01.07.2015 |

Tarifverhandlungen Kfz- Handwerk Rheinland- Rheinhessen

Magerangebot auch in zweiter Verhandlungsrunde

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde für das Kfz- Handwerk Rheinland- Rheinhessen bieten die Arbeitgeber erneut ein Magerangebot an.

Während in anderen Tarifgebieten längst gute Abschlüsse mit einem ordentlichen Plus in den Taschen der Beschäftigten erzielt werden konnten, stellen die Arbeitgeber Rheinland- Rheinhessen auf stur.

Angeboten werden eine nicht bezifferter Erhöhungsbetrag der Entgeltgruppe 3 soll für alle Entgeltgruppen gleich erhöht werden und diese Entgelterhöhung soll durch Flexibilisierung wieder ausgeglichen werden.

"Sie blockieren stur jeden Versuch, die Verhandlungen zu einem angemessenen Tarifergebnis kommen zu lassen. Dem Fachkräftemangel können sie aber nur durch gute Arbeitsbedingungen und angemessene Entgelte begegnen", so Verhandlungsführer der IG Metall, Josef Windpassinger.

Das wollen sich die Beschäftigten im Kfz- Handwerk Rheinland- Rheinhessen nicht gefallen lassen. Sie wollen ihren Forderungen den notwendigen Druck verleihen.   

24.06.2015 |

IG Metall Mitte besucht Gedenkstätte Buchenwald

Gewerkschafter setzen Zeichen

(Bild: Maik Schuck/ IG Metall)

Über 250 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter der IG Metall haben am Mittwochnachmittag den Opfern des Nationalsozialismus in der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar gedacht.

Einen Tag vor ihrer 65. ordentlichen Bezirkskonferenz in Weimar wollte die IG Metall ein Zeichen setzen gegen das Vergessen und gegen rechte Gewalt. IG Metall Bezirksleiter Armin Schild verurteilte stellvertretend für die IG Metall die Übergriffe auf DGB Veranstaltungen am 1. Mai in Weimar und an anderen Orten in Thüringen. „In Thüringen lebt Thügida und Sügida - ausgerechnet vor den Toren Buchenwald. Am rechten Rand braut sich wieder etwas zusammen. Unser Engagement gegen rechts beginnt im Alltag und im Betrieb, wenn irgendjemand rechtsradikale und ausländerfeindliche Sprüche klopft. Das sind wir auch Gewerkschaftern wie Wili Bleicher schuldig, der in Buchenwald inhaftiert war.“

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25.06.2015 |

65. ordentliche Bezirkskonferenz

Industriepolitik muss aktivierend und nachhaltig wirken

Bezirkskonferenz in Weimar (Bild: Maik Schuck/ IG Metall)

Die IG Metall im Bezirk Mitte hat auf ihrer 65. ordentlichen Bezirkskonferenz sich zur gemeinsamen Gestaltung von Tarif-, Betriebspolitik und Gesellschaftspolitik für die Mehrheit der Menschen bekannt. Garant dafür sei ein Wechselspiel von Politik und Gewerkschaften, die wieder zu einem neuen Normalarbeitsverhältnis kommen müsse. Das Zusammenwirken von guter Sozialpolitik,  guter Arbeit,  guten Löhne und gute Industriepolitik sorge für Innovationen und Wachstum.

IG Metall Bezirksleiter: „Wir brauchen eine industrielle und wirtschaftspolitische Initiative,  die auf besser statt billiger setzt, auf produktive und zukunftsfähige Unternehmen, in denen es gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen gibt. Gute industrielle Struktur kann zum Innovationstreiber werden.“

Schild machte der thüringischen  Landesregierung, insbesondere Wirtschaftsminister Tiefensee, den Vorschlag eine Neubelebung des Thüringer  Wirtschafts- und Innovationsrates vorzunehmen. Die aktuell erfreuliche Entwicklung in Thüringens Industrie dürfe nicht über strukturelle wirtschaftliche Risiken für den Freistaat hinwegtäuschen. Das neu gebildete Netzwerk Zukunft der Industrie beim Bundeswirtschaftsministerium sei ein Zeichen dafür, wie aktuell und wichtig eine solche Einrichtung sind.

