05.02.2016 |

Tarifabschluss Heizungsindustrie Hessen

5,1 Prozent mehr Entgelt

Fotolia

Die Entgelte in der Heizungsindustrie Hessen werden ab dem 01. März 2016 um 3,1 Prozent und ab dem 01. November 2016 um weitere 2 Prozent erhöht.

Ähnliches gilt für die Ausbildungsvergütungen: Sie werden ab dem 01. März um 3,6 Prozent erhöht und ab dem 01. November 2016 um weitere 2 Prozent.

Darüber hinaus wird für die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 300 Euro, für Auszubildende eine Einmalzahlung von 100 Euro ausgezahlt.

Darauf haben sich die Tarifvertragsparteien am 04. Februar 2016 in Frankfurt geeinigt.

28.01.2016 |

Tarifbewegung 2016

Tarifkommissionen diskutieren über Forderungshöhe

Die Tarifkommissionen der IG Metall im Bezirk Mitte der Metall- und Elektroindustrie haben heute beschlossen, die Entgelttarifverträge in den Bundesländern Rheinland- Pfalz, Hessen, dem Saarland und in Thüringen zu kündigen.

Darüber hinaus haben die Mitglieder der Tarifkommission über die Höhe der Entgeltforderung diskutiert. Ihre Vorstellung über die Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen liegen bei bis zu 5 Prozent.

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28.01.2016 |

Sitzung der Tarifkommissionen der Metall- und Elektroindustrie Januar 2016

27.01.2016 |

Stahlindustrie

2,3 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der Stahlindustrie

Panthermedia

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben sich die IG Metall im Bezirk Mitte und der Verband der Saarhütten in Saarbrücken auf einen Tarifabschluss für die 15.000 Beschäftigten in der Stahlindustrie an der Saar, in Wetzlar und Kehl geeinigt.

Für Februar und März 2016 gibt es eine Einmalzahlung von 200 Euro, für Auszubildende sind es im Februar und März 160 Euro. Ab April haben die Beschäftigten 2,3 Prozent mehr Geld in der Tasche - das gilt auch für die Auszubildenden. Das gilt 14 Monate - der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.Mai 2017.

Darüber hinaus gibt es eine Vereinbarung darüber, dass Betriebsräte und Arbeitgeber prüfen, ob die Ausbildungsplatzzahl erweitert werden kann. Insbesondere für die Stahlindustrie ist es wichtig, junge Menschen frühzeitig auszubilden, um die Zukunftsperspektiven der Stahlindustrie zu verbessern.

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20.01.2016 |

Mitgliederentwicklung IG Metall Bezirk Mitte

Starke Zuwächse in vier Bundesländern

Die IG Metall im Bezirk Mitte hat das vergangene Jahr mit einer erfolgreichen Mitgliederentwicklung abgeschlossen und damit das vierte Jahr infolge Wachstum zu verzeichnen.

Zum Jahresende waren insgesamt 315.197 Menschen Mitglied der IG Metall. Das sind 1.372 neue Mitglieder (0,4 Prozent) mehr als Ende des Vorjahres.

Im Bezirk Mitte hatten insbesondere Angestellte, Jugendliche und Frauen einen großen Zulauf zur IG Metall. Mit rund 1,2 Prozent am Wachstum hatten Angestellte einen besonders großen Anteil. Auch bemerkenswert ist, dass rund 16 Prozent der gesamten Mitglieder im Bezirk Mitte weiblich sind.

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19.01.2016 |

Ratgeber

Zu spät wegen Glätte und Schnee - was tun?

Fotolia - Manfred Steinbach

Alle Jahre wieder - wenn es richtig kalt und winterlich wird bleibt das Verkehrschaos oft nicht aus und nimmt auch keine Rücksicht auf Arbeitnehmer, die zu spät zur Arbeit kommen könnten. Was tun, wenn die Verspätung unausweichlich wird, welche Regelungen gelten und wer haftet eigentlich für einen Unfall auf dem Arbeitsweg?

15.01.2016 |

Kontraktlogistik

Kooperationsvereinbarung zwischen IG Metall und Ver.di

Die Industrieproduktion wird zunehmend komplexer: Viele Autohersteller fertigen ihre Autos längst nicht mehr alleine. Oftmals sind verschiedene Firmen auf dem Werksgelände daran beteiligt - unter anderem auch Kontraktlogistiker. Zunehmend besteht ihre Aufgabe darin, die Teile an die Linien zu bringen oder sogar Teile vorzumontieren. Häufig zu schlechteren Bedingungen als die Stammbeschäftigten im Werk.

Häufig sind auch die gewerkschaftlichen Zuständigkeiten nicht restlos eindeutig. Die IG Metall und Ver.di haben in einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung die Zuständigkeiten und den Geltungsbereich ihrer Tarifverträge in der industriellen Kontraktlogistik vereinbart. Das gilt für die Branchen Automobil- und Fahrzeugbau, Stahl, Luft-, und Raumfahrt und Schiffbau.

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01.01.2016 |

Sanitärhandwerk Hessen

6 Prozent mehr Entgelt im Sanitärhandwerk in zwei Stufen

Die Beschäftigten und Auszubildenden im Sanitärhandwerk Hessen werden in zwei Stufen mehr Geld in der Tasche haben. Die Entgelte werden ab dem 1. Januar 2016 in einer ersten Stufe um 3,2 Prozent erhöht. In einer zweiten Stufe gibt es ab dem 1. Januar 2017 eine weitere Erhöhung um 2,8 Prozent.

Die Ausbildungsvergütungen werden im ersten und zweiten Ausbildungsjahr um 20 Euro, beziehungsweise um 25 Euro erhöht. Im dritten und vierten Ausbildungsjahr werden die Vergütungen um 35 Euro erhöht.

Darauf einigten sich die Verhandlungsführer der IG Metall des Bezirks Mitte und des Fachverbands Sanitär-, Heizungs-, und Klimatechnik Hessen (Gießen) noch vor Weihnachten.

16.12.2015 |

Saarland

Tarifabschluss im Metallhandwerk

Die rund 4.300 Beschäftigten im Handwerk des Saarlandes dürfen sich ab Januar 2016 über mehr Geld im Portemonnaie freuen.

Der zu Beginn der Woche erzielte Tarifabschluss sieht eine Entgelterhöhung um 3,4 Prozent vor. Der neue Tarifvertrag läuft bis 2017.

04.12.2015 |

DGB Rheinland- Pfalz

Innovationspreis Mitbestimmung 2015

Der DGB Rheinland- Pfalz hat zum ersten Mal den "Innovationspreis Mitbestimmung" für Mitbestimmungsprojekte mit den Schwerpunkten Arbeitsschutz, Personalangelegenheiten, der Gestaltung des Arbeitsplatzes oder mit der Optimierung von Arbeitsabläufen in rheinland- pfälzischen Betrieben und Dienststellen.

Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), übernommen. 

Auch unter den Siegern sind in diesem Jahr in der Kategorie „Betriebsrat Großunternehmen" der Betriebsrat der Stabilus GmbH Koblenz und der Sieger in der Kategorie „Betriebsrat kleine und mittelständische Unternehmen" der Betriebsrat der John Deere GmbH & Co. KG in Kaiserslautern.

Zu erfüllende Kriterien sind unter anderem die Umsetzbarkeit, der Innovationsgrad, die Übertragbarkeit und die tatsächlichen Auswirkungen auf den Alltag.

03.12.2015 |

Tarifkommission Stahl hat Forderung beschlossen

5 Prozent mehr Geld und Verbesserungen der Ausbildungsbedingungen

Fünf Prozent mehr Geld - das fordert die IG Metall für die rund 15.000 Beschäftigten der Stahlindustrie an der Saar, in Wetzlar und Kehl.

Die Tarifkommission der IG Metall diskutiert über wirtschaftliche Eckdaten der Stahlindustrie. Die deutsche Wirtschaft wächst und auch für das kommende Jahr sehen Forschungsinstitute einen Trend zu Wachstum. Die Inflationsrate soll steigen, aber weit unter der Zielinflationsrate der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent bleiben.

Es ist damit ein sogenannter verteilungsneutraler Spielraum von knapp drei Prozent vorhanden - ohne das Gewinne an die Beschäftigten umverteilt werden.

Auch die Stahlbranche ist verhalten optimistisch. Geringe Lagerbestände und wachsende Nachfrage nach Stahl befördern die Auftragslage und eine höhere Produktion. Mit fast 43 Millionen Tonnen Rohstahl ist Deutschland der größte Hersteller in Europa. Die Auslastung der Kapazitäten ist auf rund 80 Prozent gestiegen und die Beschäftigung ist stabil.  

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10.11.2015 |

Weihnachtsgeld 2015

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Alle Jahre wieder zeigt sich: Beschäftigte in tarifgebundenen Unternehmen können dem Weihnachtsfest noch entspannter entgegensehen. Die Chancen in einem tarifgebundenen Unternehmen Weihnachtsgeld zu erhalten ist ungleich höher als in einem nicht tarifgebunden.

Etwa 54 Prozent aller Beschäftigten erhalten ein Weihnachtsgeld. Etwa 15 Prozent werden am Gewinn beteiligt und rund 19 Prozent werden über andere Sonderzahlungen beteiligt. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom WSI- Tarifarchiv und der Hans- Böckler- Stiftung Umfrage unter 10.000 Beschäftigten.

Ein weiteres Ergebnis der Befragung ist, dass die Chancen auf Weihnachtsgeld in mehrfacher Hinsicht ungleich verteilt ist.

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Wer bekommt Weihnachtsgeld?

12.11.2015 |

Tarif macht stark

Gute Ergebnisse für das Projekt TMS

Beschäftigte der Vacuumschmelze

Mit einer Konferenz, an der weit über 100 Metallgewerkschafter und –gewerkschafterinnen teilnehmen, wertet die IG Metall am Freitag im Arcadia-Hotel in Hanau ein erfolgreiches Projekt aus. Das Projekt hat sich in den vergangenen drei Jahren dem Ausbau der Tarifbindung gewidmet.

Insbesondere Betriebe mit Belegschaften aus Rheinland Pfalz und Hessen waren beteiligt. Dabei gelang es, sowohl Betriebsschließungen zu verhindern als auch in einigen Betrieben Tarifverträge durchzusetzen. „Das war nur möglich, weil wir erfolgreich Belegschaften beteiligt haben und viel für die Stärkung der gewerkschaftlichen Handlungsfähigkeit in den Betrieben getan haben. Die Aushandlung von Tarifverträgen geschieht schon längst nicht mehr am grünen Tisch“, so Jörg Köhlinger, Leiter des Bezirks Mitte der IG Metall.

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11.11.2015 |

Verhandlungsergebnis erzielt

Faureciabeschäftigte haben Perspektive

Die Auseinandersetzung um die Standortsicherung bei Faurecia in Scheuerfeld hat ein Ende. In der Nacht zum Montag konnte eine Einigung zwischen Betriebsrat, IG Metall und der Geschäftsführung erzielt werden.

Nach langen Verhandlungen stand der Kompromiss am Montagmorgen.

Die Eckpunkte des Ergebnisses sehen vor, dass mindestens 220 Beschäftigte bis Januar 2020 am Standort Scheuerfeld beschäftigt werden. Darüber hinaus wird der Sozialtarifvertrag bis 2027 verlängert. Er sollte 2016 auslaufen. Auch eine Maßregelungsklausel für die Beschäftigten wurde vereinbart. Für die Teilnahme an Betriebsversammlungen werden keine Kürzungen des Entgeltes vorgenommen.

