27.03.2015 |

Positionspapier des Bezirksjugendausschusses zu Pegida

Für eine solidarische Gesellschaft!

Nationale Abschottung und fremdenfeindliche Bewegungen wie PEGIDA und ihre regionalen Ableger wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Gerade durch Medien, wie beispielsweise die Springer-Presse, aber auch „neutrale" Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, werden Themen gesetzt, die bspw. PEGIDA aufgreift. Dadurch wird eine Grundlage geschaffen, um Fremdenhass und -angst weiter in die Gesellschaft zu tragen und in ihr zu festigen. Auch die Besuche hochrangiger Politiker/-innen werten PEGIDA auf und stärken die Wahrnehmung in den Medien und damit auch in der Öffentlichkeit. PEGIDA belastet das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Wer mit diffusen Ängsten spielt, Intoleranz predigt oder Fremdenfeindlichkeit schürt, für den hat die IG Metall kein Verständnis.

Mehr dazu im Positionspapier.

25.03.2015 |

Elco Europe GmbH

Union Buster gestoppt

Nach dem einstündigen Warnstreik der Elco Belegschaft  erklärte die Geschäftsführung von Elco, das sie den „union buster Anwalt“ Schreiner aus Attendorn gefeuert hat und sich nun vom Arbeitgeberverband vem vertreten lässt. Seit 4 Wochen waren die Anwälte im Betrieb und versuchten Tarifbewegung und Betriebsrat systematisch „fertig“ zu machen. „Da sind sie gleich an der Solidarität der Belegschaft gescheitert“ erklärte IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel (Bezirksleitung Mitte). Es käme auf die sofortige Reaktion in solchen Fällen in den ersten 24 Stunden an. „Wenn es einen Pokal geben würde für Union Buster Besieger, die Belegschaft von Elco hätte ihn verdient“ freute sich IG Metall Bezirksleiter Armin Schild über die aktive Verteidigung von Demokratie und Tarifvertrag im Betrieb durch Elco Belegschaft. „Nur durch aktives und sofortiges gemeinsamen Handelns von Betriebsrat, IG Metall und Belegschaft können derartige Methoden der „Anwälte des Schreckens“ aus den Betrieben herausgehalten werden. Die IG Metall Mitte wird dies niemals dulden und akzeptieren“.

Ein Video zu diesem Thema könnt ihr euch hier anschauen, ebenfalls sei noch auf eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung zu diesem Thema hingewiesen.

Erster Erfolg der Solidarität – 1 € mehr die Stunde

Warnstreik bei der Elco Europe GmbH

Der Warnstreik der Elco Europe Belegschaft in Betzdorf hat den ersten Erfolg. Die amerikanische Konzernführung des Automotiv Zulieferers von Conti, Siemens und Bosch aus Betzdorf zahlt nach dem Warnstreik der Belegschaft an der sich 90 % der 250 Beschäftigten 1 € Stunde mehr für April und Mai. Gleichzeitig gehen die Tarifverhandlungen weiter. „Ein erster Erfolg der Solidarität. Wir werden freiwillig während der Verhandlungen Friedenspflicht halten, bereiten uns aber auf einen unbefristeten Arbeitskampf vor, falls die Verhandlungen scheitern“ erklärte IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel von der Bezirksleitung Mitte. „Die Elco Belegschaft ist jetzt hochgradig organisiert. So haben wir auch Tarif Macht und sind stark im Betrieb. Während des Warnstreiks stand die komplette Produktion total still.“ freut sich der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Betzdorf über den Teilerfolg des bisherigen Kampfes.

Ein Video des Streiks könnt ihr euch hier anschauen.

Tarifrunde der textilen Dienste

Sauberkeit hat ihren Preis!