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25.06.2015 |

IG Metall verleiht Georg Bernard- Plakette

Antifaschistischer Ratschlag Thüringen erhält Auszeichnung

Verleihung Georg Bernard- Plakette (Bild: Maik Schuck/ IG Metall)

Die mit 1000 Euro dotierte Georg Bernard- Plakette der IG Metall Bezirk Mitte geht in diesem Jahr an den antifaschistischen und antirassistischen Ratschlag Thüringen. Damit würdigt die IG Metall in jedem Jahr die Arbeit unterschiedlicher Organisationen, Netzwerke und Einzelpersonen gegen Rassismus und Antifaschismus.

Der antifaschistische und antirassistische Ratschlag Thüringen findet seit 1990 jedes Jahr Anfang November an wechselnden Orten in Thüringen statt. Mit der Einrichtung des Ratschlags Thüringen sollte ursprünglich eine gemeinsame Kooperation gegen die zunehmenden faschistischen und rassistischen Tendenzen geschaffen werden, um die Aktivitäten gegen Faschismus zu vernetzen und Positionen und Strategien im Antifaschismus und Antirassismus einen Raum zur Diskussion zu geben.

Das Bündnis besteht aus rund 55 Vereinen, Parteien, Einzelpersonen, Gewerkschaften und parteiunabhängigen Gruppen, die sich mit Fragen zum Antifaschismus und Antirassismus auseinander setzen und beraten.

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19.06.2015 |

Situation bei ALSTOM Bexbach eskaliert

ALSTOM Bexbach plant betriebsbedingte Kündigungen

Das Management des Energieanlagenbauers ALSTOM will am Standort in Bexbach zum 30. Juni die ersten betriebsbedingten Kündigungen aussprechen. Am Donnerstag, den 18. Juni 2015, wurden dem Betriebsrat insgesamt 20 Anhörungen zu betriebsbedingten Kündigungen übergeben. Außerdem hat die Standortleitung seit der Ankündigung der Restrukturierungsmaßnahme 20 Verträge von befristeten Beschäftigten auslaufen lassen. Hinzu kommen weitere 20 befristet Beschäftigte deren Verträge demnächst enden sollen.

Seit Oktober 2013 versuchen die Betriebsräte des ALSTOM-Konzerns in Deutschland ihre Vorschläge zu den angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen an den Standorten Bexbach, Stuttgart und Neumark (Sachsen) mit dem Management zu diskutieren und den geplanten Personalabbau abzufedern. Für den saarländischen Standort in Bexbach, an dem Turbinenschaufeln für Kraftwerke produziert werden, hat das Wirtschaftsberatungsinstitut INFO aus Saarbrücken extra ein Gutachten erstellt. Die Ergebnisse dieses Gutachtens fanden beim Management keinerlei Berücksichtigung. „Es ist ein Skandal, dass den guten Ansätzen aus dieser Expertise eine Absage erteilt wurde, ohne dass es auch nur ein Gespräch über mögliche Umsetzungen gegeben hat“, empört sich der Betriebsratsvorsitzende Kai Müller. „Die Vorschläge sind fundiert und hätten den Standort wettbewerbsfähig gemacht. Hierdurch hätten betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können.“ Die Vorgehensweise und Haltung des Managements tritt die in Deutschland geltenden Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte mit Füßen, ergänzt Müller. „Es ist ein Skandal, wenn in eineinhalb Jahren kein einziger Vorschlag des Betriebsrates Berücksichtigung findet!“

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19.06.2015 |

Deutliche Entgeltsteigerung Kfz- Handwerk Pfalz

5,8 Prozent mehr im Kfz-Handwerk Pfalz

Logo der Tarifbewegung Kfz- Handwerk

Die 7.500 Beschäftigten im Kfz-Handwerk in der Pfalz bekommen ab dem 1. Juni 2015 mehr Geld.

Das Einkommensplus von 5,8 Prozent wird schrittweise eingeführt: Die Entgelte werden ab dem 1. Juni 2015 um 2,9 Prozent erhöht und ab dem 1. November 2016 um weitere 2,9 Prozent.