Einschnitte werden jedoch sein, dass die Wochenarbeitszeit, die derzeit bei 37,5 Stunden liegt, ab 2018 auf 38,5 Stunden ohne Entgeltausgleich erhöht wird. Zudem sollte das Urlaubs- und Weihnachtsgeld gestrichen werden. Teil des Kompromisses ist, dass es nun um 25 Prozent gekürzt wird.

Darüber hinaus wurde sich auf die Einrichtung einer Transfergesellschaft und ein freiwilliges Ausscheideprogramm geeinigt.

Die Abstimmung über die Annahme des Verhandlungsergebnisses verlief eindeutig. Rund 95,07 Prozent der Stimmberechtigten stimmten dafür, lediglich 4,93 Prozent stimmten dagegen.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass bereits 2013 um den Standort gekämpft wurde, ist die Verlängerung des Sozialtarifvertrags bis 2027 ein Erfolg. 

  

10.11.2015 |

Mitmenschlich in Thüringen

Thüringen signalisiert Weltoffenheit

Das Bündnis Mitmenschlich in Thüringen hat gestern abend zu einer Kundgebung und friedlichen Demonstration auf dem Erfurter Domplatz aufgerufen. Rund 6.000 Menschen sind diesem Aufruf gefolgt und haben mit Plakaten und Sprüchen signalisiert, dass Flüchtlinge willkommen und dass Toleranz und Mitmenschlichkeit gelebt werden.

Auch der Dom wurde zu diesem Anlass hell erleuchtet. Zuletzt wurde die Beleuchtung des Doms abgeschaltet, um die Ablehnung gegenüber AfD- und anderen flüchtlingsfeindlichen Demonstrationen zu verdeutlichen.

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05.11.2015 |

Scheuerfeld

Neuerliche Verhandlungen bei Faurecia

Mit einer Protestaktion machten die Beschäftigten bei Faurecia in Scheuerfeld ihren Unmut deutlich.

Noch zu Beginn dieses Jahres schien die Standortsicherung einmütig und abgeschlossen. Im Sommer sollten die verhandelten Eckpunkte in einem gemeinsamen Vertrag vorliegen. Zwischenzeitlich kristallisierte sich jedoch heraus, dass die Vorstellung über die Vertragsinhalte zur Standortsicherung zwischen der Geschäftsführung und der Belegschaft, dem Betriebsrat und der IG Metall weit auseinander liegen. Zentraler Streitpunkt die die Entscheidung darüber, wie viele Arbeitsplätze in Scheuerfeld bleiben und wie groß das Entgegenkommen der Belegschaft bei Einsparungen sein kann.

Momentan stocken die Verhandlungen. Die IG Metall Betzdorf hatte die Beschäftigten am Standort Scheuerfeld zu Beginn der Woche zu einer Protestaktion vor dem Werkstor aufgerufen.

Die Betriebsversammlung wird morgen und in der kommenden Woche fortgesetzt.

Zur Verwaltungsstelle der IG Metall Betzdorf

05.11.2015 |

Offenbach

Einigung bei Areva

In der Auseinandersetzung mit Areva konnte zuletzt ein Ergebnis über einen Sozialplan erzielt werden. Die Beschäftigten bei Areva haben das Ergebnis in einer geheimen Abstimmung mit überraschender Mehrheit angenommen. 91,6 Prozent der Wahlberechtigten haben zugestimmt.

Die Erste Bevollmächtigte IG Metall Offenbach, Marita Weber, würdigte noch einmal den Einsatz der Beteiligten: „Dies ist ein großer Erfolg der Solidarität und Dank an alle, die daran mitgearbeitet haben." Auch Christoph Storz, Betriebsratsvorsitzender bei Areva, dem die Anstrengung der letzten Monate deutlich anzusehen war, zeigte sich erleichtert und fühlte sich in seinem Vorgehen bestätigt.

28.10.2015 |

gemeinsames Wort zu Flüchtlingen

Mitmenschlich in Thüringen

Das Bündnis "Mitmenschlich in Thüringen für ein Thüringen der Demokratie, Vielfalt und Mitmenschlichkeit" hat sich in der vergangenen Woche mit einer gemeinsamen Erstunterzeichnerliste gegründet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Bündnis setzt sich zusammen und wird getragen unter anderem von Vertretern der Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, aus zahlreichen Kommunal- und Landtagsabgeordneten, sozialen Verbänden, der evangelischen und katholischen Kirche, der jüdischer Landesgemeinde, der muslimischen Gemeinde, zahlreicher politischer Parteien, der Landes- und Kommunalpolitiker, aus Bürgerbündnissen, der Konferenz Thüringer Studierendenschaften, der Landesschülervertretung, dem Landessportbund, dem Landesjugendring und dem Landesfeuerwehrverband.

Das Bündnis setzt sich dafür ein, dass Zufluchtsuchenden mit Mitmenschlichkeit und Toleranz begegnet wird.

Das Bündnis ruft für den 9. November 2015 dazu auf, auf dem Erfurter Domplatz ein deutliches Signal für Mitmenschlichkeit und Toleranz zu setzen. Die Kundgebung beginnt um 18 Uhr. 

zum Bündnis Mitmenschlich in Thüringen

Kundgebung am 9. Nov. des Bündnisses Mitmenschlich in Thüringen

26.10.2015 |

BR-/ JAV- Kongress in Koblenz

Mitmachen - mitgestalten - mitbestimmen

Rund 250 Jugend- und Auszubildendenvertreter und Betriebsräte aus Rheinland- Pfalz, Hessen, Thüringen und dem Saarland haben in den vergangenen zwei Tagen über Themen wie Berufsausbildung und Übernahme nach der Ausbildung, das duale Studium und Bildung, die Bildungsteilzeit in den Betrieben und wie die betriebliche Mitbestimmung für junge Arbeitnehmer besser und stärker genutzt werden kann, diskutiert. Stattgefunden hat der Kongress in Koblenz.

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25.10.2015 |

Gewerkschaftstag 2015

68 Delegierte aus dem Bezirk Mitte

Bild: Frank Rumpenhorst

68 Delegierte aus dem Bezirk Mitte bestimmten auf dem 23. Ordentlichen Gewerkschaftstag in Frankfurt am Main mit ab über die neue Führungsspitze und die Anträge.

In den ehrenamtlichen Vorstand sind aus dem Bezirk Mitte gewählt worden:

Jan Heinrich (Vst. Ludwighafen- Frankenthal), Elke Volkmann (Vst. Nordhessen), Hans Peter Kurtz (Vst. Saarbrücken) und Bernd Lösche (Vst. Eisenach).   

"Stimmen der Delegierten vom Gewerkschaftstag"

Redebeiträge der Delegierten

 

 

21.10.2015 |

Volkswagen

Gemeinsame Erklärung der IG Metall und dem Konzernbetriebstrat Volkswagen

Die IG Metall und der Konzernbetriebsrat der Volkswagen AG haben sich in einer gemeinsamen Erklärung zu den Manipulationen der Abgaswerte bei Dieselmotoren im Volkswagenkonzern geäußert.

 

 

20.10.2015 |

Neues Vorsitzendenduo

Hofmann und Benner stellen neue Führungsspitze

Bild: Frank Rumpenhorst

Die IG Metall hat eine neue Führungsspitze. Der 23. Ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall hat Jörg Hofmann zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Erstmals ist eine Frau an die Spitze der IG Metall gewählt worden. Christiane Benner rückt auf an die Stelle der Zweiten Vorsitzenden. Alter und neuer Hauptkassierer ist Jürgen Kerner.

Jörg Hofmann wurde mit einer Zustimmung von 91,3 Prozent gewählt, Christiane Benner erhielt als Zweite Vorsitzende 91,9 Prozent. Für Jürgen Kerner als neuen Hauptkassierer stimmten 98,5 Prozent.

Für eine weitere Amtszeit wurden Hans- Jürgen Urban, Irene Schulz und Wolfgang Lemb gewählt. Erstmals für das Amt eines Geschäftsführenden Vorstandsmitglieds wurde Ralf Kutzner gewählt. Zuvor war er seit 2005 Erster Bevollmächtigter und Kassierer der Verwaltungsstelle Rhein- Bonn- Sieg.

Rund 485 Delegierte beraten in Frankfurt am Main über Anträge und wählten eine neue Führungsspitze.

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19.10.2015 |

Erklärung des 23. Ordentlichen Gewerkschaftstages

Für eine solidarische und nachhaltige Flüchtlingspolitik

Bild: Frank Rumpenhorst

Der 23. Ordentliche Gewerkschaftstag hat eine gemeinsame Erklärung zu einer solidarischen und nachhaltigen Flüchtlings- und Integrationspolitik verabschiedet.

Eckpunkte sind eine gemeinsame und solidarische Flüchtlingspolitik Europa, die Forderung nach einem Einwanderungsgesetz und mehr Engagement der des Bundes und der Länder, um Kommunen zu entlasten und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen.

Die IG Metall stellt sich in ihrer Erklärung entschieden gegen Rechtspopulismus und sieht als Voraussetzung für erfolgreiche Integration einen sicheren Aufenthaltsstatus und einen raschen Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt.  

Den Herausforderungen einer Integration und Teilhabe der Flüchtlinge stellt sich auch die IG Metall.

19.10.2015 |

Rheinland- Pfalz

Rheinland-pfälzische Metall- und Elektroindustrie und die IG Metall erleichtern Flüchtlingen berufliche Qualifizierung

Bild: Fotolia

Die  IG Metall Mitte und die Arbeitgeberverbände der rheinland-pfälzischen Metall- und Elektroindustrie, PfalzMetall sowie vem.die Arbeitgeber haben vereinbart, dass der Tarifvertrag zur Integration Jugendlicher in Berufsausbildung (TV IJB) künftig auch für Flüchtlinge mit hoher Bleibeperspektive gelten soll. Diese Öffnung gilt unabhängig vom Alter der Flüchtlinge. Durch diesen Schritt können Flüchtlinge sogenannte Einstiegsqualifikationen in M+E-Unternehmen absolvieren. Im Mittelpunkt der Einstiegsqualifikationen sollen Sprachförderung, der Erwerb von Schlüsselkompetenzen sowie sozialpädagogische Betreuung stehen. Der Tarifvertrag stellt es den Betrieben frei, öffentliche Förderprogramme, Maßnahmen zur Einstiegsqualifizierung und Berufsvorbereitung oder ergänzende Programme von Bildungsträgern zu nutzen.

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18.10.2015 |

Frankfurt am Main

Gewerkschaftstag 2015

Zwischen dem 18. und 24. Oktober 2015 tagt der 23. ordentliche Gewerkschaftstag in Frankfurt am Main.

Nichts verpassen und immer live dabei!

Den Livestream zum Kongress findet ihr hier

07.10.2015 |

Welttag gegen prekäre Beschäftigung

IG Metall Mitte kritisiert Missbrauch bei Werkverträgen

Der internationale Gewerkschaftsbund ruft seit 2008 am 07. Oktober zum Welttag  gegen prekäre Arbeit auf. Diesen Tag nutzt die IG Metall, um auf den Missbrauch von Werkverträgen hinzuweisen und Verbesserungen in gesetzlichen Regelungen zu fordern.

Mittlerweile lagern Unternehmen immer häufiger Arbeit aus. Die IG Metall hat mit einem weiteren bundesweiten Aktionstag öffentlichkeitswirksam auf den Missbrauch von Werkverträgen aufmerksam gemacht.

