21.07.2016 |

IG Metall fordert Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung

Die IG Metall hat ihr Reformkonzept zur Rente vorgestellt

"Wir fordern einen Strategiewechsel in der Rentenpolitik", sagte Jörg Hofmann am Mittwoch in Berlin. "Laut einer aktuellen Umfrage sind fast zwei Drittel der Beschäftigten pessimistisch, was ihre Alterssicherung angeht. Selbst immer mehr Menschen, die lange gearbeitet haben, können wegen der Absenkung des Rentenniveaus, der Anhebung der Altersgrenzen, der Zunahme von Niedrigeinkommen und Lücken in der Erwerbsbiografie im Alter nicht mehr gut von ihrer Rente leben. Das aber bleibt unser Ziel: auskömmliches Einkommen im Alter! Mit unserem Reformkonzept zeigen wir auf, wie dies wieder gelingen kann“, betonte Hofmann.

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19.07.2016 |

Unterschriftenaktion: Lohngerechtigkeitsgesetz jetzt!

Für Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen

Zwischen Männern und Frauen klafft in Deutschland eine Entgeltlücke von 21 Prozent. Bundesministerin Manuela Schwesig hat einen Entwurf zu einem Gesetz vorgelegt, das diese Lohndiskriminierung beseitigen soll. Die DGB-Gewerkschaften rufen dazu auf, das Gesetz endlich durchzusetzen und haben hierzu eine Online-Unterschriftenaktion gestartet.

16.06.2016 |

Bezirkskonferenz 2016: Mein Leben - meine Zeit

IG Metall gibt Startschuss für Arbeitszeitkampagne

Mit der 66. Ordentlichen Bezirkskonferenz haben die Delegierten den Starschuss für die Arbeitszeitkampagne im IG  Metall Bezirk Mitte gegeben.

Mit dem Ziel, dass Arbeitszeiten für die Beschäftigten planbarer werden und mit dem Privatleben besser als bisher zu vereinbaren sind.

"Gegenwärtig ist dies anders. Aktuell geht Flexibilität zulasten der Beschäftigten", so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte. "Wir wollen auch, dass geleistete Arbeitszeit vollständig erfasst und vergütet wird. Viel zu oft werden Arbeitsstunden eben nicht erfasst oder sie verfallen am Monatsende einfach."

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15.06.2016 |

Gegen Diskriminierung

IG Metall verleiht Georg Bernard- Plakette zum 10. Mal

Am heutigen Mittwoch hat die IG Metall im Bezirk Mitte zum zehnten Mal die mit 1.000 Euro dotierte Georg Bernard-Plakette verliehen. In Gedenken des ehemaligen Bezirksleiters des Deutschen Metallarbeiterverbandes, Georg Bernard, der im Konzentrationslager Dachau ermordet wurde, wird sie an Organisationen vergeben, die sich für Demokratie und gegen Rassismus einsetzen.

In diesem Jahr ging die Plakette an den gemeinnützigen Verein berami - berufliche Integration e.V. in Frankfurt am Main. Der Verein berät seit 1990 geflüchtete Menschen hinsichtlich der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen und zu Fragen der  Nachqualifizierung und Bildung, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln.

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14.06.2016 |

IG Metall Bezirk Mitte

125 Jahre IG Metall im Bezirk Mitte

Die IG Metall im Bezirk Mitte hat am Dienstag ihr 125- jähriges Bestehen in Bad Nauheim gefeiert.

Zu diesem Anlass hat Thorsten Stelzner durch das Programm geführt. Festredner war Prof. Dr. Klaus Dörre (Universität Jena). Musikalische Untermalung bot Erich Schaffner mit einer Auswahl von Arbeiterliedern

13.06.2016 |

Bezirksjzgendkonferenz 2016

Workout gegen rechts

Die IG Metall Jugend im Bezirk Mitte hat am Montagabend mit einem "Workout gegen rechts" ein klares Signal gegen Intoleranz, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Gegen 18 Uhr haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem der Bezirksjugendkonferenz an den Coloraden in Wetzlar getroffen.

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08.06.2016 |

„Europäischer Stahl ist Zukunft“

IndustriAll fordert stärkeren Schutz der Stahlindustrie

Vom 7.-9. Juni fand in Madrid der 2. IndustriAll Europe Kongress statt. Neben zahlreichen anderen Themen wurde die Lage in der europäischen Stahlindustrie diskutiert.