Auch für Auszubildende gibt es mehr Entgelt in zwei Stufen. Ab August 2015 und ab August 2016 werden die Ausbildungsvergütungen um jeweils um 2,9 Prozent erhöht.

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19.06.2015 |

Als Geschäftsführer des Netzwerks Zukunft der Industrie bestellt

Armin Schild übernimmt neue Aufgaben in Berlin

Armin Schild

Armin Schild wird Geschäftsführer des Vereins „Netzwerk Zukunft der Industrie“ und wird sein Amt als Bezirksleiter des IG Metall Bezirks zum 14. Juli niederlegen. Am Freitag wurde Schild in Berlin zusammen mit Markus Schulz, bisher Leiter Konzernrepräsentanz Berlin Evonik Industries AG, bestellt.  Am 14. Juli wird der IG Metall Vorstand einen neuen Bezirksleiter für den IG Metall Bezirk Mitte berufen. 

Der Verein „Netzwerk der Industrie e.V.“ bildet die operative Ebene des im März 2015 ins Leben gerufenen „Bündnisses Zukunft der Industrie“. Es hat 14 Partner aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften. Die Initiatoren des „Bündnisses Zukunft der Industrie“ sind der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel, der IG-Metall-Vorsitzende Detlef Wetzel und BDI-Präsident Ulrich Grillo. Auf der Ebene des Bündnisses sollen im Trialog aus Politik, Unternehmensverbänden und Gewerkschaften konkrete Verabredungen und Maßnahmen zur Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland beschlossen werden. Der Verein „Netzwerk Zukunft der Industrie“ hat die Aufgabe, Maßnahmen des Bündnisses operativ umzusetzen. Mitglieder des Vereins „Netzwerk Zukunft der Industrie“ sind die Gewerkschaften IG Metall, DGB, IG BAU und IGBCE sowie die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände BDI, BACV, BDA, Gesamtmetall, HDB, VCI, VDA, VDMA und ZVEI.

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18.06.2015 |

Jugendcamp Mellnau

In großen Schritten nähert sich Mellnau.

Wie jedes Jahr reicht unser Angebot von sportlichen Aktivitäten wie dem Volleyball- und dem Tischkicker-Turnier, über Stände der Verwaltungsstellen, Workshops zu verschiedenen Themen und nicht zuletzt unsere musikalischen Darbietungen.

Wir freuen uns auf ein schönes und entspanntes Sommerjugendcamp mit vielen Jugendlichen aus dem ganzen Bezirk.

Also kommt zahlreich, bringt wetterfeste Kleidung mit, einen Schlafsack, alles was ihr für ein nettes Wochenende in freier Natur braucht.

Harten Alkohol lasst aber bitte zu Hause anstatt dessen könnt ihr viel gute Laune einpacken.

Folgt uns auf:

http://www.igmetall-bezirk-mitte.de/jugend/

Facebook

www.facebook.com/IgMetallJugendcampMellnau2013

www.facebook.com/IgMetallJugendBezirkMitte

 

 

18.06.2015 |

Tarifkonflikt bei der VAC

Menschenkette vor dem Werkstor

Menschenkette vor der VAC

Vor Beginn der Tarifverhandlungen über einen Sozialtarifvertrag haben die Beschäftigten den Druck auf die Geschäftsleitung erhöht. 600 Metallerinnen und Metaller sind einem Aufruf ihrer Gewerkschaft gefolgt, und traten in einen Warnstreik. Sie bildeten eine Menschenkette um das Werkstor.

„Die Stimmung der Beschäftigten ist trotz und gerade der Übernahme der VAC durch einen neuen Finanzhai und den angekündigten Entlassungen zur Profitmaximierung gut und entschlossen kämpferisch,“ erklärte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Hanau-Fulda, Robert Weißenbrunner.

„Wenn die Arbeitgeberseite ihre Blockadeposition nicht aufgibt, wird der Tarifkonflikt um den Sozialtarifvertrag in den nächsten 14 Tagen verschärft,“ so Uwe Zabel, IG Metall Verhandlungsführer Bezirksleitung Mitte.