IG Metall-Bezirksleiter Jörg Köhlinger fordert eine schnelle Verbesserung der gesetzlichen Regelungen: „Wir brauchen bessere Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Betriebsräte. Bisher werden sie in vielen Fällen nicht einmal darüber informiert, wenn Unternehmen Arbeitsplätze per Werkvertrag auslagern und damit die Arbeitsbedingungen für die betroffenen Arbeitnehmer verschlechtern.“ Dann sei es für die Betriebsräte schwer, zwischen Schein- und echten Werkverträgen zu unterscheiden. „Werkverträge gehören in vielen Betrieben zum Alltag. Betriebsräte müssen für diesen Fall Gestaltungsmöglichkeiten in die Hand bekommen, ansonsten können sie nur zusehen, wie sich in den Betrieben Parallelwelten herausbilden“, so Köhlinger weiter. „Es braucht klare Kriterien im Gesetz dazu, wie Werkverträge -  etwa gegenüber Arbeitnehmerüberlassung und Soloselbstständigkeit - abzugrenzen sind. Nur so kann auch eine wirksame Kontrolle erfolgen - sowohl für die Betriebsräte als auch für die Aufsichtsbehörden.“

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zur Aktionskonferenz der Vst. Homburg- Saarpfalz

08.10.2015 |

Homburg- Saarpfalz

Aktionskonferenz zum internationalen Tag gegen prekäre Beschäftigung

Die IG Metall Homburg- Saarpfalz hat zum internationalen Tag gegen prekäre Beschäftigung mit einer Aktionskonferenz in Homburg auf den Missbrauch von Werkverträgen hingewiesen.

Prof. Dr. Sell der Hochschule Koblenz stellte erste Erkenntnisse seiner Untersuchungen im Rahmen seines wissenschaftlichen Projektes im IG Metall Bezirk Mitte zu Auswirkungen des Einsatzes von Werkverträgen auf die Kundenbetriebe der Region vor. 

Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte, Jörg Köhlinger, umriss in seinem Beitrag auf der Konferenz die Auswirkungen von Werkverträgen auf die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie. Es fehle in erster Linie an Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechten für Betriebsräte wenn es im den Einsatz von Werkverträgen geht. Notwendig sei eine zügige Verbesserung der Gesetzeslage durch die Bundesregierung.

"Immer öfter schaffen Unternehmen mit der Auslagerung von Arbeit über Werkverträge betriebsratsfreie und tariflose Zonen in relevanten Bereichen der Wertschöpfung. Die IG Metall kritisiert diesen Missbrauch als Lohndumping," so Werner Cappel, Erster Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle Homburg- Saarpfalz.

Die Verwaltungsstelle hat bei einer Befragung von 11 Betrieben mit insgesamt rund 10.000 Beschäftigten in der Region unter den Betriebsräten herausgefunden, dass laut der Einschätzungen der befragten Betriebsräte die Auslagerung von Arbeiten in 8 von 11 Industrieunternehmen in den vergangen drei Jahren zugenommen hat und auch Stammarbeitsplätze ersetzt worden sind. In dreiviertel der dort eingesetzten Werkvertragsbetriebe waren die Arbeitsbedingungen überwiegend schlechter als die der Stammbelegschaft.

07.10.2015 |

Rasche Integration in Betriebe der Metall- und Elektroindustrie

Hessens größte Industrie öffnet Integrationstarifvertrag für Metall- und Elektroindustrie

Bild: Fotolia

Die Unternehmen in Hessens größter Industrie öffnen ihren Tarifvertrag für Flüchtlinge, damit sie über Einstiegsqualifikationen rasch in Arbeit finden können. Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL und die IG Metall Mitte vereinbarten heute, dass der Tarifvertrag zur Integration Jugendlicher in Berufsausbildung (TV IJB) in der Metall- und Elektroindustrie des Landes Hessen künftig auch für Flüchtlinge mit hoher Bleibeperspektive gelten soll. Dabei betrifft die Ergänzungsvereinbarung nicht nur jugendliche Asylbewerber, sondern die Gesamtheit aller Flüchtlinge. Freiwillige Integrationsverträge sollen vor allem die Sprachförderung und den Erwerb von Schlüsselkompetenzen, wie Arbeits- und Sozialverhalten, in den Mittelpunkt stellen. Der Tarifvertrag stellt dem Betrieb frei, öffentliche Förderprogramme, Maßnahmen zur Einstiegsqualifi­zierung und Berufsvorbereitung oder ergänzende Programme von Bildungsträgern zu nutzen. Die Tarifvertragsparteien wollen durch die Öffnung des TV IJB ihren Beitrag zur Integration der Flüchtlinge in Hessen leisten und ihnen die Chance zu einem raschen Berufseinstieg in der M+E-Branche bieten.

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06.10.2015 |

Flüchtlinge willkommen

IG Metall Mitglieder engagieren sich für Flüchtlinge

JAV Opel Rüsselsheim

Die Beschäftigten im IG Metall Bezirk Mitte zusammen mit den Verwaltungsstellen zeigen jeden Tag in privaten Initiativen und auch in der Beteiligung an größeren Kooperationen mit Kirchen, Verbänden und Gewerkschaften, ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe.

Bezirksweit gibt es viele Aktionen und Kooperationen. In vielen Betriebsversammlungen wird die Situation der Geflüchteten thematisiert. Auch in den Ortsvorständen wird beraten, was getan werden kann und wo geholfen werden muss.

Oft sind es in erster Linie Geld- und Sachspende, die in die Erstaufnahmelager gebracht werden. So auch beispielsweise in Calden bei Kassel, hier sind derzeit rund 1.600 Menschen untergebracht. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung von Volkswagen unterstützt in der Kleiderkammer, um die Kleiderspenden an die Flüchtlinge auszugeben. Darüber hinaus wird an dem geplanten Fußballturnier im September eine „Flüchtlingsmannschaft“ mitspielen. Die Hälfte der Einnahmen in die Unterstützung der Flüchtlingsunterkunft in Calden.

Auch in Rüsselsheim sind Hilfsaktionen und Unterstützung Geflohener ein großes Thema. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) bei Opel Rüsselsheim hat in Erstaufnahmeunterbringungen im Raum Groß Gerau nachgefragt, was benötigt wird und im Anschluss zu einer Spendenaktion für Sachspenden aufgerufen. Die Beteiligung der Beschäftigten war überragend. Die JAV hat die gesammelten Spenden – darunter 25 Fahrräder – bereits abgegeben.

In Thüringen gibt es einerseits wie in vielen anderen Bundesländern Bilder von brennenden Unterkünften, in die keine Flüchtlinge mehr werden einziehen können. Aber es gibt auch ermutigende Bilder vom Ankommen und Willkommenskultur an den Bahnhöfen in Saalfeld und Erfurt. Hunderte Menschen spendeten schon an den Bahngleisen Wasser, Lebensmittel und vieles andere. Unter ihnen auch Mitglieder und Funktionäre der Thüringer IG Metall-Verwaltungsstellen. In Gera und Jena-Saalfeld wurde auf den Delegiertenversammlungen spontan Geld für Flüchtlinge gesammelt und gespendet.

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02.10.2015 |

Thüringen

Für Vielfalt, Toleranz und Menschlichkeit

"Gesicht zeigen und für ein friedliches, tolerantes und menschenfreundliches Europa!" Die IG Metall Nordhausen und ihre Betriebsräte fordern dazu auf, sich dem angekündigten Aufmarsch Rechtsextremer entgegenzustellen und deutlich zu zeigen, dass es keinen Platz für Intoleranz und Ausgrenzung gibt.

Zeig Gesicht!

3. Oktober 2015/ 12 Uhr

                                                     Bahnhofsvorplatz Nordhausen

Auch für Jena ruft das Jenaer Bündnis "Läuft nicht" aus unterschiedlichen Bündnispartnern wie der IG Metall und dem DGB dazu auf, sich den drei angekündigten Aufmärschen rechtsextremer Kräfte entgegenzustellen. Mit einer Vielzahl friedlicher Aktionen soll der öffentliche Raum am 3. Oktober 2015 nicht rechtsextremen Populisten überlassen werden, sondern deutlich gezeigt werden, dass Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Hass keinen Platz in Jena haben.   

24.09.2015 |

Aktionstag der Automobilkonzerne

Schluss mit dem Missbrauch – Zeit zu handeln

Mehr als 3000 Beschäftigten haben im Bezirk Mitte am Aktionstag der IG Metall gegen Missbrauch von Werkverträgen teilgenommen. In Kassel, Eisenach, Rüsselsheim, Kaiserslautern und Wörth fanden unterschiedliche Aktionen statt, die auf die Missstände aufmerksam machen sollten und an die Politik den Appell richten: „Schluss mit dem Missbrauch – jetzt ist Zeit zum Handeln.“

Die größten Aktionen waren bei Mercedes in Wörth und bei Opel in Rüsselsheim, mit mehr als 2.000 Teilnehmern.

IG Metall-Bezirksleiter Jörg Köhlinger erklärte: „ Die hohe Beteiligung am heutigen Tag zeigt wie brisant das Thema in den Betrieben ist. Wir brauchen bessere Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Betriebsräte, wenn wir nicht tatenlos zusehen wollen, wie die Unternehmen immer neue, schlechter gestellte Beschäftigtengruppen bilden. Anlässlich des Tags der prekären Beschäftigung am 7. Oktober werden wir unsere Aktionen noch einmal ausweiten.“

Aktionstag bei Daimler in Kassel

Aktionstag bei Opel in Rüsselsheim

Aktionstag bei Opel Kaiserslautern

Aktionstag beim Mercedes-LKW-Werk in Wörth

22.09.2015 |

Betriebsrätebefragung

Missbrauch von Werkverträgen spaltet Belegschaften

Nach einer aktuellen Befragung von über 500 Betriebsratsgremien im Bezirk Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) werden Werkverträge zunehmend eingesetzt. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Befragung:
• 73 Prozent der Betriebsräte geben an, dass in ihren Betrieben Arbeiten auf Grundlagen von Werkverträgen ausgelagert werden. Mit 77 bzw. 82 Prozent liegen Hessen und das Saarland hier deutlich über dem Durchschnitt.
• in 54 Prozent ist die Vergabe an Werkvertragsunternehmen in den vergangenen drei Jahren gleich geblieben, in 21 Prozent der Fälle hat sie zugenommen.
•  den Hauptanteil an Auslagerungen machen die internen Dienstleistungen (z.B. Kantinen, Werkschutz, Pforte und Haustechnik) mit 56 Prozent aus, der Anteil der direkten Produktion steht mit 36 Prozent (Thüringen: 44 Prozent) an zweiter Stelle. Auch Montage- und Logistikleistungen werden zunehmend aus den Unternehmen in Werkverträge ausgelagert.
•  besonders beunruhigend ist aus Sicht der Betriebsräte, dass die Arbeits- und Entgeltbedingungen in den beauftragten Werkvertragsunternehmen sichtbar schlechter sind als in den Unternehmen, die die Aufträge auslagern: 56 Prozent der befragten Betriebsräte beantworten dies mit „Ja“ (Saarland: 68 Prozent), sehen aber für sich keine ausreichenden Einflussmöglichkeiten, denn:
•  nur in vier Prozent der Fälle wurden zur Auslagerung der Aufträge vorher Vereinbarungen mit den Betriebsräten getroffen.

Ein einigen Betrieben ist es gelungen, Vereinbarungen zum verantwortungsbewussten Umgang mit Fremdvergaben zu treffen, wie beispielsweise bei VW im Mai 2015.
Allerdings sind die die Ausnahme. In den meisten Fällen werden Betriebsräte beim Thema Werkverträge nicht einmal informiert, geschweige denn an der Ausgestaltung beteiligt.