Am 12. März 2015 versammelten sich Kolleginnen und Kollegen der Tarifkommission Textile Dienste um über die anstehende Tarifrunde 2015 zu beraten. Es wurde einerseits beschlossen, die laufenden Tarifverträge zu kündigen, andererseits wurden Forderungen für die Tarifrunde beschlossen. Die Kolleginnen und Kollegen wollen mehr Geld: Konkret 5 % Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen bei einer Laufzeit von 12 Monaten, gleichzeitig wollen sie die Weiterführung des Altersteilzeittarifvertrages und nach 25 Jahren Wiedervereinigung weitere Angleichungsschritte der Ost-Tarifverträge an die des Westens. Erste betriebliche Aktionen sind in Planung.

08.03.2015 |

Internationaler Frauentag

Entgeltgleichheit und Vereinbarkeit sind wichtige Zukunftsthemen in den Betrieben

Frankfurt. Faire Aufstiegschancen für Frauen, Entgeltgerechtigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Leben – das sind wichtige Themen, die Frauen in den Betrieben und in der IG Metall bewegen. Die Einführung der Frauenquote ist ein wichtiges Signal, weitere Schritte zur gerechten Teilhabe von Frauen im Arbeitsleben zu unternehmen. In den Unternehmen muss die Entgeltpraxis überprüft und so gestaltet werden, dass weder Männer noch Frauen benachteiligt werden.
 
Noch immer werden Frauen häufig unterhalb ihrer Qualifikation beschäftigt. 20,5 % aller Frauen mit einem Berufsabschluss arbeiten im an- und ungelernten Bereich. In keinem anderen europäischen Land ist das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in Deutschland. Laut einer Studie der OECD verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.
 
Betriebsräte und Gewerkschaften haben in den Betrieben Überblick über die Entgelt – und Arbeitszeitunterschiede. Sie können für viele Arbeitnehmerinnen Transparenz herstellen.

In der Fotogalerie haben wir einige Statements von Metallerinnen zum Thema zusammengestellt.

06.03.2015 |

Gegen unwürdige Arbeitsbedingungen

Hotline zum Mindestlohn

Eine mit 86 Prozent sehr große Mehrheit der Deutschen hält die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für richtig. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag des DGB. Der DGB hat von Anfang an eine ganze Reihe von Ausnahmen kritisiert, die das Gesetz nun beinhaltet und auch die Kontrollen erschweren werden. Um nicht der Willkür der Arbeitgeber ausgeliefert zu sein ist es wichtig seine Rechte zu kennen. Daher wollen wir hier auf die Mindestlohnhotline des DGB hinweisen (Telefonnummer zum Ortstarif: 0391/4088003//Mo-FR: 7-20 Uhr, Sa: 9-16 Uhr). Außerdem sind unter http://www.mindestlohn.de/hintergrund/faq/ die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen nachzulesen.

25.02.2015 |

Tarifergebnis in der Mittelgruppe

3,4 % mehr Geld, Alters- und Bildungsteilzeit

Frankfurt. 3,4 Prozent mehr Geld, Verbesserungen bei der Altersteilzeit und der Einstieg in eine neue Bildungsteilzeit für die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Das ist das Tarifergebnis, das am Mittwoch zwischen IG Metall und den Arbeitgebern der Mittelgruppe erzielt wurde. Die Tarifkommission wird am Freitag über das Tarifergebnis abstimmen.

IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild, erklärte: „Mit dem Tarifergebnis hat die IG Metall zu allen drei Elementen ihres Forderungspaketes drei gute Ergebnisse erzielt. Der Druck von 120.000 Warnstreikenden im Bezirk hat die Arbeitgeber offenbar beeindruckt. Das Tarifergebnis sichert vor allem in den qualitativen Elementen einen Einstieg in ein neues Verständnis von Flexibilität der Arbeitszeit, die wir mittelfristig  weiter voranbringen wollen. Die 3,4% sind einfach gut. Alle reden davon, dass in Deutschland Tarifentgelte steigen sollen. Die IG Metall macht das und stellt damit die Beteiligung der Beschäftigten, am Erfolg, den sie selbst erwirtschaftet haben, sicher. Das ist ein deutliches reales Plus und ein Erfolg der IG Metall.“

Eine detailliertere Aufstellung der Ergebnisse gibt es in der Medieninformation.