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mehr Infos auf der Homepage www.vac.zukunft-statt-sozialplan.de

mehr Bilder auf www.flickr.com/igmhufd

Warnstreikvideo

http://youtu.be/9_aHTPjVDEI

16.06.2015 |

Deutliche Entgeltsteigerungen in Thüringen

5,8 Prozent mehr für Kfz-Handwerk

(Bild: Fotolia)

Die 8.000 Beschäftigten im Kfz-Handwerk Thüringen bekommen ab 1. Juli 2015 mehr Geld. Das Tarifergebnis sieht eine schrittweise Entgeltsteigerung von 5,8 Prozent vor. In der ersten Stufe erhalten die Beschäftigten ab 1. Juli 2015 drei   Prozent und ab 1. Oktober 2016 weitere 2,8 Prozent.

Die Ausbildungsvergütungen werden für des erste Ausbildungsjahr um 35 € und für das zweite bis vierte Ausbildungsjahr um 30 € erhöht.  In 2016 steigen die  Ausbildungsvergütungen um weitere 20€.

„Für die Beschäftigten in Thüringer Kfz- Werkstätten und Autohäusern ist das ein deutliches Einkommensplus über zwei Jahre. Das haben sie sich verdient“, so der Verhandlungsführer der IG Metall, Josef Windpassinger. „Die Tarifbindung in Thüringen ist besonders wichtig, Beschäftigte in tarifgebundenen Betrieben erhalten deutlich mehr Geld. Gute Tarifverträge sind ein Garant für gute Löhne.“

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11.06.2015 |

Tarifrunde Textile Dienstleistungen

2. Verhandlungstermin: Wieder kein Angebot

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde in Dietzenbach gab es kein Angebot der Arbeitgeber der textilen Dienste.

Die IG Metall rief zu einer Kundgebung vor dem Verhandlungslokal auf. Unter dem Motto "Zeichen setzen" beteiligten sich in bundesweit Beschäftigte an unterschiedlichen Aktionen.

Kritischer Punkt der Verhandlungen ist die Arbeitszeit. Aus diesem Grund wurde eine technische Kommission eingerichtete, die sich mit Lösungsvorschlägen beschäftigt.

Der nächste Verhandlungstermin soll am 29. Juni stattfinden.  

10.06.2015 |

Tarifergebnis Kfz- Handwerk Hessen

5,8 Prozent mehr im Kfz- Handwerk

(Bild: Fotolia)

Für die 42.000 Beschäftigten im hessischen Kfz- Handwerk konnte ein Tarifergebnis erzielt werden.

Die IG Metall und der Landesverband Hessen des Kraftfahrzeuggewerbes hat sich in Darmstadt auf eine stufenweise Erhöhung der Tarifeinkommen im hessischen Kfz- Handwerk geeinigt. Ab Juni 2015 wird es 2,9 Prozent mehr Einkommen in den hessischen Autohäusern und Werkstätten geben. Ab Oktober 2016 werden die Entgelte um weitere 2,9 Prozent erhöht.

Auch die Ausbildungsvergütungen werden im selben Umfang erhöht.

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09.06.2015 |

Bundesweiter Aktionstag der IG Metall

Siemensbeschäftigte protestieren gegen Stellenabbau

An den Siemens-Standorten im Bezirk Mitte fanden heute zahlreiche Protestaktionen gegen den geplanten Stellenabbau bei Siemens statt. Sowohl in Hessen beim Siemens-Schaltanlagen Werk in Frankfurt als auch in Kassel und Offenbach nahmen die Beschäftigten am bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Standort D stärken - Margenwahn stoppen“ teil. Weitere Schwerpunkte waren in Frankenthal in der Pfalz und in Erfurt in Thüringen.

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09.06.2015 |

Verhandlungsergebnis erzielt

Auseinandersetzung bei Elco Europe beigelegt

Der Konflikt zwischen den Beschäftigten und der Geschäftsführung von Elco Europe in Betzdorf konnte, noch bevor es zum Streik gekommen ist, beigelegt werden.

Mit Solidarität, Beteiligung, aktiven IG Metall- Mitgliedern und einem hohen Organisationsgrad der Beschäftigten konnte dieser Erfolg erzielt werden.

Nach mehrtätigen Warnstreiks und vier Verhandlungsterminen konnte ein Tarifvertrag abgeschlossen werden. Der Druck durch bevorstehenden Bandabriss in Automobilkonzernen trug dazu bei.