04.09.2015 |

Besuch in Rheinland- Pfalz

Gespräch mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Foto: Stefan Sämmer

Die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung Rheinland- Pfalz und der IG Metall Bezirk Mitte soll weiterhin so erfolgreich fortgesetzt werden. IG Metall Bezirksleiter im Bezirk Mitte, Jörg Köhlinger, hat am vergangenen Freitag seinen Amtsantrittsbesuch in der rheinland- pfälzischen Staatskanzlei gemacht.

„Nur durch die Zusammenarbeit mit engagierten Partnern wie der IG Metall ist es möglich, den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz zu stärken und Rahmenbedingungen für gute Arbeit zu setzen", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Antrittsbesuch von Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirk Mitte. „Gemeinsam können wir damit auch dafür sorgen, dass Rheinland-Pfalz ein attraktiver Standort zum Leben und Arbeiten ist", so die Ministerpräsidentin. 

„Die Zukunft der Arbeit im Zeitalter von Industrie 4.0, die Neuregelung der Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Rahmen einer lebensphasenorientierten Personalpolitik werden Schwerpunkte meiner Arbeit sein“, so Köhlinger. Tarifautonomie und Mitbestimmung bieten eine gute und stabile Grundlage, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

01.09.2015 |

Zum Antikriegstag 2015

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus - Für mehr Menschlichkeit in Europa

Am 1. September gedenken wir der über 50 Mio. Opfer der Nazi-Diktatur. Wir erinnern an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939. Dieser Krieg hat unfassbares Leid und Elend über unzählige Menschen in Europa gebracht, viele mussten fliehen, viele verloren ihr Leben. Umso mehr steht es in unserer Verpflichtung, dass wir uns entschieden gegen Krieg und Faschismus stellen und demokratische Werte wie Toleranz, Respekt und Menschlichkeit vertreten.  

 

Heute erleben wir vielerorts in Deutschland rassistisches Denken und fast täglich gewaltsame Übergriffe auf Flüchtlinge. Diese Menschen fliehen aus Krieg, Terror und Not und suchen bei uns Schutz. Viele sind traumatisiert. „Rassistischem Denken und Handeln müssen wir uns entschieden entgegenstellen. Hass und Gewalt gegenüber Flüchtlingen können und wollen wir nicht unwidersprochen lassen. Die Würde und die körperliche Unversehrtheit von Menschen ist keine Frage von Meinungsfreiheit, das ist nicht zu diskutieren und wir stellen uns entschieden gegen solche Positionen, die das Recht auf Würde und körperliche Unversehrtheit mit ihrem Handeln infrage stellen. In solidarischem Handeln müssen wir Flüchtenden Schutz und Hilfe gewähren. Wir werden uns für Toleranz und Mitmenschlichkeit einsetzen,“ so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter des IG Metall Bezirk Mitte.

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17.08.2015 |

Mehr für Mitglieder

ISIC- Card für SchülerInnen, Auszubildende und Studierende

Nun ist sie da und für Mitglieder zu bestellen: Die ISIC-Card - die International Student Identity Card - ist der weltweit akzeptierte Nachweis des Schüler/-innen-, Auszubildenden- und Studierendenstatus.

Für IG Metall-Mitglieder ist der Ausweis kostenfrei bei einer Laufzeit von einem Jahr (danach neu beantragen).

Die Vorteile:

  • Internationaler Nachweis des Schüler/-innen-, Auszubildenden- und Studierendenstatus
  • zahlreiche exklusive Vergünstigungen (Unterkünfte, Carsharing, Sprachkurse, Online-Shops, Auslandsreisen, Museen etc.)
  • kostenfreie Helpline: spezieller Service bei gesundheitlichen, rechtlichen oder sonstigen Notfällen - Tag und Nacht

Bestellt werden kann die ISIC-Card im Mitglieder-Bereich unter: www.igmetall.de/isic

31.07.2015 |

Jugendmonat 2015 beginnt

Neue Gesichter in den Betrieben

Bild: IG Metall

Nach den Sommerferien starten wieder tausende junge Menschen in den Betrieben einen neuen Lebensabschnitt: eine Berufsausbildung oder auch ein duales Studium. Die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) und die IG Metall sind direkt vor Ort und unterstützen euch in allen Fragen rund um Ausbildung und Studium. Gemeinsam wollen wir euch den Start in einen neuen Abschnitt erleichtern und euren Einstieg begleiten. Bei Fragen, Wünschen und Anregungen könnt ihr euch an eure Verwaltungsstelle vor Ort wenden.

Wenn ihr eine Vorstellung bekommen wollt, wer oder was die IG Metall ist, für was sie steht und wie sie für euch von Nutzen sein kann, dann klickt einfach hier rein und überzeugt euch selbst!

Studis in der IG Metall

Azubis in der IG Metall

30.07.2015 |

Assistierte Ausbildung

Chancen für Ausbildung erhöhen

Bild: Fotolia

Zehntausende junge Menschen finden keine Ausbildungsplatz, weil ihnen nach dem Schulabschluss die Wege in die Unternehmen aus verschiedentlichen Gründen versperrt bleiben. Gleichzeitig bleiben in jedem Jahr zehntausende Ausbildungsplätze unbesetzt.

Nun werden zwei Vereinbarungen aus der Allianz für Aus- und Weiterbildung mit der Einrichtung mit einer "assistierten Ausbildung" in Hessen umgesetzt. Die Gesetzesänderung erfolgte im Mai 2015, die Umsetzung mit der Agentur für Arbeit beginnt ab Anfang August. Sie ist zunächst bis 2018 befristet.

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24.07.2015 |

Betreuungsgeld verfassungswidrig

IG Metall: Notwendig ist mehr Geld in Betreuungsplätze

Bild: Fotolia

Das bereits vorab umstrittene Betreuungsgeld wurde in einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes gekippt, mit der Begründung, dass der Bund nicht die Kompetenz habe, um ein solches Gesetz zu erlassen. Ein Betreuungsgeld ist Angelegenheit der Länder ist und nicht des Bundes, da es nicht zur Herstellung gleichwertiger Lebensumstände notwendig ist.

Die IG Metall begrüßt diese Entscheidung grundsätzlich, da das Betreuungsgeld in erster Linie weiterhin die ungleichen Chancen und Nachteile von Frauen am Arbeitsmarkt und letztlich das spätere Altersarmutsrisiko verschärft. Das Betreuungsgeld wurde bislang in 95 Prozent der Fälle von Frauen genutzt, nur wenige Männer nahmen es bislang in Anspruch. Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter dreijährige Kinder fördert und erleichtert den Wiedereinstieg in das Berufsleben.

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24.07.2015 |

IG Metall informiert in den Betrieben

Tarifvertrag gilt auch für Ferienjobber

Bild: IG Metall

Tausende Studierende sind in ihren Semesterferien seit Ende Juni wieder in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie im IG Metall Bezirk Mitte als Ferienjobber beschäftigt. Das ist für viele eine gute Gelegenheit, betriebliche Erfahrungen zu sammeln und auch, um Geld für das Studium zu verdienen. Rund 2/3 der Studierenden arbeiten neben ihrem Studium.

Die Tarifverträge der IG Metall gelten auch für Ferienbeschäftigte, wenn sie in tarifgebundenen Betrieben arbeiten und IG Metall Mitglied sind.

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mehr Infos beim HIB

23.07.2015 |

Alstom Bexbach

Geplanter Personalabbau auf Kosten der Auszubildenden

Ganze Produktbereiche sollen vom Standort Bexbach in die Schweiz verlagert werden. Durch diese unternehmerische Entscheidung wird die Mitarbeiterzahl von bisher 240 auf letztendlich 162 Beschäftigte reduziert werden. Seit Oktober 2013 wehren sich die Mitarbeiter, der Betriebsrat und die IG Metall gegen diese Planungen. In diesem Zusammenhang wurden dem Betriebsrat Mitte Juni 20 Anhörungen zu betriebsbedingten Kündigungen überreicht. Trotz Widerspruch des Betriebsrates wurden zwischenzeitlich 10 Kündigungen ausgesprochen.

Außerdem wurden 20 befristete Arbeitsverträge nicht mehr verlängert. Weitere 10 Kündigungen sollen nach dem Willen der Werkleitung in den nächsten Wochen folgen.

Der Personalabbau führt nun zu Personalengpässen in der Fertigung.

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23.07.2015 |

Warnstreik bei Dexion

Belegschaft kämpft um Tarifbindung

Bild: IG Metall

Die Beschäftigten des Lagersystemherstellers Dexion in Laubach (Hessen) fordern die Anbindung an die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie in Hessen.

In einem ersten Warnstreik am vergangenen Mittwoch haben die 220 Beschäftigten Geschlossenheit gezeigt und deutlich gemacht, dass es ihnen mit ihrer Forderung  ernst ist.

Dazu gehören unter anderem die Einführung einer 35- Stunden- Woche, eine Eingruppierung nach ERA und die Übernahme der Auszubildenden.

Mit Solidarität, Geschlossenheit und Beteiligung der Beschäftigten als eine wichtige Grundlage sollen die Forderungen durchgesetzt werden.

Filmclip zum Warnstreik 

14.07.2015 |

Vorstand bestellt 52jährigen Tarifsekretär

Jörg Köhlinger ist neuer Bezirksleiter

Jörg Köhlinger ist neuer Bezirksleiter des IG  Metall Bezirks Mitte. Der Vorstand der IG Metall hat ihn am Dienstag den Tarifsekretär des IG Metall Bezirks Mitte zum Bezirksleiter bestellt. Die Bezirkskommission der Bezirksleitung  hatte bereits am 24. Juni Köhlinger einstimmig dem Vorstand als neuen Bezirksleiter vorgeschlagen.
Köhlinger übernimmt sein Amt von Armin Schild der Geschäftsführer des neu gegründeten „Netzwerks Zukunft der Industrie“ in Berlin wird.

Köhlinger: "Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Bezirksleiter. Ich kenne den Bezirk mit seinen vielfältigen Strukturen in den vier Bundesländern gut. Vor uns liegen große Herausforderungen, die die Arbeitswelt von mehr als 320.000 Mitgliedern betreffen."  Um  anstehende Aufgaben und wichtige Themen der kommenden Monate zu bearbeiten, werde er sich eng mit den 27 Verwaltungsstellen sowie ihren ehren- und hauptamtlichen Vertretern abstimmen. Mit den Arbeitgebern werde er einen konstruktiven Dialog suchen. „Wir reden dabei auf Augenhöhe und ich habe die Durchsetzungskraft einer starken Gewerkschaft im Rücken“, sagte Köhlinger.

Jörg Köhlinger ist seit 1991 Gewerkschaftssekretär der IG Metall in der für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen zuständigen Bezirksleitung Mitte.
Im IG Metall-Bezirk Mitte (bis 2012 Bezirk Frankfurt) übte er vielfältige Funktionen aus. Zuletzt war er Bezirkssekretär, zuständig für Tarifpolitik in der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen sowie für Koordination der Betriebs- und Tarifpolitik.

Der 52jährige gebürtige Wetzlarer lebt in Frankfurt,  ist verheiratet und hat zwei Kinder.

10.07.2015 |

Saarländischer Stahlgipfel

Saarländische Stahlindustrie bleibt wichtiger Industriezweig

Die klare Botschaften des gemeinsamen saarländischen Stahlgipfels am Donnerstag ist: Die Stahlindustrie mit seinen 22.000 Beschäftigten bleibt unverzichtbar für das Saarland und soll zukünftig mehr Stärkung und Unterstützung erfahren.