Auf Antrag der IG Metall hat sich der Kongress von IndustriAll Europe am Mittwoch in Madrid mit dem Antrag "Europäischer Stahl ist Zukunft" befasst. Der Antrag der IG Metall wurde von den fast 400 Delegierten aus über 30 europäischen Ländern einstimmig angenommen. Ralf Heppenstiel, GBR-Vorsitzender Outokumpu Nirosta(Geschäftsstelle Herborn), hat den Antrag vorgestellt und begründet. Teil des Beschlusses ist ein europäischer Aktionstag in der zweiten Jahreshälfte unter großer Beteiligung der Beschäftigten, der europaweit stattfinden soll. Der Vorschlag für den Aktionstag wurde ergänzend zum Antrag aus unserem Bezirk eingebracht. Hiermit soll an die Ziele des großen Aktionstages vom 11. April angeknüpft werden.

25.05.2016 |

Übernahme Verhandlungsergebnis

Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie Thüringen

Die IG Metall und der Verband der Metall- und Elektroindustrie Thüringen haben sich heute auf die Übernahme des Tarifabschlusses für die Metall- und Elektroindustrie geeinigt.

Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen für die etwa 17.000 Beschäftigten im Freistaat werden nun auch hier in zwei Stufen erhöht: zum 1. Juli 2016 um 2,8 Prozent, zum 1. April 2017 um weitere 2,0 Prozent. Darüber hinaus gibt es für Juni 2016 eine Pauschalzahlung von 150 Euro, Auszubildende erhalten 65 Euro.

„Mehr als 100.000 Beschäftigte haben sich im Bezirk Mitte zwischen 29. April und 12. Mai an Warnstreiks beteiligt, viele tausend davon in Thüringen. Sie haben diesen Tarifvertrag erzielt“, zieht Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall im Bezirk Mitte Bilanz. Zum Ergebnis sagt er: "Der Tarifvertrag ist ein akzeptabler und sehr vernünftiger Kompromiss. Die Beschäftigten in Thüringen haben diese Tariferhöhungen verdient. Zum einen durch die harte Arbeit, die sie tagtäglich leisten, zum anderen durch ihr Engagement in der Tarifbewegung. Thüringen kann sich auf einen deutlichen Zuwachs der Kaufkraft freuen, die Thüringer Unternehmen haben nun Planungssicherheit.“

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Foto: VMET
19.05.2016 |

Metall- und Elektroindustrie

Tarifkommissionen des IG Metall Bezirk Mitte stimmen Tarifergebnis einstimmig zu

Am heutigen Donnerstag haben die Tarifkommissionsmitglieder der IG Metall für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland dem neuen Tarifvertrag zugestimmt. In einer kurzen Diskussion wurde das Verhandlungsergebnis vom 13. Mai als "guter und akzeptabler Kompromiss" bewertet. Die Abstimmung ergab einstimmige Zustimmung zu der vereinbarten Entgelterhöhung um 2,8 Prozent ab 1. Juli diesen Jahres und 2,0 Prozent ab 1. April 2017. Darüber hinaus sieht die Vereinbarung eine Pauschalzahlung von 150,- Euro für Juni 2016 vor.

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13.05.2016 |

Tarifkonflikt Metall- und Elektroindustrie

Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland

Für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie gibt es einen neuen Tarifvertrag. Die IG Metall und der Arbeitgeberverband der Mittelgruppe haben heute Mittag das in den frühen Morgenstunden in Nordrhein- Westfalen abgeschlossene Verhandlungsergebnis übernommen. Das Ergebnis wurde auf Hessen, Rheinland- Pfalz und das Saarland übertragen.

Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie werden auch hier erhöht. Die Erhöhung erfolgt in zwei Stufen: 2,8 Prozent ab 1. Juli dieses Jahres, weitere 2,0 Prozent folgen ab 1. April 2017. Für die Monate April, Mai und Juni 2016 gibt es einen Pauschalbetrag von 150 Euro (Auszubildende 65 Euro). Insgesamt bedeutet dies eine tabellenwirksame Entgeltsteigerung von 4,8 Prozent bis zum Ende der Laufzeit. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 21 Monaten bis zum 31. Dezember 2017.