„Ein Lehrstück gewerkschaftlicher Solidarität“, so IG Metall Bezirksleiter Armin Schild. „Ohne den hohen Organisationsgrad, viele Aktive und den Mut der Belegschaft hätte dieses Tarifergebnis nicht erreicht werden können. Die Auseinandersetzung bei Elco Europe ist ein exemplarischer Konflikt der Mut macht für viele andere“.

„Ohne konsequente Arbeitskampfdrohungen, eine gute Vorbereitung und den aufgebauten wirtschaftlichen Druck wäre der Kampf um den IG Metall Flächentarifvertrag nicht so erfolgreich gewesen“, betont Jörg Köhlinger, Bezirkssekretär für Tarifpolitik der IG Metall Bezirksleitung Mitte.

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Video Tarifkonflikt Elco Europe

IG Metall besucht die Peter-Paul-Chahensly Schule in Limburg

Tag des Respekts ein voller Erfolg

Am 19.05. besuchte die IG Metall die Peter-Paul-Chahensly Schule in Limburg um mit den Schülern und Schülerinnen in verschiedenen Unterrichtseinheiten über Respekt zu reden. Die Referenten und Referentinnen besuchten 10 verschiedene Klassen und konnten so weit über 200 Schüler und Schülerinnen an einem Tag mit ihrem Bildungsangebot erreichen. Anhand der Erfahrungen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler wurden diese schon vor dem eigentlichen Berufseinstieg für mögliche Konflikte mit ihren Arbeitgebern sensibilisiert. Ihnen wurde gezeigt, welche Rechte sie im Arbeitsalltag haben und dass sie mit der IG Metall einen starken Partner an ihrer Seite haben um diese auch einzufordern. Ein weiteres Highlight neben den Unterrichtseinheiten zum Thema Respekt war auch die Anwesenheit der (Ex-)Fussballnationalspielerin Sandra Minnert. In sportlichen Seminareinheiten konnte sie den Jugendlichen mit spielerischer Leichtigkeit zeigen, wie wichtig ein respektvoller Umgang miteinander ist. Als bleibendes Zeichen des Thementages wurde in der Eingangshalle der Schule das Schild „Respekt- Kein Platz für Rassismus angebracht.

 

Ein Video vom Tag des Respekts kann man sich hier anschauen, hier gibt es auch noch einen Artikel in der Frankfurter Neuen Presse.

14.05.2015 |

Konferenz der Automobil- und Zulieferbranche

IG Metall fordert Netzwerk Zukunft der Industrie in den Bundesländern

Bild zum Thema Politik

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Mitte sieht in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland erhebliche Risiken für die Zukunft der Automobil- und Automobilzulieferindustrie. In den vier Bundesländern will sie daher ein „Netzwerk Zukunft der Industrie im Automobil-Zulieferbereich“ bilden. Das kündigte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild vor 130  Betriebsräten der Automobil und Automobilzulieferbranche des Bezirks an.

 

Zukünftig soll die Zusammenarbeit mit den Landesregierungen, den Betriebsräten und den Arbeitgebern und ihren Verbänden intensiviert werden. Schild forderte die Landesregierungen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen auf, eine aktivere Industriepolitik im Zulieferbereich voranzutreiben. Schild: „Beim globalen und konzerninternen Standortpoker werden wir gerade in diesen Bundesländern verlieren, wenn wir nicht gegensteuern.“

07.05.2015 |

Flexibilität erhöhen

Kita Konto würde Entlastung bringen

Viele Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie sind vom Kita-Streik betroffen. Die IG Metall fordert die Unternehmen und Betriebsräte in ihrem Organisationsbereich auf, kurzfristig betriebliche Lösungen zu vereinbaren, die es berufstätigen Eltern ermöglichen, flexibel auf die besondere Situation die sich durch den Kita Streik ergibt zu reagieren. So könnte zum Beispiel ein besonderes Arbeitszeitkonto eingerichtet werden, mit dem vom Streik mittelbar betroffene Beschäftigte kurzfristig von den üblichen Arbeitszeitregelungen abweichen könnten, ohne wahlweise bei ihrem Arbeitgeber um freie Tage zu betteln, Nachbarn oder Freunde in Anspruch nehmen zu müssen oder ihre Kinder unbetreut zu Hause zu lassen.