Beim saarländische Stahlgipfel im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr in Saarbrücken haben die IG Metall, die Wirtschaftsvereinigung Stahl, der Verband der Saarhütten und die Landespolitik ein gemeinsames Positionspapier mit den Eckpfeilern der wirtschafts-, klima-, und energiepolitischen Bedingungen unterzeichnet, um die saarländische Stahlindustrie zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Sie umfasst rund ausdefinierte 13 Eckpunkte, welche zur Sicherung beitragen sollen.  

Dazu gehört unter anderem die Sicherung  der Unternehmensmitbestimmung und die Sicherung von Standorten und Beschäftigung und die Fachkräftesicherung. Steigenden Energiekosten und der Unterbietungswettkampf auf globalisierten Weltmärkten muss unter anderem durch geeignete Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Industrie 4.0 und durch den Ausbau geeigneter Infrastruktur für den Transport geschaffen werden.

08.07.2015 |

Jugendcamp Mellnau

IG Metall Jugend Mitte gegen Austeritätspolitik in Europa

(Bild: Frank Rumpenhorst/ IG Metall)

Die IG Metall im Bezirk Mitte hat wie jedes Jahr zuvor in Mellnau gecampt und ein Wochenende mit politischen Diskussionen, viel Spaß und sommerlichem Wetter verbracht.

Das Programm in unterschiedlichen Workshops war vielseitig und reichte von sportlichen Aktivitäten über musikalische Darbietungen bis hin zu europapolitischen Diskussionen.

Die IG Metall Jugend Mitte positioniert sich eindeutig gegen die europäische Sparpolitik und solidarisierte sich im Vorfeld des griechischen Referendums mit der griechischen Bevölkerung.

06.07.2015 |

Tarifergebnis Textile Dienste

Nach zähen Verhandlungen mehr Entgelt in textilen Diensten

(Bild: Fotolia)

Nach langen und zähen Verhandlungen können die Beschäftigten und Auszubildenden in den textilen Diensten einen Erfolg verzeichnen:

Der bundesweit geltende Tarifabschluss sieht vor, dass ab September 2015 die Löhne und Gehälter um 3,6 Prozent erhöht werden. Im Juli und August wird noch nach bisherigem Tarif gezahlt. Auszubildende bekommen ab September (in Ost und West) in allen Ausbildungsjahren 32 Euro mehr.

Darüber hinaus wird es in Ost und West mehr Urlaubs- und mehr Weihnachtsgeld geben und eine Verbesserung der Alterszeit und der Arbeitszeiten.

Im IG Metall Bezirk Mitte hat die Tarifkommission dem Ergebnis, welches für rund 2.000 Beschäftige gelten wird, einstimmig zugestimmt. Derzeit gibt es Überlegungen, im kommenden Jahr einen Branchenarbeitskreis textile Dienste ins Leben zu rufen.

In der Branche textile Dienste arbeiten bundesweit derzeit 22.000 Beschäftigte. Dieser Dienstleistungsbereich umfasst unter anderem das Vermieten von Berufskleidung, Waschen und Instandhaltung von Wäsche und Kleidung und Waschraumhygiene.

07.07.2015 |

Voestalpine BWG

Erste Erfolge auf Weg zu Tarifverträgen

(Bild: IG Metall)

Nach Warnstreiks, Demonstrationen und betrieblichen Aktionen ein erster Teilerfolg: Die rund 700 Beschäftigten von Voestalpine BWG in Gotha (Thüringen), Brandenburg und Butzbach (Hessen) erhalten mit ihrer Abrechnung im Juli zunächst über vier Monate pro Monat 100 Euro mehr. Das ist ein erster Schritt hin zur von der IG Metall geforderte Einführung des Hessischen Metalltarifverträgen und damit der Herstellung von Tarifgerechtigkeit in allen Betrieben von Voestalpine in Ost und West.

Die zu dem östereichischem Konzern Voestalpine gehöhrende Voestalpine BWG ist ein anerkannter Spezialist für Weichensysteme in den Bereichen Fernverkehr(Hochgeschwindigkeits und Standartweichen), Regional und Nahverkehr mit drei Standorten in Butzbach (Hessen), Gotha (Thüringen) und Kirchmöser (Brandeburg). Um die Tarifbindung in der Metallindustrie herzustellen forderte die IG Metall für alle Betriebe die tarifliche Anerkennung der Tarifverträge in Hessen und die Einführung eines transparenten Entgeltsystems.

07.07.2015 |

Tarifabschluss Kfz- Handwerk Saarland

Mehr Entgelt auch im Saarland

(Fotolia)

Nach mehreren Verhandlungsrunden und langen Verhandlungen am Montagnachmittag konnte die IG Metall auch im Saarland kräftige Einkommenssteigerungen für die rund 4.700 Beschäftigten des Kfz-Gewerbes oberhalb der Inflationsrate durchsetzen.

Den Forderungen der Arbeitgeber mit einem Absenken der unteren Lohn- und Gehaltsgruppen hat die IG Metall standgehalten.

Das Tarifergebnis in seinen Eckpunkten:

- Lohn- und Gehaltstabellen aus dem November 2014 gelten bis Juni 2015 weiter

Alle Beschäftigten erhalten für Juni 2015 eine Einmalzahlung von 75 Euro (Beschäftigte in Teilzeit bekommen eine Einmalzahlung ihrer wöchentlichen Arbeitszeit angemessen.)

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01.07.2015 |

Tarifverhandlungen Kfz- Handwerk Rheinland- Rheinhessen

Magerangebot auch in zweiter Verhandlungsrunde

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde für das Kfz- Handwerk Rheinland- Rheinhessen bieten die Arbeitgeber erneut ein Magerangebot an.

Während in anderen Tarifgebieten längst gute Abschlüsse mit einem ordentlichen Plus in den Taschen der Beschäftigten erzielt werden konnten, stellen die Arbeitgeber Rheinland- Rheinhessen auf stur.

Angeboten werden eine nicht bezifferter Erhöhungsbetrag der Entgeltgruppe 3 soll für alle Entgeltgruppen gleich erhöht werden und diese Entgelterhöhung soll durch Flexibilisierung wieder ausgeglichen werden.

"Sie blockieren stur jeden Versuch, die Verhandlungen zu einem angemessenen Tarifergebnis kommen zu lassen. Dem Fachkräftemangel können sie aber nur durch gute Arbeitsbedingungen und angemessene Entgelte begegnen", so Verhandlungsführer der IG Metall, Josef Windpassinger.

Das wollen sich die Beschäftigten im Kfz- Handwerk Rheinland- Rheinhessen nicht gefallen lassen. Sie wollen ihren Forderungen den notwendigen Druck verleihen.   

24.06.2015 |

IG Metall Mitte besucht Gedenkstätte Buchenwald

Gewerkschafter setzen Zeichen

(Bild: Maik Schuck/ IG Metall)

Über 250 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter der IG Metall haben am Mittwochnachmittag den Opfern des Nationalsozialismus in der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar gedacht.

Einen Tag vor ihrer 65. ordentlichen Bezirkskonferenz in Weimar wollte die IG Metall ein Zeichen setzen gegen das Vergessen und gegen rechte Gewalt. IG Metall Bezirksleiter Armin Schild verurteilte stellvertretend für die IG Metall die Übergriffe auf DGB Veranstaltungen am 1. Mai in Weimar und an anderen Orten in Thüringen. „In Thüringen lebt Thügida und Sügida - ausgerechnet vor den Toren Buchenwald. Am rechten Rand braut sich wieder etwas zusammen. Unser Engagement gegen rechts beginnt im Alltag und im Betrieb, wenn irgendjemand rechtsradikale und ausländerfeindliche Sprüche klopft. Das sind wir auch Gewerkschaftern wie Wili Bleicher schuldig, der in Buchenwald inhaftiert war.“

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25.06.2015 |

65. ordentliche Bezirkskonferenz

Industriepolitik muss aktivierend und nachhaltig wirken

Bezirkskonferenz in Weimar (Bild: Maik Schuck/ IG Metall)

Die IG Metall im Bezirk Mitte hat auf ihrer 65. ordentlichen Bezirkskonferenz sich zur gemeinsamen Gestaltung von Tarif-, Betriebspolitik und Gesellschaftspolitik für die Mehrheit der Menschen bekannt. Garant dafür sei ein Wechselspiel von Politik und Gewerkschaften, die wieder zu einem neuen Normalarbeitsverhältnis kommen müsse. Das Zusammenwirken von guter Sozialpolitik,  guter Arbeit,  guten Löhne und gute Industriepolitik sorge für Innovationen und Wachstum.

IG Metall Bezirksleiter: „Wir brauchen eine industrielle und wirtschaftspolitische Initiative,  die auf besser statt billiger setzt, auf produktive und zukunftsfähige Unternehmen, in denen es gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen gibt. Gute industrielle Struktur kann zum Innovationstreiber werden.“

Schild machte der thüringischen  Landesregierung, insbesondere Wirtschaftsminister Tiefensee, den Vorschlag eine Neubelebung des Thüringer  Wirtschafts- und Innovationsrates vorzunehmen. Die aktuell erfreuliche Entwicklung in Thüringens Industrie dürfe nicht über strukturelle wirtschaftliche Risiken für den Freistaat hinwegtäuschen. Das neu gebildete Netzwerk Zukunft der Industrie beim Bundeswirtschaftsministerium sei ein Zeichen dafür, wie aktuell und wichtig eine solche Einrichtung sind.

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19.06.2015 |

Situation bei ALSTOM Bexbach eskaliert

ALSTOM Bexbach plant betriebsbedingte Kündigungen

Das Management des Energieanlagenbauers ALSTOM will am Standort in Bexbach zum 30. Juni die ersten betriebsbedingten Kündigungen aussprechen. Am Donnerstag, den 18. Juni 2015, wurden dem Betriebsrat insgesamt 20 Anhörungen zu betriebsbedingten Kündigungen übergeben. Außerdem hat die Standortleitung seit der Ankündigung der Restrukturierungsmaßnahme 20 Verträge von befristeten Beschäftigten auslaufen lassen. Hinzu kommen weitere 20 befristet Beschäftigte deren Verträge demnächst enden sollen.

Seit Oktober 2013 versuchen die Betriebsräte des ALSTOM-Konzerns in Deutschland ihre Vorschläge zu den angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen an den Standorten Bexbach, Stuttgart und Neumark (Sachsen) mit dem Management zu diskutieren und den geplanten Personalabbau abzufedern. Für den saarländischen Standort in Bexbach, an dem Turbinenschaufeln für Kraftwerke produziert werden, hat das Wirtschaftsberatungsinstitut INFO aus Saarbrücken extra ein Gutachten erstellt. Die Ergebnisse dieses Gutachtens fanden beim Management keinerlei Berücksichtigung. „Es ist ein Skandal, dass den guten Ansätzen aus dieser Expertise eine Absage erteilt wurde, ohne dass es auch nur ein Gespräch über mögliche Umsetzungen gegeben hat“, empört sich der Betriebsratsvorsitzende Kai Müller. „Die Vorschläge sind fundiert und hätten den Standort wettbewerbsfähig gemacht. Hierdurch hätten betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können.“ Die Vorgehensweise und Haltung des Managements tritt die in Deutschland geltenden Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte mit Füßen, ergänzt Müller. „Es ist ein Skandal, wenn in eineinhalb Jahren kein einziger Vorschlag des Betriebsrates Berücksichtigung findet!“

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19.06.2015 |

Deutliche Entgeltsteigerung Kfz- Handwerk Pfalz

5,8 Prozent mehr im Kfz-Handwerk Pfalz

Logo der Tarifbewegung Kfz- Handwerk

Die 7.500 Beschäftigten im Kfz-Handwerk in der Pfalz bekommen ab dem 1. Juni 2015 mehr Geld.