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11.05.2016 |

Tarifkonflikt Metall- und Elektroindustrie

Über 10.000 Warnstreikteilnehmer

Rund 10.000 Metallerinnen und Metaller haben in zahlreichen Warnstreiks im IG Metall Bezirk Mitte gezeigt, dass sie es Ernst meinen mit ihrer Forderung.

Unter anderem in Kassel, Offenbach, Speyer, Babenhausen und Andernach haben bis mittags große Warnstreiks und Kundgebungen stattgefunden.

In Baunatal haben die rund 6.500 VW-Beschäftigten gefordert, dass VW in den laufenden Haustarifverhandlungen endlich ein Angebot vorlegen solle. „VW darf sich nicht hinter anderen Themen verstecken. Dieselkrise und Tariferhöhungen haben nichts miteinander zu tun. Die Beschäftigten haben einen Anspruch auf faire Behandlung – bisher nicht einmal ein Angebot vorgelegt zu haben, hat sicherlich nichts mit Fairness zu tun“, so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter IG Metall Mitte, in Baunatal.

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11.05.2016 |

Tarifbewegung Volkswagen 2016

Rund 6.500 Beschäftigte beteiligen sich an Aktion

Parallel zu den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beteiligten sich rund 61.500 Beschäftigte an den sechs Volkswagen- Standorten Wolfsburg, Kassel, Hannover, Braunschweig, Salzgitter und Emden an spontanen Aktionen. Allein in Wolfsburg beteiligten sich rund 35.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In Kassel haben etwa 6.500 Beschäftigte an einer spontanen Aktion teilgenommen. Auch in Hannover nahmen circa 6.000 Kolleginnen und Kollegen teil, während in Braunschweig rund 3.500 dabei waren. Am Standort Salzgitter beteiligten sich etwa 3.000 Beschäftigte an einer Aktion auf der "Kreuzung der Metallerinnen und Metaller". In Emden nahmen circa 8.000 Beschäftigte an einer spontanen Aktion vor dem Werk teil.

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Großer Aktionstag in Kassel und bei Volkswagen Baunatal

Foto: Martin Sehmisch
08.05.2016 |

Tarifkonflikt Metall- und Elektroindustrie

Neue Woche beginnt mit weiteren Warnstreiks

In der neuen Woche werden die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie unmittelbar fortgesetzt. „Wir werden den Druck aufrechterhalten und wir wollen eine Lösung finden“, kündigt Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall im Bezirk Mitte, Jörg Köhlinger, an. „Entscheidend dafür ist, ob die Arbeitgeber in dieser Woche endlich ein ernstzunehmendes und verhandlungsfähiges Angebot vorlegen.“ Sollte bis Pfingsten im Tarifkonflikt keine Einigung gefunden sein, wird die IG Metall ihre Streikmaßnahmen massiv ausweiten. Dann sind in zahlreichen Betrieben in allen Tarifgebieten des Bezirks ganztägige Warnstreiks geplant, das heißt, Aktionen bis zu einer Dauer von 24 Stunden.

04.05.2016 |

Tarifkonflikt Metall- und Elektroindustrie

Bilanz der ersten Woche: Warnstreiks erfolgreich

Die Bilanz der bisherigen Warnstreiks im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie im IG Metall Bezirk Mitte zeigt: Die Beteiligung an Warnstreiks ist hoch.

Seit Beginn der Warnstreiks am 29. April - haben bis heute bereits mehr als 52.500 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt.  Die Metallerinnen und Metaller demonstrieren für ihre Forderung von 5 Prozent mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung.

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02.05.2016 |

Tarifkonflikt Metall- und Elektroindustrie

Tausende Metallerinnen und Metaller setzen Warnstreiks fort

Zuletzt haben am heutigen Montag bis 14 Uhr rund 5.400 Metallerinnen und Metaller ihrer Forderung nach 5 Prozent mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung Nachdruck verliehen und kurzzeitig ihre Arbeit niedergelegt. In bezirksweit zahlreichen Warnstreikaktionen haben die Warnstreiks in den frühen Morgenstunden mit der Frühschicht begonnen. Weitere Warnstreiks werden im Verlauf des Tages folgen.