In einem solchen Konto könnte geregelt werden, dass Eltern den Anspruch auf Freistellung von der Arbeitszeit haben, in dem sie jeweils am Vortag anmelden, ob und wieviel zusätzliche Zeit sie wegen des Streiks am nächsten Tagen aufbringen müssen. Die entgangene Arbeitszeit solle nach Auffassung der IG Metall mindestens zur Hälfte vom Arbeitgeber bezahlt werden. Sie könne auch zu einem Teil von den Eltern (zum Beispiel im Laufe der nächsten 6 Monate) nachgearbeitet werden.

Schild erklärte: „Es geht hier um außergewöhnliche Belastungen für beschäftigte und jeder Arbeitgebers sollte diese Belange ernst nehmen. Deshalb müssen die mittelbaren Auswirkungen von beiden Seiten getragen werden.“

Der Bezirksleiter machte noch einmal deutlich: „Das gemeinsame Ziel muss es sein, eine bessere Bezahlung in den erzieherischen, sozialen und pflegerischen Berufen zu erreichen. Das Prinzip ›Equal Pay‹ darf nicht nur für Leiharbeit reklamiert werden. Das können und müssen wir auch für die hochwertige, fachlich anspruchsvolle Facharbeit in sozialen und pflegerischen Berufen einfordern. Dazu zählen auch die Erzieherinnen und Erzieher“.

 

 

06.05.2015 |

20. bundesweite Angestelltenkonferenz in Willingen

Neue Fragen. Neue Zeiten. Wissensarbeit gestalten

Neue Fragen. Neue Zeiten. Gemeinsam Wissensarbeit gestalten - unter diesem Motto haben rund 350 Kolleginnen und Kollegen ende April auf der bundesweiten Angestelltenkonferenz diskutiert.

Mit 32 Teilnehmern beteiligte sich auch die Mitglieder der bezirklichen Angestelltenarbeit an den Diskussionen um die Gestaltung von zukünftiger Arbeit in den Büros.

Schwerpunkt der Diskussion waren unter anderem Crowdsourcing, mobile Arbeit und die Veränderung von Bürotätigkeiten infolge der zunehmenden Digitalisierung.

Von den Vorteilen des technischen Fortschritts sollen aber nicht nur Arbeitgeber profitieren. Deswegen müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer genau hinschauen und die Chancen dieser Entwicklungen für sie rechtzeitig wahrnehmen und den Wandel mit gestalten.

04.05.2015 |

Gemeinsame Erklärung zum Neonazi- Überfall in Weimar

Gewalt und Hetze haben in Thüringen keine Platz

Der Ministerpräsident von Thüringen Bodo Ramelow, die stellvertretende Ministerpräsidentin Heike Taubert, die zweite Stellvertreterin des Ministerpräsidenten Anja Siegesmund, die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen von CDU, DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen, Mike Mohring, Susanne Hennig-Wellsow, Matthias Hey und Dirk Adams, sowie der stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Sandro Witt, erklären gemeinsam zu den Vorfällen am Rand der Weimarer Mai-Kundgebung‎:

„Der Überfall von Neonazis auf eine Mai-Kundgebung ist ein Vorfall, der uns empört und erschüttert. Wir begrüßen die Festnahme von 29 Verdächtigen und sind zuversichtlich, dass der Vorfall vollständig aufgeklärt wird. Unsere Solidarität gilt den Angegriffenen. Wir wünschen vor allem den Verletzten schnelle Genesung.

Dieser Überfall ist ein Angriff auf die gewerkschaftliche Tradition, am Tag der Arbeit für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die Straße zu gehen, und auf die demokratische Meinungsfreiheit aller friedlichen Bürgerinnen und Bürger. Wir stellen der Gewalt der rechtsextremen Hetzer die Gemeinsamkeit und Entschlossenheit der Demokratinnen und Demokraten entgegen. Gewalt und Hetze jeder Art haben in Thüringen keinen Platz, nicht am 1. Mai und an keinem anderen Tag. Wir werden auch weiter immer dann gemeinsam Widerstand leisten, wenn die Feinde der Demokratie unsere Freiheit bedrohen.“

01.05.2015 |

Kundgebungen am 1. Mai

Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!