Das Einkommensplus von 5,8 Prozent wird schrittweise eingeführt: Die Entgelte werden ab dem 1. Juni 2015 um 2,9 Prozent erhöht und ab dem 1. November 2016 um weitere 2,9 Prozent.

Auch für Auszubildende gibt es mehr Entgelt in zwei Stufen. Ab August 2015 und ab August 2016 werden die Ausbildungsvergütungen um jeweils um 2,9 Prozent erhöht.

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18.06.2015 |

Tarifkonflikt bei der VAC

Menschenkette vor dem Werkstor

Menschenkette vor der VAC

Vor Beginn der Tarifverhandlungen über einen Sozialtarifvertrag haben die Beschäftigten den Druck auf die Geschäftsleitung erhöht. 600 Metallerinnen und Metaller sind einem Aufruf ihrer Gewerkschaft gefolgt, und traten in einen Warnstreik. Sie bildeten eine Menschenkette um das Werkstor.

„Die Stimmung der Beschäftigten ist trotz und gerade der Übernahme der VAC durch einen neuen Finanzhai und den angekündigten Entlassungen zur Profitmaximierung gut und entschlossen kämpferisch,“ erklärte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Hanau-Fulda, Robert Weißenbrunner.

„Wenn die Arbeitgeberseite ihre Blockadeposition nicht aufgibt, wird der Tarifkonflikt um den Sozialtarifvertrag in den nächsten 14 Tagen verschärft,“ so Uwe Zabel, IG Metall Verhandlungsführer Bezirksleitung Mitte.

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mehr Infos auf der Homepage www.vac.zukunft-statt-sozialplan.de

mehr Bilder auf www.flickr.com/igmhufd

Warnstreikvideo

http://youtu.be/9_aHTPjVDEI

16.06.2015 |

Deutliche Entgeltsteigerungen in Thüringen

5,8 Prozent mehr für Kfz-Handwerk

(Bild: Fotolia)

Die 8.000 Beschäftigten im Kfz-Handwerk Thüringen bekommen ab 1. Juli 2015 mehr Geld. Das Tarifergebnis sieht eine schrittweise Entgeltsteigerung von 5,8 Prozent vor. In der ersten Stufe erhalten die Beschäftigten ab 1. Juli 2015 drei   Prozent und ab 1. Oktober 2016 weitere 2,8 Prozent.

Die Ausbildungsvergütungen werden für des erste Ausbildungsjahr um 35 € und für das zweite bis vierte Ausbildungsjahr um 30 € erhöht.  In 2016 steigen die  Ausbildungsvergütungen um weitere 20€.

„Für die Beschäftigten in Thüringer Kfz- Werkstätten und Autohäusern ist das ein deutliches Einkommensplus über zwei Jahre. Das haben sie sich verdient“, so der Verhandlungsführer der IG Metall, Josef Windpassinger. „Die Tarifbindung in Thüringen ist besonders wichtig, Beschäftigte in tarifgebundenen Betrieben erhalten deutlich mehr Geld. Gute Tarifverträge sind ein Garant für gute Löhne.“

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11.06.2015 |

Tarifrunde Textile Dienstleistungen

2. Verhandlungstermin: Wieder kein Angebot

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde in Dietzenbach gab es kein Angebot der Arbeitgeber der textilen Dienste.

Die IG Metall rief zu einer Kundgebung vor dem Verhandlungslokal auf. Unter dem Motto "Zeichen setzen" beteiligten sich in bundesweit Beschäftigte an unterschiedlichen Aktionen.

Kritischer Punkt der Verhandlungen ist die Arbeitszeit. Aus diesem Grund wurde eine technische Kommission eingerichtete, die sich mit Lösungsvorschlägen beschäftigt.

Der nächste Verhandlungstermin soll am 29. Juni stattfinden.  

10.06.2015 |

Tarifergebnis Kfz- Handwerk Hessen

5,8 Prozent mehr im Kfz- Handwerk

(Bild: Fotolia)

Für die 42.000 Beschäftigten im hessischen Kfz- Handwerk konnte ein Tarifergebnis erzielt werden.

Die IG Metall und der Landesverband Hessen des Kraftfahrzeuggewerbes hat sich in Darmstadt auf eine stufenweise Erhöhung der Tarifeinkommen im hessischen Kfz- Handwerk geeinigt. Ab Juni 2015 wird es 2,9 Prozent mehr Einkommen in den hessischen Autohäusern und Werkstätten geben. Ab Oktober 2016 werden die Entgelte um weitere 2,9 Prozent erhöht.

Auch die Ausbildungsvergütungen werden im selben Umfang erhöht.

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09.06.2015 |

Bundesweiter Aktionstag der IG Metall

Siemensbeschäftigte protestieren gegen Stellenabbau

An den Siemens-Standorten im Bezirk Mitte fanden heute zahlreiche Protestaktionen gegen den geplanten Stellenabbau bei Siemens statt. Sowohl in Hessen beim Siemens-Schaltanlagen Werk in Frankfurt als auch in Kassel und Offenbach nahmen die Beschäftigten am bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Standort D stärken - Margenwahn stoppen“ teil. Weitere Schwerpunkte waren in Frankenthal in der Pfalz und in Erfurt in Thüringen.

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09.06.2015 |

Verhandlungsergebnis erzielt

Auseinandersetzung bei Elco Europe beigelegt

Der Konflikt zwischen den Beschäftigten und der Geschäftsführung von Elco Europe in Betzdorf konnte, noch bevor es zum Streik gekommen ist, beigelegt werden.

Mit Solidarität, Beteiligung, aktiven IG Metall- Mitgliedern und einem hohen Organisationsgrad der Beschäftigten konnte dieser Erfolg erzielt werden.

Nach mehrtätigen Warnstreiks und vier Verhandlungsterminen konnte ein Tarifvertrag abgeschlossen werden. Der Druck durch bevorstehenden Bandabriss in Automobilkonzernen trug dazu bei.

„Ein Lehrstück gewerkschaftlicher Solidarität“, so IG Metall Bezirksleiter Armin Schild. „Ohne den hohen Organisationsgrad, viele Aktive und den Mut der Belegschaft hätte dieses Tarifergebnis nicht erreicht werden können. Die Auseinandersetzung bei Elco Europe ist ein exemplarischer Konflikt der Mut macht für viele andere“.

„Ohne konsequente Arbeitskampfdrohungen, eine gute Vorbereitung und den aufgebauten wirtschaftlichen Druck wäre der Kampf um den IG Metall Flächentarifvertrag nicht so erfolgreich gewesen“, betont Jörg Köhlinger, Bezirkssekretär für Tarifpolitik der IG Metall Bezirksleitung Mitte.

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Video Tarifkonflikt Elco Europe

IG Metall besucht die Peter-Paul-Chahensly Schule in Limburg

Tag des Respekts ein voller Erfolg

Am 19.05. besuchte die IG Metall die Peter-Paul-Chahensly Schule in Limburg um mit den Schülern und Schülerinnen in verschiedenen Unterrichtseinheiten über Respekt zu reden. Die Referenten und Referentinnen besuchten 10 verschiedene Klassen und konnten so weit über 200 Schüler und Schülerinnen an einem Tag mit ihrem Bildungsangebot erreichen. Anhand der Erfahrungen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler wurden diese schon vor dem eigentlichen Berufseinstieg für mögliche Konflikte mit ihren Arbeitgebern sensibilisiert. Ihnen wurde gezeigt, welche Rechte sie im Arbeitsalltag haben und dass sie mit der IG Metall einen starken Partner an ihrer Seite haben um diese auch einzufordern. Ein weiteres Highlight neben den Unterrichtseinheiten zum Thema Respekt war auch die Anwesenheit der (Ex-)Fussballnationalspielerin Sandra Minnert. In sportlichen Seminareinheiten konnte sie den Jugendlichen mit spielerischer Leichtigkeit zeigen, wie wichtig ein respektvoller Umgang miteinander ist. Als bleibendes Zeichen des Thementages wurde in der Eingangshalle der Schule das Schild „Respekt- Kein Platz für Rassismus angebracht.

 

Ein Video vom Tag des Respekts kann man sich hier anschauen, hier gibt es auch noch einen Artikel in der Frankfurter Neuen Presse.

14.05.2015 |

Konferenz der Automobil- und Zulieferbranche

IG Metall fordert Netzwerk Zukunft der Industrie in den Bundesländern

Bild zum Thema Politik

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Mitte sieht in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland erhebliche Risiken für die Zukunft der Automobil- und Automobilzulieferindustrie. In den vier Bundesländern will sie daher ein „Netzwerk Zukunft der Industrie im Automobil-Zulieferbereich“ bilden. Das kündigte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild vor 130  Betriebsräten der Automobil und Automobilzulieferbranche des Bezirks an.

 

Zukünftig soll die Zusammenarbeit mit den Landesregierungen, den Betriebsräten und den Arbeitgebern und ihren Verbänden intensiviert werden. Schild forderte die Landesregierungen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen auf, eine aktivere Industriepolitik im Zulieferbereich voranzutreiben. Schild: „Beim globalen und konzerninternen Standortpoker werden wir gerade in diesen Bundesländern verlieren, wenn wir nicht gegensteuern.“

07.05.2015 |

Flexibilität erhöhen

Kita Konto würde Entlastung bringen

Viele Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie sind vom Kita-Streik betroffen. Die IG Metall fordert die Unternehmen und Betriebsräte in ihrem Organisationsbereich auf, kurzfristig betriebliche Lösungen zu vereinbaren, die es berufstätigen Eltern ermöglichen, flexibel auf die besondere Situation die sich durch den Kita Streik ergibt zu reagieren. So könnte zum Beispiel ein besonderes Arbeitszeitkonto eingerichtet werden, mit dem vom Streik mittelbar betroffene Beschäftigte kurzfristig von den üblichen Arbeitszeitregelungen abweichen könnten, ohne wahlweise bei ihrem Arbeitgeber um freie Tage zu betteln, Nachbarn oder Freunde in Anspruch nehmen zu müssen oder ihre Kinder unbetreut zu Hause zu lassen.

In einem solchen Konto könnte geregelt werden, dass Eltern den Anspruch auf Freistellung von der Arbeitszeit haben, in dem sie jeweils am Vortag anmelden, ob und wieviel zusätzliche Zeit sie wegen des Streiks am nächsten Tagen aufbringen müssen. Die entgangene Arbeitszeit solle nach Auffassung der IG Metall mindestens zur Hälfte vom Arbeitgeber bezahlt werden. Sie könne auch zu einem Teil von den Eltern (zum Beispiel im Laufe der nächsten 6 Monate) nachgearbeitet werden.

Schild erklärte: „Es geht hier um außergewöhnliche Belastungen für beschäftigte und jeder Arbeitgebers sollte diese Belange ernst nehmen. Deshalb müssen die mittelbaren Auswirkungen von beiden Seiten getragen werden.“

Der Bezirksleiter machte noch einmal deutlich: „Das gemeinsame Ziel muss es sein, eine bessere Bezahlung in den erzieherischen, sozialen und pflegerischen Berufen zu erreichen. Das Prinzip ›Equal Pay‹ darf nicht nur für Leiharbeit reklamiert werden. Das können und müssen wir auch für die hochwertige, fachlich anspruchsvolle Facharbeit in sozialen und pflegerischen Berufen einfordern. Dazu zählen auch die Erzieherinnen und Erzieher“.