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01.05.2016 |

1. Mai - Zeit für mehr Solidarität

Bezirksleiter der IG Metall fordert gute Löhne und gute Renten

IG Metall Bezirksleiter Jörg Köhlinger hat die Arbeitgeber vor einen längeren Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie gewarnt: „Die bisherigen Angebote sind alles andere als eine ernstzunehmende Verhandlungsgrundlage. 2,1 Prozent für 24 Monate sind im Vergleich zu den Profiten, die viele Unternehmen machen, geradezu ein Witz. Die Warnstreiks werden jetzt ausgeweitet, die Menschen betrachten das Miniaturangebot als Provokation und Missachtung ihrer Arbeitsleistung. Die IG Metall sei aber nicht an einem langen Streit, sondern an einer konstruktiven Lösung interessiert. „Wenn die Arbeitgeber eine Lösung am Verhandlungstisch anstreben, dann müssen sie sich schon deutlich bewegen –  mit ihrer bisherigen Haltung verschärfen sie den Konflikt.“

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29.04.2016 |

Verhandlungen ergebnislos

Erste Warnstreiks im IG Metall Bezirk Mitte

Die IG Metall hat nach ergebnislosen Verhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie im Bezirk Mitte zu Warnstreiks aufgerufen. Bereits in der Nacht zum 29. April haben rund 7.000 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt und ihrer Forderung nach 5 Prozent mehr Entgelt Nachdruck verliehen.

Bis Mittags haben sich etwa 16.000 Metallerinnen und Metaller an unterschiedlichen Warnstreikaktionen beteiligt. Weitere Warnstreiks werden im Tagesverlauf folgen.

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29.04.2016 |

Erste Warnstreiks in der Nacht

Friedenspflicht endet: tausende Metallerinnen und Metaller zeigen Flagge

Die Friedenspflicht in den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie für Hessen, Rheinland- Pfalz und das Saarland endete in der Nacht zum 29. April. Nachdem am Vortag keine Einigung am Verhandlungstisch erzielt werden konnte hat die IG Metall zu Warnstreiks aufgerufen. Im Bezirk Mitte haben sich bis in die frühen Morgenstunden rund 7.000 Kolleginnen und Kollegen an Warnstreiks beteiligt.

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28.04.2016 |

Kein ernstzunehmendes Angebot vorgelegt

Dritte Verhandlung: IG Metall Mitte ruft zu Warnstreiks auf

Die IG Metall im Bezirk Mitte ruft zu ersten Warnstreiks auf. In den dritten Verhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie haben die Arbeitgeberverbände für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland am heutigen Donnerstag bei den Verhandlungen in Frankfurt am Main ein neues Angebot vorgelegt. Sie bieten nun eine Steigerung der Entgelte um insgesamt 2,1 Prozent an, aber verteilt auf zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Zusätzlich soll es eine „Wettbewerbskomponente“ von einmalig 0,3 Prozent geben, berechnet auf zwölf Monate. Darüber hinaus brachten sie eine weitergehende Differenzierung ins Gespräch.

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18.04.2016 |

Tarifbewegung 2016

Thüringens Metallarbeitgeber bieten 0,9 Prozent an - IG Metall stellt sich auf Warnstreiks ein

Für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen liegt ein erstes Angebot der Arbeitgeber in den diesjährigen Tarifverhandlungen vor: 0,9 Prozent und eine nicht tabellenwirksame Einmalzahlung von 0,3 Prozent. „Das ist kein Angebot, sondern eine offene Kampfansage“, kritisiert Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer für Thüringen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich harte Arbeit in den Betrieben, erarbeiten die Gewinne, die in diesen Wochen in vielen Jahresabschlüssen veröffentlicht werden. Nun wird uns eine tabellenwirksame Erhöhung von weniger als einem Prozent angeboten. In Summe sind das 23,66 Euro brutto für den Facharbeiter – da bleibt uns nur, uns auf einen harten Konflikt einzustellen.“ Vor der Verhandlung demonstrierten 250 Metaller bei einer Kundgebung der IG Metall in Jena.

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15.04.2016 |

Tarifbewegung Metall- und Elektroindustrie 2016

0,9 Prozent - IG Metall Mitte wirft Arbeitgebern Provokation vor

Im IG Metall Bezirk Mitte liegt für die Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland- Pfalz und im Saarland ein Angebot der Arbeitgeber vor: 0,9 Prozent mehr Entgelt, und eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent in Betrieben, in denen die wirtschaftliche Lage dies zulässt.