24.02.2015 |

Tarifverhandlung für die Mittelgruppe am 25. Februar

IG Metall will Verhandlungsergebnis 1:1 übertragen

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Mitte will das Verhandlungsergebnis, das in der Nacht für Baden-Württemberg gefunden wurde, am morgigen Mittwoch in einer Tarifverhandlung auch für die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland übertragen.

IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild, erklärte: „Mit dem Tarifergebnis in Baden-Württemberg hat die IG Metall zu allen drei Elementen ihres Forderungspaketes drei gute Ergebnisse erzielt. Der Druck von 850.000 Warnstreikenden bundesweit und 120.000 im Bezirk Mitte hat die Arbeitgeber beeindruckt. Nur durch diesen Druck ist es gelungen, einen Pilotabschluss zu erreichen, der sich sehen lassen kann. Wir wollen diesen Abschluss bis zum Ende dieser Woche ohne Abstriche auf die Tarifgebiete der Mittelgruppe und nach Thüringen übertragen." Mehr dazu in der Medieninformation.

23.02.2015 |

Verhandlungsbegleitende Aktionen

Schild: „Wir sind für Urabstimmung und Arbeitskampf gerüstet“

Frankfurt. „Wenn in Baden-Württemberg am Montag kein Ergebnis erzielt wird, werden am Freitag unser Tarifkommissionen zusammenkommen, um über die Einleitung einer Urabstimmung im Bezirk Mitte zu beraten“, erklärte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild einen Tag vor der entscheidenden Verhandlungsrunde in Böblingen.Nun läuft die Zeit ab und es muss eine Lösung her. Die Arbeitgeber der Mittelgruppe und der VMET in Thüringen haben bislang Zukunftsverweigerung betrieben. Ich fordere sie auf, einen Pilotabschluss in Baden-Württemberg konstruktiv zu begleiten und die Übertragung eines möglichen Ergebnisses nach Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen schnellstmöglich zu gewährleisten. Die IG Metall im Bezirk Mitte ist für eine Urabstimmung und einen Arbeitskampf gerüstet.“

Begleitend zum vierten Verhandlungstermin in Baden-Württemberg, wird auch die IG Metall im Bezirk Mitte mit Warnstreiks den Druck auf die Verhandlungen erhöhen. Die Bilder sind vom Autokorso der Aufzugmonteure zum Arbeitgeberverband und der Kundgebung vor Ort von heute morgen.

20.02.2015 |

Schild: „Es muss ein akzeptables Angebot vorgelegt werden, um den Tarifkonflikt zu lösen“

Warnstreiks im Vorfeld der Verhandlungen erhöhen Druck

Frankfurt. Vor dem vierten Verhandlungstermin in Baden- Württemberg in der Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie haben auch am heutigen Freitag rund 6.000 Beschäftigte an Warnstreiks in Hessen und Rheinland- Pfalz teilgenommen. In Kaiserslautern haben an einer gemeinsamen Kundgebung auf dem Schillerplatz etwa 2.200 Beschäftigte teilgenommenund in Herborner Marktplatz haben etwa 1.770 Beschäftigte mit einer gemeinsamen Kundgebung auf eine Lösung des Tarifkonfliktes gedrängt. Auch in Speyer haben rund 1.500 Beschäftigte aus 12 Betrieben in einer gemeinsamen Kundgebung nachdrücklich gezeigt, dass nun eine Lösung des Tarifkonfliktes her muss. Seit Beginn der Tarifauseinandersetzung haben sich bisher über 100.000 Beschäftigte im IG Metall Bezirk Mitte an den Warnstreiks beteiligt. Am Nachmittag werden weitere Warnstreikaktionen folgen. Unter anderem werden bei Daimler in Wörth über tausend Beschäftigte erwartet.

