelangen Verhandlungen ein Ergebnis erzielt. 

Die zentralen Forderungen der IG Metall und der Beschäftigten:

  • Kein Arbeitsplatzabbau und keine Produktverlagerungen aufgrund des Verkaufs
  • mehrjährige Standort- und Beschäftigungssicherung
  • Sicherung aller tariflichen Standards
  • Beibehaltung der betrieblichen Mitbestimmung

Diese konnten weitgehend durchgesetzt werden. Ein Erfolg der Beschäftigten, die an drei Standorten durch ihre Aktionen Druck ausgeübt und so die Arbeitgeberseite an den Verhandlungstisch gebracht haben.

780 Festeinstellungen

VW gibt richtiges Signal an das Werk und die Region

Volkswagen wird noch in diesem Jahr im Werk Kassel 780 Leiharbeiternehmer in eine Festanstellung übernehmen. Das haben Betriebsrat und Geschäftsleitung vereinbart. Insgesamt wird der Automobilhersteller an seinen inländischen Standorten insgesamt 2200 Leiharbeitnehmer übernehmen. Der Baunataler Betriebsratsvorsitzende Jürgen Stumpf wertete die Vereinbarung als richtiges Signal an die Belegschaft und an die gesamte Region. Stumpf: "Mit 780 Übernahmen bekommen 780 Familien eine dauerhafte Perspektive und es entsteht 780mal nachhaltige Kaufkraft für die Region."

Über 20 Gerichtsverfahren und Zwangsvollstreckung reichten dazu nicht aus

Erst 4 Insolvenzanträge sichern Lohn der Beschäftigten

Seit September 2010 warten Beschäftigte von vier Firmen in Schwallungen auf Lohn und Gehalt. Viele von ihnen sind Mitglied der IG Metall. In über 20 arbeitsgerichtlichen Verfahren wurde bestätigt, was auch so jeder Mensch weiß: Wer arbeitet hat dafür auch Anspruch auf sein Entgelt.

Der Unternehmer und Geschäftsführer sah bis Ende Februar 2011 keine Notwendigkeit, die ausstehenden Ansprüche seiner Beschäftigten zu begleichen. Dass zwischenzeitlich Zoll und Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnahmen und Zwangsvollstreckungen eingeleitet wurden, änderte nichts daran, dass den Beschäftigten das ihnen zustehende Einkommen fehlt. Der Unternehmer scheint verschwunden. Er nahm an keiner einzigen Gerichtsverhandlung teil und äußerte sich nicht zu den Forderungen. Es gehört zu den gesetzlichen Verpflichtungen eines Geschäftsführers, bei Zahlungsunfähigkeit selbst einen Insolvenzantrag zu stellen. Aber der blieb bisher aus.

Delphi Langenlonsheim

Kundgebung: Personalabbau durch Salamitaktik

Rund 500 Beschäftigte des Autozulieferes Delphi in Langenlonsheim und Gewerkschafter aus der Region haben vor dem Werk protestiert. Die Produktion von Sitzschaltern soll nach Mexiko verlagert werden. 400 der einst 900 Arbeitsplätze sind bereits abgebaut worden. Als Redner sprachen unter anderem IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck. Der Betriebsratsvorsitzende Reinhold Schug bringt die Abbaupläne auf einen Nenner: "500 Arbeitsplätze abgebaut, die Ausbildung wird eingestellt - hier ist eine Standortschließung im Gange!"
Die IG Metall wird weiter um den Standort kämpfen und eine Komplettschließung verhindern. Für die nächsten Wochen sind weitere Aktionen geplant.

IG Metall und Volkswagen erzielen Tarifkompromiss

Tarifergebnis bei Volkswagen

Die rund 14.000 Beschäftigten bei VW in Baunatal bekommen zum 1. Mai diesen Jahres 3,2 Prozent mehr Geld. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten für die Monate Februar bis einschließlich April 1 Prozent ihres Jahresentgeltes - mindestens jedoch 500 Euro - ausgezahlt. Der Mindestbetrag für Auszubildende beträgt 200 Euro. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 16 Monaten und endet zum 31. Mai 2012.