 

 

06.05.2015 |

20. bundesweite Angestelltenkonferenz in Willingen

Neue Fragen. Neue Zeiten. Wissensarbeit gestalten

Neue Fragen. Neue Zeiten. Gemeinsam Wissensarbeit gestalten - unter diesem Motto haben rund 350 Kolleginnen und Kollegen ende April auf der bundesweiten Angestelltenkonferenz diskutiert.

Mit 32 Teilnehmern beteiligte sich auch die Mitglieder der bezirklichen Angestelltenarbeit an den Diskussionen um die Gestaltung von zukünftiger Arbeit in den Büros.

Schwerpunkt der Diskussion waren unter anderem Crowdsourcing, mobile Arbeit und die Veränderung von Bürotätigkeiten infolge der zunehmenden Digitalisierung.

Von den Vorteilen des technischen Fortschritts sollen aber nicht nur Arbeitgeber profitieren. Deswegen müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer genau hinschauen und die Chancen dieser Entwicklungen für sie rechtzeitig wahrnehmen und den Wandel mit gestalten.

04.05.2015 |

Gemeinsame Erklärung zum Neonazi- Überfall in Weimar

Gewalt und Hetze haben in Thüringen keine Platz

Der Ministerpräsident von Thüringen Bodo Ramelow, die stellvertretende Ministerpräsidentin Heike Taubert, die zweite Stellvertreterin des Ministerpräsidenten Anja Siegesmund, die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen von CDU, DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen, Mike Mohring, Susanne Hennig-Wellsow, Matthias Hey und Dirk Adams, sowie der stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Sandro Witt, erklären gemeinsam zu den Vorfällen am Rand der Weimarer Mai-Kundgebung‎:

„Der Überfall von Neonazis auf eine Mai-Kundgebung ist ein Vorfall, der uns empört und erschüttert. Wir begrüßen die Festnahme von 29 Verdächtigen und sind zuversichtlich, dass der Vorfall vollständig aufgeklärt wird. Unsere Solidarität gilt den Angegriffenen. Wir wünschen vor allem den Verletzten schnelle Genesung.

Dieser Überfall ist ein Angriff auf die gewerkschaftliche Tradition, am Tag der Arbeit für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die Straße zu gehen, und auf die demokratische Meinungsfreiheit aller friedlichen Bürgerinnen und Bürger. Wir stellen der Gewalt der rechtsextremen Hetzer die Gemeinsamkeit und Entschlossenheit der Demokratinnen und Demokraten entgegen. Gewalt und Hetze jeder Art haben in Thüringen keinen Platz, nicht am 1. Mai und an keinem anderen Tag. Wir werden auch weiter immer dann gemeinsam Widerstand leisten, wenn die Feinde der Demokratie unsere Freiheit bedrohen.“

01.05.2015 |

Kundgebungen am 1. Mai

Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!

Gute Arbeit hat ihren Preis und braucht faire Bedingungen, sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild vor über 1000 Menschen auf der Maikundgebung in Darmstadt. Er forderte mehr Investitionen in Realwirtschaft und Infrastruktur statt in Finanzmärkten und Börsenspekulation. „Die Gewinne von heute, sind die Investitionen von morgen und die Arbeitsplätze von übermorgen.“ Der Wirtschaftsstandort Deutschland stünde vor großen Herausforderungen.  "Die Arbeit der Zukunft gestalten wir", rief er den Zuhörern zu.

Ausschreitungen
Zu Auss
chreitungen kam es auf der Mai-Kundgebung in Weimar

Rechtsxtremisten stürmten die DGB Kundgebung. Es kam zu Verletzten. Die Polizei nahm 29 Nazis fest. Armin Schild verurteilte die Übergriffe scharf. "Ausgerechnet vor den Toren von Buchenwald darf sich der braune Mob nicht breit machen. Hier muss endlich der Verfassungsschutz und die Behörden mit aller Entschiedenheit einschreiten. Alle Demokraten müssen jetzt gemeinsam und couragiert gegen Rechtsextremisten vorgehen."

Sonderabgabe für Kohlestrom

Gemeinsame Erklärung der VhU, IG BCE und IG Metall

Frankfurt am Main. Die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagene Verteuerung des Strompreises durch eine nationale Sonderabgabe für Kohlekraftwerke stößt auf Kritik von Unternehmen und Gewerkschaften in Hessen. Sie sehen in dem vom Bundeswirtschaftsministerium geplanten sog. ‚Klimabeitrag‘ eine „Gefahr für stromintensive Industriebetriebe und zehntausende Arbeitsplätze in Deutschland.“

Mehr dazu in der gemeinsamen Pressemitteilung.

27.04.2015 |

Tarifverhandlungen des KFZ-Handwerks Hessen

Ein Magerangebot der Arbeitgeber

Die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im Kfz-Handwerk Hessen blieb ohne Ergebnis. Die Arbeitgeber legten lediglich ein nicht akzeptierbares Magerangebot auf den Tisch. Die Verhandlungskommission der IG Metall bekräftigte die Forderung nach 5,5 Prozent mehr Entgelt bei zwölf Monaten Laufzeit.

Mehr zu den Verhandlungen gibt es im Flugblatt.

21.04.2015 |

Video zum Warnstreik bei Faurecia online

„Wir wollen endlich eine Zukunft nach 2016 haben – 2025 unser Ziel“

Am 17.04. legte die Belegschaft von Faurecia in Scheuerfeld ihre Arbeit nieder um die Zukunft ihres Standortes zu sichern- und dies mit durchschlagendem Erfolg. Von 9 Uhr am Freitag bis um 6 Uhr am Samstag ging bei dem Autozuliefererbetrieb gar nichts mehr, dass auch die Fließbänder bei den belieferten Firmen Opel und Mercedes zum Stillstand kommen war nur noch eine Frage von Stunden. Schließlich gab die Geschäftsleitung dem Druck der Metaller und Metallerinnen nach und unterschrieb eine Absichtserklärung das Werk bis mindestens 2025 erhalten zu wollen. Ein Erfolg von großer Bedeutung nicht nur für die Arbeiter und Arbeiterinnen bei Faurecia, sondern auch für die gesamte Region Betzdorf. „Nur aktive Beteiligung und Solidarität der 90 % organisierten Belegschaft  schafft Zukunft für Industriearbeitsplätze“ erklärte IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel (IG Metall Bezirksleitung Mitte) „Arbeitsplätze erhalten ist besser als jede Abfindung“

Das sehr eindrucksvolle und gut gemachte Video lässt sich hier anschauen.

04.04.2015 |

Gewerkschaftliche Bildungsarbeit in Schulen

Projekt Beruf.Bildung.Zukunft erreicht 2222 Schüler

Frankfurt. Junge Auszubildende, die gerade erst in die Betriebe gekommen sind wissen oft wenig über ihre Rechte als Arbeitnehmer, über Interessenvertretungen und Tarifverträge. Wenn sie dann erste Kontakte zu den Gewerkschaften aufbauen und über ihre Rechte aufgeklärt werden ist es schon zu spät. Der Ausbildungsvertrag ist unterschrieben und die grundlegenden Weichen für das Berufsleben sind gestellt. Daher setzt das Projekt Bildung. Beruf. Zukunft. mit seiner Bildungsarbeit bereits viel früher an. „Unser Ziel ist es, für allgemeinbildende Schulen eine Brücke von der Schule in die Arbeitswelt zu schlagen“ so Projektleiter Jan Laging. „Dass wir nun schon den 2222. Schüler mit unserem Angebot erreichen zeigt wie wichtig solche Angebote für junge Menschen sind.“

Mittlerweile konnten rund 50 ehrenamtliche Referenten und Referentinnen in den Verwaltungsstellen qualifiziert werden, um in den Schulen gewerkschaftliche Aufklärungsarbeit zu betreiben und die Jugendlichen über ihre Rechte im Arbeitsleben zu informieren. Die überwiegend positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler bestätigen die Notwendigkeit eines solchen Bildungsangebots und sind ein großer Ansporn für die ehrenamtlichen Helfer ihre gute Arbeit weiterzuführen.

27.03.2015 |

Bosch Thermotechnik in Lollar

Zukunftstarifvertrag bei Bosch Thermotechnik abgeschlossen

Nach über zwei Jahren Verhandlungen bei Bosch Thermotechnik zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung konnte nun ein Zukunftstarifvertrag zur Beschäftigungssicherung abgeschlossen werden.

Eckpunkte des Tarifvertrages sind: Eine Beschäftigungssicherung - insbesondere für die gewerblichen Arbeitsplätze in der Gießerei - bis ende 2023, die Tarifbindung der in eine eigene GmbH der BoschGruppe umzuwandelnden Gießerei, eine zu investierende Summe von 11 Mio. Euro, die Absicherung der Ausbildung und die Absicherung der monatlichen Entgeltbestandteile.

Im Gegenzug verzichtet die Belegschaft auf die Erfolgsbeteiligung während der Laufzeit des Tarifvertrages und nimmt gegebenenfalls die Verschiebung der nächsten Tariferhöhungen um bis zu 12 Monate in Kauf.

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27.03.2015 |

Positionspapier des Bezirksjugendausschusses zu Pegida

Für eine solidarische Gesellschaft!

Nationale Abschottung und fremdenfeindliche Bewegungen wie PEGIDA und ihre regionalen Ableger wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Gerade durch Medien, wie beispielsweise die Springer-Presse, aber auch „neutrale" Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, werden Themen gesetzt, die bspw. PEGIDA aufgreift. Dadurch wird eine Grundlage geschaffen, um Fremdenhass und -angst weiter in die Gesellschaft zu tragen und in ihr zu festigen. Auch die Besuche hochrangiger Politiker/-innen werten PEGIDA auf und stärken die Wahrnehmung in den Medien und damit auch in der Öffentlichkeit. PEGIDA belastet das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Wer mit diffusen Ängsten spielt, Intoleranz predigt oder Fremdenfeindlichkeit schürt, für den hat die IG Metall kein Verständnis.

Mehr dazu im Positionspapier.

25.03.2015 |

Elco Europe GmbH

Union Buster gestoppt

Nach dem einstündigen Warnstreik der Elco Belegschaft  erklärte die Geschäftsführung von Elco, das sie den „union buster Anwalt“ Schreiner aus Attendorn gefeuert hat und sich nun vom Arbeitgeberverband vem vertreten lässt. Seit 4 Wochen waren die Anwälte im Betrieb und versuchten Tarifbewegung und Betriebsrat systematisch „fertig“ zu machen. „Da sind sie gleich an der Solidarität der Belegschaft gescheitert“ erklärte IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel (Bezirksleitung Mitte). Es käme auf die sofortige Reaktion in solchen Fällen in den ersten 24 Stunden an. „Wenn es einen Pokal geben würde für Union Buster Besieger, die Belegschaft von Elco hätte ihn verdient“ freute sich IG Metall Bezirksleiter Armin Schild über die aktive Verteidigung von Demokratie und Tarifvertrag im Betrieb durch Elco Belegschaft. „Nur durch aktives und sofortiges gemeinsamen Handelns von Betriebsrat, IG Metall und Belegschaft können derartige Methoden der „Anwälte des Schreckens“ aus den Betrieben herausgehalten werden. Die IG Metall Mitte wird dies niemals dulden und akzeptieren“.

Ein Video zu diesem Thema könnt ihr euch hier anschauen, ebenfalls sei noch auf eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung zu diesem Thema hingewiesen.