20.02.2015 |

VMET mauert sich ein

Angleichung? Auch nach 25 Jahren Fehlanzeige!

Die Angleichung der betrieblichen Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) in Thüringen an die Tarifgebiete Sachsen, Brandenburg und Hessen ist ein großes Thema in den Thüringer Betrieben. Bei einem Spitzengespräch zwischen VMET und IG Metall am 19. Februar wollte die IG Metall endlich Klarheit und legte ein umfangreiches Lösungspaket vor. Mehr dazu in der Kurzinfo.

 

 

18.02.2015 |

100.000 Warnstreikende im IG Metall Bezirk Mitte

Große Warnstreikaktion in Rheinland- Pfalz

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Mitte hat den Druck in der Tarifbewegung der Metall- und Elektroindustrie erhöht. Über 4.000 Beschäftigte haben bis heute mittag (Stand: 14.00 Uhr) ihre Arbeit niedergelegt und haben in Warnstreikaktionen deutlich gemacht, dass sie sich mit dem Angebot der Arbeitgeber nicht abspeisen lassen wollen. Im rheinland- pfälzischen Wörth haben mehr als 3.400 Beschäftigte aus verschiedenen Betrieben an einer gemeinsamen Warnstreikaktion in der Wörther Festhalle teilgenommen.
Die Warnstreikaktionen werden morgen fortgesetzt. Der Schwerpunkt wird ‎in einer gemeinsamen Warnstreikaktion der Metallbetriebe in Kassel liegen. Die Warnstreikenden treffen sich in der Holländischen Straße / Ecke Wiener Straße.

Warnstreiks werden ausgeweitet

Metaller legen Arbeit nieder für besseres Angebot

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Mitte hat am Freitag die Beschäftigten in 21 Betrieben zu Warnstreiks aufgerufen. Insgesamt haben sich von Donnerstagnachmittag bis am Freitag (Stand 13 Uhr) über 13.000 Metallerinnen und Metaller an den Warnstreiks beteiligt. Ein Schwerpunkt heute lag in der Verwaltungsstelle Neustadt. Dort legten alle Schichten beim LKW-Hersteller Daimler in Wörth die Arbeit nieder, rund 29 Stunden ruhte die Produktion. Erst heute Nacht um 23 Uhr wird die Arbeit wieder aufgenommen. „Die Kolleginnen und Kollegen sind bereit, die Warnstreiks deutlich auszuweiten“, sagte der Erste Bevollmächtigte von Neustadt, Uwe Schütz. „Die Menschen wollen vor allem Entlastungen bei der Arbeitszeit und eine faire Altersteilzeitregelung. Dass sie nicht mehr können, zeigt der hohe Krankenstand bei Daimler in Wörth. Er liegt seit Wochen bei zehn Prozent.“

Schon 78.600 Warnstreikende in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen

Weitere Warnstreiks geplant

Frankfurt. Da die Arbeitgeberseite nach wie vor kein vernünftiges Angebot in der Tarifrunde gemacht hat, wird die IG Metall weiter mit Warnstreiks den Druck erhöhen. Bis heute Mittag (Stand 14.00 Uhr) haben sich rund 3.600 Beschäftigte  an den vorübergehenden Arbeitsniederlegungen beteiligt. Insgesamt haben sich nun seit Beginn der Tarifbewegung über 78.600 Kolleginnen und Kollegen im Bezirk Mitte an Warnstreiks und betrieblichen Aktionen beteiligt. Ein Schwerpunkt heute lag in der Verwaltungsstelle Homburg-Saarpfalz, wo sich Kolleginnen und Kollegen von Schaeffler, Hager und John Deere an Aktionen beteiligten.

Ein besonderer Schwerpunkt der morgigen Aktionen wird in Hessen u.a. eine gemeinsame Demonstration der Belegschaften mehrerer Betriebe zum Arbeitgeberverband in Wetzlar werden.