 

Nach dem BAG Urteil

IG Metall: Leiharbeitnehmer müssen jetzt Stammbelegschaften gleichgestellt werden

Die IG Metall im Bezirk Frankfurt fordert nach dem Urteil des BAG zur Tarifunfähigkeit des CGZP alle Arbeitgeber in den Entleihfirmen auf, unverzüglich Leiharbeitnehmer und Stammbelegschaft gleichzustellen.
IG Metall Bezirksleiter Armin Schild erklärte: „Der Spuk des Tarifdumping im scheinchristlichen Gewand ist vorbei. Wir bestehen auf gleiche Arbeits- und Einkommensbedingungen in den Entleihbetrieben. Darin hat uns das Urteil des BAG eindeutig bestärkt."
"Die Bezahlung nach dem BZA und IGZ Tarifvertrag ist für uns nur in entleihfreien Zeiten und in Betrieben oder Branchen ohne Equal Pay Vereinbarung richtig." Grundlage für solche Equal Pay Vereinbarungen sei § 7.1 des Entgelt-Tarifvertrages BZA und § 4 desselben Vertrages bei iGZ. Dort ist ausdrücklich die Möglichkeit eröffnet, dreiseitige Equal Pay Vereinbarungen in den Entleihbetrieben und Branchen abschließen zu können.
Schild erklärte: "Nur mit der IG Metall als Vertragspartner sind die Unternehmen auch juristisch auf der sicheren Seite.“ In annähernd 100 Betrieben im Bezirk seien bereits solche Besservereinbarungen erreicht worden.

Einsatz von IG Metall und Betriebsrat hat sich gelohnt

500 Leiharbeitnehmer bei Ford übernommen

Auf der Betriebsversammlung des Ford Werkes Saarlouis am 4. Oktober 2010 zeigten über 3.000 IG Metaller/innen der Geschäftsleitung die "Rote Karte". Sie forderten gemeinsam mit dem IG Metall -Betriebsrat und dem Vertrauenskörper die Ford-Verantwortlichen dazu auf, alle Leiharbeitnehmer in einen festen Arbeitsvertrag bei Ford zu übernehmen. Das zeigte Wirkung. Rd. 500 Leihbeschäftigte erhielten inzwischen einen Arbeitsvertrag bei Ford - und zwar unbefristet. "Das ist eine wirklich gute Nachricht für unsere Leihbeschäftigten. Wir haben gekämpft und gewonnen", kommentiert Betriebsratsvorsitzender Gilbert Hess den Erfolg. "Trotz der Konzernregelung über gleiches Entgelt für gleiche Arbeit war unser erklärtes Ziel immer die Übernahme - der Kampf hierfür hat sich gelohnt", stellt Robert Hiry, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Völklingen fest. Bereits in 2006/2007 und 2008 konnten Übernahmen in ähnlicher Größenordnung bei Ford durchgesetzt werden.

Ergebnisse im Bezirk Frankfurt

IG Metall legt bei Betriebsratswahlen deutlich zu

Im Vergleich zu den letzten Betriebsratswahlen 2010 konnte die IG Metall im Bezirk Frankfurt (zuständig für die Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) sowohl bei der Wahlbeteiligung als auch bei den Betriebsratsmandaten zulegen. So stieg die Wahlbeteiligung unter den insgesamt 400.000 Beschäftigten auf 75,04 % gegenüber 74,7 % in 2006. Die IG Metall stellt 73% der Betriebsräte. Insgesamt haben sich 1.510 Betriebe an den Betriebsratswahlen 2010 beteiligt. Die deutlich höhere Wahlbeteiligung zeige die Bedeutung der Interessenvertretung durch Betriebsräte, sagte Bezirksleiter Armin Schild. "Dies ist ein unübersehbares Indiz dafür, dass die Menschen die Arbeit der IG Metall und ihrer Betriebsräte honorieren. Solche Zustimmung kann nur erreichen, wer ebenso entschieden wie erfolgreich gegen Entlassungen eintritt und für soziale Gerechtigkeit und Demokratie, die nicht am Werkstor halt macht," so Schild. Die Arbeitnehmer hätten sich für eine starke Gewerkschaft entschieden. Andere Gewerkschaften, wie CGM (Christliche Gewerkschaft Metall) und AUB (Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger) blieben unter einem Prozent in den Betrieben. Bemerkenswert ist, dass 38% der Betriebsräte neu gewählt wurden. 85% der Betriebsratsvorsitzenden sind IG Metall Mitglieder.

Die Ergebnisse der Betriebsratswahlen im Bezirk Frankfurt finden Sie im folgenden Foliensatz.

Informationen zum Ostermarsch (hier klicken).

Ticker: Ergebnisse der Betriebsratswahlen

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