„Das ist kein wirkliches Angebot, sondern eine offene Kampfansage“, so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer. „Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich harte Arbeit in den Betrieben, erarbeiten die Gewinne, die gerade in vielen Jahresabschlüssen veröffentlicht werden. Weniger als ein Prozent als Angebot – da bleibt nichts anderes übrig, als uns auf einen harten Konflikt einzustellen.“ Anlässlich der Verhandlung demonstrierten 1.500 Metaller bei einer Kundgebung der Metallgewerkschaft.

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14.04.2016 |

Europa neu begründen

Das Flüchtlingsdrama: ein Appell zum Umsteuern. In Europa und in Deutschland

Die Initiative "Europa neu begründen" fordert mit ihrem Appell "Das Flüchtlingsdrama: ein Appell zum Umsteuern. In Europa und in Deutschland" zu einem Kurswechsel in der Europapolitik zu mehr Solidarität und einem zukunftsfähigen, gerechten und starken Gemeinwesen, auf.

Mit den Eckpunkten des Appells fordern die Unterzeichner unter anderem dazu auf, ein sofortiges humanitäres Sofort- Programm in Europa zu starten. Dazu gehören Unterstützungsleistungen in den Heimatregionen der Flüchtenden, wie Bildungseinrichtungen und Erwerbsmöglichkeiten. Darüber hinaus sollen in Zusammenarbeit mit der UN geordnete Fluchtmöglichkeiten und eine legale Einreisemöglichkeiten nach Europa geschaffen werden.

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11.04.2016 |

"Stahl ist Zukunft"

Über 20.000 Beschäftigte der Stahlindustrie demonstrieren für Zukunft

Heute sind im IG Metall Bezirk Mitte rund 22.000 Beschäftigte der Stahlindustrie dem Aufruf "Stahl ist Zukunft" gefolgt. Sie stehen gemeinsam mit der IG Metall dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für die deutsche Stahlindustrie verbessert werden.

Besonderer Schwerpunkt dabei ist der Emissionsrechtehandel, die Dumping- Stahl- Importe in die EU und die Reform des EEGs 

Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte, sprach auf einer Kundgebung in Neunkirchen: „Wir fordern von der Politik klare Weichenstellungen, um die Arbeitsplätze in der Stahlindustrie zu schützen. Der Emissionsrechtehandel hat sein Ziel verfehlt. Wenn die Stahlproduktion in Deutschland und Europa verloren geht, denn dann wird Stahl dort produziert, wo die ökologischen Standards weitaus geringer sind“, so Köhlinger.

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07.04.2016 |

Stahlindustrie

Demonstrationen und Kundgebungen zum Stahlaktionstag

Für den 11. April 2016 ruft die IG Metall bundesweit zum Stahlaktionstag unter dem Motto „Stahl ist Zukunft“ auf. Die IG Metall und die Beschäftigten in der Stahlindustrie fordern von politischen Entscheidungsträgern, die Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie so zu verbessern, dass faire Wettbewerbsbedingungen möglich sind. Dies betrifft insbesondere die Themen Reform des Emissionsrechtehandels, Dumping-Stahl-Importe in die EU und die Reform des EEG.

Auch der IG Metall Bezirk Mitte beteiligt sich mit zahlreichen Demonstrationen und Kundgebungen an dem Stahlaktionstag.

Die Demonstrationen und Kundgebungen der vier Geschäftsstellen im Saarland bilden den Schwerpunkt im Bezirk zum Stahlaktionstag. Über dies sind in Thüringen die Geschäftsstelle Jena- Saalfeld mit einer Kundgebung am Stahlwerk Thüringen beteiligt so wie in Hessen die Beschäftigten der Buderus Edelstahl eine Demonstration durch Wetzlar geplant haben. Die Beschäftigten von Outokumpu Edelstahl Werk Dillenburg werden an der Demonstration in Duisburg teilnehmen.

05.04.2016 |

Koblenz

Hochschulinformationsbüro eröffnet

Das Hochschulinformationsbüro (HIB), eine gemeinsame Kooperation des AStA der Hochschule Koblenz und der DGB- Jugend in Koblenz wurde am vergangenen Montag eröffnet.