 

11.02.2015 |

3. Tarifverhanldung ohne Ergebnis

Jetzt streikt´s

Die dritte Tarifverhandlung für die rund 400.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist am Mittwoch nach zwei Stunden ergebnislos und ohne weitere Annäherung unterbrochen worden. Ein neuer Verhandlungstermin wurde bis auf weiteres nicht vereinbart.
Die Arbeitgeber der Mittelgruppe bleiben, obwohl es in anderen Tarifgebieten Bewegung gegeben hat, bei ihrer Verweigerungshaltung, sagte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild. Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben sind enttäuscht und erbost über diese unverantwortliche Blockadehaltung. Offensichtlich müssen wir den Druck erhöhen. Deshalb werden wir die Warnstreiks fortsetzen: jetzt streikt's.
Auch in der Verhandlungskommission sei die Haltung der Arbeitgeber in der Mittelgruppe außergewöhnlich kritisch diskutiert worden. "Wir werden bis zum 23. Februar entscheiden, ob es sinnvoll ist, auf dieser Basis weiter zu verhandeln", sagte Schild. Jedenfalls werde die IG Metall im Bezirk Mitte sich nun verstärkt auf eine Lösung des Tarifkonflikts im Konflikt vorbereiten.

Warnstreiks in dritter Woche

Metaller halten Druck für besseres Angebot aufrecht

Frankfurt. Die Beschäftigten im IG Metall Bezirk Mitte haben zu Beginn der dritten Warnstreikwoche nach Ende der Friedenspflicht mit Nachdruck ihre Forderungen unterstrichen. Heute haben etwa 2.000 Beschäftigte bis mittags (Stand 13.30 Uhr) an den Warnstreiks teilgenommen. Auch während des Wochenendes haben Warnstreiks stattgefunden. Insgesamt haben sich seit vergangenem Freitag daran deutlich über 17.000 Beschäftigte (Stand 13.30 Uhr) an den Warnstreiks beteiligt. Am Samstag haben sich unter anderem Metaller und Metallerinnen in Saarbrücken bei Festo, ThyssenKrupp und Voit für ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber und die Forderungen der IG Metall stark gemacht. Nachgelegt wurde am heutigen Montag unter anderem in Rheinland- Pfalz: In einer gemeinsamen Demonstration und Kundgebung in Speyer zeigten ca. 900 Beschäftigte, das ihre Erwartungen an ein neues Arbeitgeberangebot groß sind. 

Über 7.000 Warnstreikende in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen

Große Warnstreikaktionen im Saarland

Thomas Frey

Frankfurt. Bei den heutigen Aktionen legten bezirksweit 7.000 Metallerinnen und Metaller ihre Arbeit nieder. Bereits eine Woche nach Ende der Friedenspflicht meldet der IG Metall Bezirk Mitte über 50.000 Warnstreikende in 230 Betrieben. „Das ist ein starkes Signal, das uns selbst überrascht“, sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild. Er forderte die Arbeitgeber der Mittelgruppe auf, den dritten Verhandlungstermin am 11. Februar zu nutzen, um bei Altersteilzeit und Bildungsteilzeit auf Lösung umzuschalten. Schild: „Wir haben gesagt, dass wir im Februar abschließen wollen. Dabei bleibt es.“  Der Schwerpunkt der Aktionen lag heute in Völklingen: In einem gemeinsamen Sternmarsch haben sich aus rund 13 Betrieben über 4.500 Beschäftigte zu einer Kundgebung vor den Ford- Werken beteiligt. Weitere Aktionen im Saarland waren: in Neunkirchen haben rund 350 Beschäftigte von Hörmann Freisen, Hörmann Eckelhausen und Diehl DLS in der Früh- und Tagschicht gewarnstreikt, in der Region Homburg- Saarpfalz haben sich etwa 830 Beschäftigte an den Warnstreiken beteiligt

Fotos der Warnstreikaktionen lassen sich auf der flickr-Seite der IG-Metall finden: ttps://www.flickr.com/photos/igmetall/sets/72157649903673227/

Fotos aus Hessen und RLP

Warnstreiks gehen weiter

Auch heute gab es wieder zahlreiche Warnstreiks im Bezirk Mitte. Weit mehr als 8000 Metallerinnen und Metaller haben heute schon an den Arbeitsniederlegungen teilgenommen und es werden noch weitere folgen. Wir für mehr!