Erster Erfolg der Solidarität – 1 € mehr die Stunde

Warnstreik bei der Elco Europe GmbH

Der Warnstreik der Elco Europe Belegschaft in Betzdorf hat den ersten Erfolg. Die amerikanische Konzernführung des Automotiv Zulieferers von Conti, Siemens und Bosch aus Betzdorf zahlt nach dem Warnstreik der Belegschaft an der sich 90 % der 250 Beschäftigten 1 € Stunde mehr für April und Mai. Gleichzeitig gehen die Tarifverhandlungen weiter. „Ein erster Erfolg der Solidarität. Wir werden freiwillig während der Verhandlungen Friedenspflicht halten, bereiten uns aber auf einen unbefristeten Arbeitskampf vor, falls die Verhandlungen scheitern“ erklärte IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel von der Bezirksleitung Mitte. „Die Elco Belegschaft ist jetzt hochgradig organisiert. So haben wir auch Tarif Macht und sind stark im Betrieb. Während des Warnstreiks stand die komplette Produktion total still.“ freut sich der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Betzdorf über den Teilerfolg des bisherigen Kampfes.

Ein Video des Streiks könnt ihr euch hier anschauen.

Tarifrunde der textilen Dienste

Sauberkeit hat ihren Preis!

Am 12. März 2015 versammelten sich Kolleginnen und Kollegen der Tarifkommission Textile Dienste um über die anstehende Tarifrunde 2015 zu beraten. Es wurde einerseits beschlossen, die laufenden Tarifverträge zu kündigen, andererseits wurden Forderungen für die Tarifrunde beschlossen. Die Kolleginnen und Kollegen wollen mehr Geld: Konkret 5 % Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen bei einer Laufzeit von 12 Monaten, gleichzeitig wollen sie die Weiterführung des Altersteilzeittarifvertrages und nach 25 Jahren Wiedervereinigung weitere Angleichungsschritte der Ost-Tarifverträge an die des Westens. Erste betriebliche Aktionen sind in Planung.

06.03.2015 |

Gegen unwürdige Arbeitsbedingungen

Hotline zum Mindestlohn

Eine mit 86 Prozent sehr große Mehrheit der Deutschen hält die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für richtig. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag des DGB. Der DGB hat von Anfang an eine ganze Reihe von Ausnahmen kritisiert, die das Gesetz nun beinhaltet und auch die Kontrollen erschweren werden. Um nicht der Willkür der Arbeitgeber ausgeliefert zu sein ist es wichtig seine Rechte zu kennen. Daher wollen wir hier auf die Mindestlohnhotline des DGB hinweisen (Telefonnummer zum Ortstarif: 0391/4088003//Mo-FR: 7-20 Uhr, Sa: 9-16 Uhr). Außerdem sind unter http://www.mindestlohn.de/hintergrund/faq/ die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen nachzulesen.

25.02.2015 |

Tarifergebnis in der Mittelgruppe

3,4 % mehr Geld, Alters- und Bildungsteilzeit

Frankfurt. 3,4 Prozent mehr Geld, Verbesserungen bei der Altersteilzeit und der Einstieg in eine neue Bildungsteilzeit für die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Das ist das Tarifergebnis, das am Mittwoch zwischen IG Metall und den Arbeitgebern der Mittelgruppe erzielt wurde. Die Tarifkommission wird am Freitag über das Tarifergebnis abstimmen.

IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild, erklärte: „Mit dem Tarifergebnis hat die IG Metall zu allen drei Elementen ihres Forderungspaketes drei gute Ergebnisse erzielt. Der Druck von 120.000 Warnstreikenden im Bezirk hat die Arbeitgeber offenbar beeindruckt. Das Tarifergebnis sichert vor allem in den qualitativen Elementen einen Einstieg in ein neues Verständnis von Flexibilität der Arbeitszeit, die wir mittelfristig  weiter voranbringen wollen. Die 3,4% sind einfach gut. Alle reden davon, dass in Deutschland Tarifentgelte steigen sollen. Die IG Metall macht das und stellt damit die Beteiligung der Beschäftigten, am Erfolg, den sie selbst erwirtschaftet haben, sicher. Das ist ein deutliches reales Plus und ein Erfolg der IG Metall.“

Eine detailliertere Aufstellung der Ergebnisse gibt es in der Medieninformation.

24.02.2015 |

Tarifverhandlung für die Mittelgruppe am 25. Februar

IG Metall will Verhandlungsergebnis 1:1 übertragen

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Mitte will das Verhandlungsergebnis, das in der Nacht für Baden-Württemberg gefunden wurde, am morgigen Mittwoch in einer Tarifverhandlung auch für die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland übertragen.

IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild, erklärte: „Mit dem Tarifergebnis in Baden-Württemberg hat die IG Metall zu allen drei Elementen ihres Forderungspaketes drei gute Ergebnisse erzielt. Der Druck von 850.000 Warnstreikenden bundesweit und 120.000 im Bezirk Mitte hat die Arbeitgeber beeindruckt. Nur durch diesen Druck ist es gelungen, einen Pilotabschluss zu erreichen, der sich sehen lassen kann. Wir wollen diesen Abschluss bis zum Ende dieser Woche ohne Abstriche auf die Tarifgebiete der Mittelgruppe und nach Thüringen übertragen." Mehr dazu in der Medieninformation.

23.02.2015 |

Verhandlungsbegleitende Aktionen

Schild: „Wir sind für Urabstimmung und Arbeitskampf gerüstet“

Frankfurt. „Wenn in Baden-Württemberg am Montag kein Ergebnis erzielt wird, werden am Freitag unser Tarifkommissionen zusammenkommen, um über die Einleitung einer Urabstimmung im Bezirk Mitte zu beraten“, erklärte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild einen Tag vor der entscheidenden Verhandlungsrunde in Böblingen.Nun läuft die Zeit ab und es muss eine Lösung her. Die Arbeitgeber der Mittelgruppe und der VMET in Thüringen haben bislang Zukunftsverweigerung betrieben. Ich fordere sie auf, einen Pilotabschluss in Baden-Württemberg konstruktiv zu begleiten und die Übertragung eines möglichen Ergebnisses nach Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen schnellstmöglich zu gewährleisten. Die IG Metall im Bezirk Mitte ist für eine Urabstimmung und einen Arbeitskampf gerüstet.“

Begleitend zum vierten Verhandlungstermin in Baden-Württemberg, wird auch die IG Metall im Bezirk Mitte mit Warnstreiks den Druck auf die Verhandlungen erhöhen. Die Bilder sind vom Autokorso der Aufzugmonteure zum Arbeitgeberverband und der Kundgebung vor Ort von heute morgen.

20.02.2015 |

Schild: „Es muss ein akzeptables Angebot vorgelegt werden, um den Tarifkonflikt zu lösen“

Warnstreiks im Vorfeld der Verhandlungen erhöhen Druck

Frankfurt. Vor dem vierten Verhandlungstermin in Baden- Württemberg in der Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie haben auch am heutigen Freitag rund 6.000 Beschäftigte an Warnstreiks in Hessen und Rheinland- Pfalz teilgenommen. In Kaiserslautern haben an einer gemeinsamen Kundgebung auf dem Schillerplatz etwa 2.200 Beschäftigte teilgenommenund in Herborner Marktplatz haben etwa 1.770 Beschäftigte mit einer gemeinsamen Kundgebung auf eine Lösung des Tarifkonfliktes gedrängt. Auch in Speyer haben rund 1.500 Beschäftigte aus 12 Betrieben in einer gemeinsamen Kundgebung nachdrücklich gezeigt, dass nun eine Lösung des Tarifkonfliktes her muss. Seit Beginn der Tarifauseinandersetzung haben sich bisher über 100.000 Beschäftigte im IG Metall Bezirk Mitte an den Warnstreiks beteiligt. Am Nachmittag werden weitere Warnstreikaktionen folgen. Unter anderem werden bei Daimler in Wörth über tausend Beschäftigte erwartet.

20.02.2015 |

VMET mauert sich ein

Angleichung? Auch nach 25 Jahren Fehlanzeige!

Die Angleichung der betrieblichen Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) in Thüringen an die Tarifgebiete Sachsen, Brandenburg und Hessen ist ein großes Thema in den Thüringer Betrieben. Bei einem Spitzengespräch zwischen VMET und IG Metall am 19. Februar wollte die IG Metall endlich Klarheit und legte ein umfangreiches Lösungspaket vor. Mehr dazu in der Kurzinfo.

 

 

Aufruf für ein gerechtes und soziales Europa

Griechenland nach der Wahl − Keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa

Der politische Erdrutsch in Griechenland ist eine Chance nicht nur für dieses krisengeschüttelte Land, sondern auch dafür, die Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU grundsätzlich zu überdenken und zu korrigieren. Der IG Metall Vorsitzende Detlef Wetzel, der DGB Vorsitzende Reiner Hofmann und Armin Schild, Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte zählen zu den Erstunterzeichnern eines Aufrufs, der ab sofort unterstützt werden kann. Hier geht’s zur Homepage:"

 

 

http://europa-neu-begruenden.de/

Zuwanderer sind in Thüringen willkommen

Gemeinsame Erklärung von VMET und IG Metall

Die Arbeitgeber des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie in Thüringen (VMET) und die IG Metall sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung für Zuwanderung von ausländischen Mitbürgern aus. "VMET und IG Metall bekennen sich zu einer offenen Gesellschaft, in der es keinen Platz für Extremismus und Intoleranz geben darf", sagten Dr. Harald Bruhn, VMET-Verhandlungsführer, und Armin Schild, IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer, am Mittwoch in Arnstadt. Die gesamte Erklärung lässt sich hier anschauen.

Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie Thüringens

2. Warnstreik in Mittelthüringen bei N3 in Arnstadt erfolgreich

Erfurt. Die IG Metall Erfurt hatte am Mittwoch, dem 21. Januar 2015, die Beschäftigten der Frühschicht von N3 Engine Overhaul Services in Arnstadt um 14:00 Uhr zum Warnstreik im Rahmen der Tarifbewegung für die Metall- und Elektroindustrie 2015 aufgerufen. Damit setzte sie ihre Aktivitäten nach dem erfolgreichen Auftakt vom vergangenen Freitag in Weimar fort. Dem Aufruf folgten mit 120 Kolleginnen und Kollegen nahezu alle gewerblichen Beschäftigten. Beschäftigte der Spätschicht schlossen sich dem Warnstreik an. In der Triebwerksaufbereitung ruhten die Tätigkeiten für ca. eine Stunde.

mehr dazu in der Medieninformation.

Schockstarre der Arbeitgeber

Warnstreiks begleiten erste Tarifverhandlung in Thüringen

Arnstadt. Die erste Tarifverhandlung für die rund 20.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen endete am Mittwoch in Arnstadt nach zwei Stunden mit einer grundsätzlichen Ablehnung der IG Metall-Forderungen durch die Arbeitgeber und ohne jede weitere Annäherung. Ein neuer Verhandlungstermin wurde für den 29. Januar in Eisenach vereinbart. Vor dem Verhandlungslokal fanden sich am Morgen rund 300 Metallerinnen und Metaller ein und unterstützten die IG Metall-Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent, verbesserte Regelungen zur Altersteilzeit und eine tarifliche Bildungsteilzeit. Mehr in der Medieninformation und der Kurzinfo:

IG Metall vor Ort

Die IG Metall im Bezirk Mitte

WISO Info 1/2016

Jörg Köhlinger mit einem Kommentar zur Flexibilisierung der Arbeitszeit im Sinne der Beschäftigten

JAV Opel Rüsselsheim

Bezirk Mitte hilft
Der BJA hat einen Flyer "Fakten gegen Vorurteile" erstellt

Homepage des KFZ-Bereichs

Bezirk Mitte bei facebook

Zur facebookseite des Bezirks Mitte

IG Metall Kampagnen

Bild zum Thema Die Kampagnen der IG Metall (Link auf igmetall.de)

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