Ab Dienstag wird eine Anfangsberatung zum Schwerpunkt "arbeiten und studieren" an der Hochschule Koblenz (Räumlichkeiten der Sozialberatung, Raum HU 04, dienstags 12 bis 14 Uhr) stattfinden.

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22.03.2016 |

Ferchau Zweibrücken/ Saarbrücken

Erstmals Betriebsratsgremium gewählt

Erstmalig haben die Beschäftigten des Ingenieursdienstleisters Ferchau in der Niederlassung Saarbrücken/ Zweibrücken ein siebenköpfiges Betriebsratsgremium gewählt.  

Insbesondere für die Beschäftigten in anderen Dienstleistungsunternehmen in der Region könnte dies ein wichtiges Signal sein, auch Interessenvertretungen zu wählen.

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22.03.2016 |

Tarifbewegung 2016

Wir für mehr: Erste Verhandlung in Erfurt

Rund 200 Metaller und Metallerinnen aus Thüringen haben heute in Erfurt ihrer Forderung nach fünf Prozent mehr Geld mit einer Kundgebung Nachdruck verliehen.

Nach zwei Stunden sind die Verhandlungen unterbrochen worden. „Fünf Prozent mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung – das ist eine ebenso vernünftige wie gerechtfertigte Forderung“, sagte Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte. „Die wirtschaftliche Situation ist insgesamt stabil. Es geht den meisten Unternehmen gut, alle wirtschaftlichen Prognosen für Thüringen weisen das auch für die Zukunft aus.“

Die zweite Verhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen ist am Montag, den 18. April in Jena. Die Entgelt-Tarifverträge sind zum 31. März 2016 gekündigt. Dann endet in Thüringen auch die Friedenspflicht und es sind Warnstreiks möglich.

16.03.2016 |

Tarifbewegung 2016

Wir für mehr: Erste Verhandlung in Koblenz

Rund 1.500 Metaller und Metallerinnen aus Hessen, Rheinland- Pfalz und dem Saarland haben heute in Koblenz ihrer Forderung nach fünf Prozent mehr Geld mit einer Kundgebung und Aktionen Nachdruck verliehen.

Nach kurzer Zeit sind die Verhandlungen unterbrochen worden. „Fünf Prozent mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung – das ist eine ebenso vernünftige wie gerechtfertigte Forderung“, sagte Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte. „Die wirtschaftliche Situation ist sehr stabil. Es geht den meisten Unternehmen gut, einige veröffentlichen ja gerade hervorragende Bilanzen.“

Die zweite Verhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland ist am Freitag, 15. April in Darmstadt. Die Entgelt-Tarifverträge sind zum 31. März 2016 gekündigt. In der Nacht zum 29. April endet die Friedenspflicht, ab dann sind Warnstreiks möglich.

15.03.2016 |

holz- und kunststoffverarbeitende Industrie

Tarifabschluss in Thüringen

In der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie Thüringen konnte sich am vergangenen Montag auf mehr Geld und eine tarifvertragliche Regelung zur Altersteilzeit geeinigt werden.

Ab Mai 2016 wird es 2 Prozent mehr Geld für die rund 2.000 Beschäftigten geben, die Ausbildungsvergütungen werden um 20 Euro erhöht. Weitere 1,7 Prozent wird es ab Juli 2017 für die Beschäftigten geben, für die Auszubildenden wird es eine weitere Erhöhung um 20 Euro geben.

Darüber hinaus haben sich die Tarifvertragsparteien IG Metall Mitte und der Verband der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Bayern- Thüringen e.V. auf einen Tarifvertrag zum demografischen Wandel geeinigt.

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08.03.2016 |

Holz- und Kunststoffverarbeitende Industrie

Einigung erzielt für Rheinland- Pfalz

In der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Rheinland- Pfalz konnte in der vergangenen Woche einen Tarifabschluss erzielt werden. Er gilt für über 4.400 Beschäftigte.

Der neue Tarifvertrag sieht eine Erhöhung der Entgelte zum Mai diesen Jahr um 2 Prozent vor, im Juli 2017 um weitere 1,7 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen werden um 20 Euro im Monat erhöht.