Aufruf für ein gerechtes und soziales Europa

Griechenland nach der Wahl − Keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa

Der politische Erdrutsch in Griechenland ist eine Chance nicht nur für dieses krisengeschüttelte Land, sondern auch dafür, die Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU grundsätzlich zu überdenken und zu korrigieren. Der IG Metall Vorsitzende Detlef Wetzel, der DGB Vorsitzende Reiner Hofmann und Armin Schild, Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte zählen zu den Erstunterzeichnern eines Aufrufs, der ab sofort unterstützt werden kann. Hier geht’s zur Homepage:"

 

 

http://europa-neu-begruenden.de/

Zuwanderer sind in Thüringen willkommen

Gemeinsame Erklärung von VMET und IG Metall

Die Arbeitgeber des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie in Thüringen (VMET) und die IG Metall sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung für Zuwanderung von ausländischen Mitbürgern aus. "VMET und IG Metall bekennen sich zu einer offenen Gesellschaft, in der es keinen Platz für Extremismus und Intoleranz geben darf", sagten Dr. Harald Bruhn, VMET-Verhandlungsführer, und Armin Schild, IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer, am Mittwoch in Arnstadt. Die gesamte Erklärung lässt sich hier anschauen.

Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie Thüringens

2. Warnstreik in Mittelthüringen bei N3 in Arnstadt erfolgreich

Erfurt. Die IG Metall Erfurt hatte am Mittwoch, dem 21. Januar 2015, die Beschäftigten der Frühschicht von N3 Engine Overhaul Services in Arnstadt um 14:00 Uhr zum Warnstreik im Rahmen der Tarifbewegung für die Metall- und Elektroindustrie 2015 aufgerufen. Damit setzte sie ihre Aktivitäten nach dem erfolgreichen Auftakt vom vergangenen Freitag in Weimar fort. Dem Aufruf folgten mit 120 Kolleginnen und Kollegen nahezu alle gewerblichen Beschäftigten. Beschäftigte der Spätschicht schlossen sich dem Warnstreik an. In der Triebwerksaufbereitung ruhten die Tätigkeiten für ca. eine Stunde.

mehr dazu in der Medieninformation.

Schockstarre der Arbeitgeber

Warnstreiks begleiten erste Tarifverhandlung in Thüringen

Arnstadt. Die erste Tarifverhandlung für die rund 20.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen endete am Mittwoch in Arnstadt nach zwei Stunden mit einer grundsätzlichen Ablehnung der IG Metall-Forderungen durch die Arbeitgeber und ohne jede weitere Annäherung. Ein neuer Verhandlungstermin wurde für den 29. Januar in Eisenach vereinbart. Vor dem Verhandlungslokal fanden sich am Morgen rund 300 Metallerinnen und Metaller ein und unterstützten die IG Metall-Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent, verbesserte Regelungen zur Altersteilzeit und eine tarifliche Bildungsteilzeit. Mehr in der Medieninformation und der Kurzinfo:

Mitarbeiter des Monats

IG Metall bei Youtube

Homepage des KFZ-Bereichs

Bezirk Mitte bei facebook

Zur facebookseite des Bezirks Mitte

IG Metall Kampagnen

Bild zum Thema Die Kampagnen der IG Metall (Link auf igmetall.de)

IG Metall vor Ort

Die IG Metall im Bezirk Mitte

Mitglied werden