Darüber hinaus ist der Tarifvertrag Demografie Bestandteil der Einigung. Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung,  zur gesundheits- sowie alters- und alternsgerechten Gestaltung der Arbeitsprozesse sowie die Nutzung verschiedener  Instrumente für gleitende Übergänge in die Ruhestandsphase stehen im Mittelpunkt.

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02.03.2016 |

Stahlaktionstag

IG Metall kämpft für Erhalt der Arbeitsplätze

Dumpingpreise aus Fernost und eine Wettbewerbsbenachteiligung durch eine Schlechterstellung im Emissionshandel bedrohen die Stahlindustrie in ihrer Substanz. Sollte China als Marktwirtschaft anerkannt werden, dann wird ein europäisches Verfahren wegen Dumpings unmöglich. Wenn nun auch noch der Emissionshandel durch die EU-Gesetzgebung verschärft wird, dann sieht es noch düsterer für die Stahlproduktion aus.

Bundesweit wird die IG Metall einen Stahlaktionstag am 11. April 2016 veranstalten, um auf die Gefährdung der hocheffizienten Stahlindustrie aufmerksam zu machen. 

Unter anderem im Saarland in Dillingen und Völklingen sind Aktionen geplant.

23.02.2016 |

Tarifkommissionen im IG Metall Bezirk Mitte beschließen Forderung

5 Prozent mehr Geld

Fünf Prozent mehr Entgelt und die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um fünf Prozent mit einer Laufzeit von 12 Monaten - diese Forderungen haben die Tarifkommissionen der Metall- und Elektroindustrie für Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen in einer gemeinsamen Sitzung am 23. Februar beschlossen.

Die Forderung ist mit der wirtschaftlichen Lage gut begründet, die wirtschaftliche Entwicklung ist stabil und die Prognosen für 2016 gut. „Die konjunkturelle Lage und die guten Prognosen sind die Grundlage für unsere Forderungen. Die wird auch kleinere Betriebe nicht überfordern. Die Arbeitnehmer wollen an der guten wirtschaftlichen Lage teilhaben, das kommt auch der Binnenkaufkraft und damit der Konjunktur zugute“, so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter des IG Metall-Bezirks Mitte.

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15.02.2016 |

Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat

"Die Würde des Menschen ist unantastbar"

Zu dem breiten gesellschaftlichen Bündnis haben sich die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Deutsche Bischofskonferenz, der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Deutsche Kulturrat, der Koordinationsrat der Muslime, der Deutsche Naturschutzring, der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossen.  

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05.02.2016 |

Tarifabschluss Heizungsindustrie Hessen

5,1 Prozent mehr Entgelt

Fotolia

Die Entgelte in der Heizungsindustrie Hessen werden ab dem 01. März 2016 um 3,1 Prozent und ab dem 01. November 2016 um weitere 2 Prozent erhöht.

Ähnliches gilt für die Ausbildungsvergütungen: Sie werden ab dem 01. März um 3,6 Prozent erhöht und ab dem 01. November 2016 um weitere 2 Prozent.

Darüber hinaus wird für die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 300 Euro, für Auszubildende eine Einmalzahlung von 100 Euro ausgezahlt.

Darauf haben sich die Tarifvertragsparteien am 04. Februar 2016 in Frankfurt geeinigt.

28.01.2016 |

Tarifbewegung 2016

Tarifkommissionen diskutieren über Forderungshöhe

Die Tarifkommissionen der IG Metall im Bezirk Mitte der Metall- und Elektroindustrie haben heute beschlossen, die Entgelttarifverträge in den Bundesländern Rheinland- Pfalz, Hessen, dem Saarland und in Thüringen zu kündigen.

Darüber hinaus haben die Mitglieder der Tarifkommission über die Höhe der Entgeltforderung diskutiert. Ihre Vorstellung über die Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen liegen bei bis zu 5 Prozent.

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28.01.2016 |

Sitzung der Tarifkommissionen der Metall- und Elektroindustrie Januar 2016

27.01.2016 |

Stahlindustrie

2,3 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der Stahlindustrie

Panthermedia

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben sich die IG Metall im Bezirk Mitte und der Verband der Saarhütten in Saarbrücken auf einen Tarifabschluss für die 15.000 Beschäftigten in der Stahlindustrie an der Saar, in Wetzlar und Kehl geeinigt.

Für Februar und März 2016 gibt es eine Einmalzahlung von 200 Euro, für Auszubildende sind es im Februar und März 160 Euro. Ab April haben die Beschäftigten 2,3 Prozent mehr Geld in der Tasche - das gilt auch für die Auszubildenden. Das gilt 14 Monate - der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.Mai 2017.

Darüber hinaus gibt es eine Vereinbarung darüber, dass Betriebsräte und Arbeitgeber prüfen, ob die Ausbildungsplatzzahl erweitert werden kann. Insbesondere für die Stahlindustrie ist es wichtig, junge Menschen frühzeitig auszubilden, um die Zukunftsperspektiven der Stahlindustrie zu verbessern.

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15.01.2016 |

Kontraktlogistik

Kooperationsvereinbarung zwischen IG Metall und Ver.di

Die Industrieproduktion wird zunehmend komplexer: Viele Autohersteller fertigen ihre Autos längst nicht mehr alleine. Oftmals sind verschiedene Firmen auf dem Werksgelände daran beteiligt - unter anderem auch Kontraktlogistiker. Zunehmend besteht ihre Aufgabe darin, die Teile an die Linien zu bringen oder sogar Teile vorzumontieren. Häufig zu schlechteren Bedingungen als die Stammbeschäftigten im Werk.

Häufig sind auch die gewerkschaftlichen Zuständigkeiten nicht restlos eindeutig. Die IG Metall und Ver.di haben in einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung die Zuständigkeiten und den Geltungsbereich ihrer Tarifverträge in der industriellen Kontraktlogistik vereinbart. Das gilt für die Branchen Automobil- und Fahrzeugbau, Stahl, Luft-, und Raumfahrt und Schiffbau.

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01.01.2016 |

Sanitärhandwerk Hessen

6 Prozent mehr Entgelt im Sanitärhandwerk in zwei Stufen

Die Beschäftigten und Auszubildenden im Sanitärhandwerk Hessen werden in zwei Stufen mehr Geld in der Tasche haben. Die Entgelte werden ab dem 1. Januar 2016 in einer ersten Stufe um 3,2 Prozent erhöht. In einer zweiten Stufe gibt es ab dem 1. Januar 2017 eine weitere Erhöhung um 2,8 Prozent.

Die Ausbildungsvergütungen werden im ersten und zweiten Ausbildungsjahr um 20 Euro, beziehungsweise um 25 Euro erhöht. Im dritten und vierten Ausbildungsjahr werden die Vergütungen um 35 Euro erhöht.

Darauf einigten sich die Verhandlungsführer der IG Metall des Bezirks Mitte und des Fachverbands Sanitär-, Heizungs-, und Klimatechnik Hessen (Gießen) noch vor Weihnachten.

16.12.2015 |

Saarland

Tarifabschluss im Metallhandwerk

Die rund 4.300 Beschäftigten im Handwerk des Saarlandes dürfen sich ab Januar 2016 über mehr Geld im Portemonnaie freuen.

Der zu Beginn der Woche erzielte Tarifabschluss sieht eine Entgelterhöhung um 3,4 Prozent vor. Der neue Tarifvertrag läuft bis 2017.

IG Metall vor Ort

Die IG Metall im Bezirk Mitte

Der IG Metall Bezirk Mitte stellt sich vor.

Eindrücke aus der Bezirksjugendkonferenz 2016

 

 Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie 2016 war erfolgreich.

Die Eindrücke und Bilder der Aktionen und Warnstreiks haben wir in einem kleinen Film eingefangen und festgehalten.

Das Flüchtlingsdrama: ein Appell zum Umsteuern. In Europa und in Deutschland

Die Initiative "Europa neu begründen" fordert mit ihrem Appell "Das Flüchtlingsdrama: ein Appell zum Umsteuern. In Europa und in Deutschland" zu einem Kurswechsel in der Europapolitik zu mehr Solidarität und einem zukunftsfähigen, gerechten und starken Gemeinwesen, auf.

WISO Info 1/2016

Jörg Köhlinger mit einem Kommentar zur Flexibilisierung der Arbeitszeit im Sinne der Beschäftigten

JAV Opel Rüsselsheim

Bezirk Mitte hilft
Der BJA hat einen Flyer "Fakten gegen Vorurteile" erstellt

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