Gute Arbeit hat ihren Preis und braucht faire Bedingungen, sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild vor über 1000 Menschen auf der Maikundgebung in Darmstadt. Er forderte mehr Investitionen in Realwirtschaft und Infrastruktur statt in Finanzmärkten und Börsenspekulation. „Die Gewinne von heute, sind die Investitionen von morgen und die Arbeitsplätze von übermorgen.“ Der Wirtschaftsstandort Deutschland stünde vor großen Herausforderungen.  "Die Arbeit der Zukunft gestalten wir", rief er den Zuhörern zu.

Ausschreitungen
Zu Auss
chreitungen kam es auf der Mai-Kundgebung in Weimar

Rechtsxtremisten stürmten die DGB Kundgebung. Es kam zu Verletzten. Die Polizei nahm 29 Nazis fest. Armin Schild verurteilte die Übergriffe scharf. "Ausgerechnet vor den Toren von Buchenwald darf sich der braune Mob nicht breit machen. Hier muss endlich der Verfassungsschutz und die Behörden mit aller Entschiedenheit einschreiten. Alle Demokraten müssen jetzt gemeinsam und couragiert gegen Rechtsextremisten vorgehen."

Sonderabgabe für Kohlestrom

Gemeinsame Erklärung der VhU, IG BCE und IG Metall

Frankfurt am Main. Die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagene Verteuerung des Strompreises durch eine nationale Sonderabgabe für Kohlekraftwerke stößt auf Kritik von Unternehmen und Gewerkschaften in Hessen. Sie sehen in dem vom Bundeswirtschaftsministerium geplanten sog. ‚Klimabeitrag‘ eine „Gefahr für stromintensive Industriebetriebe und zehntausende Arbeitsplätze in Deutschland.“

Mehr dazu in der gemeinsamen Pressemitteilung.

27.04.2015 |

Tarifverhandlungen des KFZ-Handwerks Hessen

Ein Magerangebot der Arbeitgeber

Die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im Kfz-Handwerk Hessen blieb ohne Ergebnis. Die Arbeitgeber legten lediglich ein nicht akzeptierbares Magerangebot auf den Tisch. Die Verhandlungskommission der IG Metall bekräftigte die Forderung nach 5,5 Prozent mehr Entgelt bei zwölf Monaten Laufzeit.

Mehr zu den Verhandlungen gibt es im Flugblatt.

21.04.2015 |

Video zum Warnstreik bei Faurecia online

„Wir wollen endlich eine Zukunft nach 2016 haben – 2025 unser Ziel“

Am 17.04. legte die Belegschaft von Faurecia in Scheuerfeld ihre Arbeit nieder um die Zukunft ihres Standortes zu sichern- und dies mit durchschlagendem Erfolg. Von 9 Uhr am Freitag bis um 6 Uhr am Samstag ging bei dem Autozuliefererbetrieb gar nichts mehr, dass auch die Fließbänder bei den belieferten Firmen Opel und Mercedes zum Stillstand kommen war nur noch eine Frage von Stunden. Schließlich gab die Geschäftsleitung dem Druck der Metaller und Metallerinnen nach und unterschrieb eine Absichtserklärung das Werk bis mindestens 2025 erhalten zu wollen. Ein Erfolg von großer Bedeutung nicht nur für die Arbeiter und Arbeiterinnen bei Faurecia, sondern auch für die gesamte Region Betzdorf. „Nur aktive Beteiligung und Solidarität der 90 % organisierten Belegschaft  schafft Zukunft für Industriearbeitsplätze“ erklärte IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel (IG Metall Bezirksleitung Mitte) „Arbeitsplätze erhalten ist besser als jede Abfindung“

Das sehr eindrucksvolle und gut gemachte Video lässt sich hier anschauen.

04.04.2015 |

Gewerkschaftliche Bildungsarbeit in Schulen

Projekt Beruf.Bildung.Zukunft erreicht 2222 Schüler

Frankfurt. Junge Auszubildende, die gerade erst in die Betriebe gekommen sind wissen oft wenig über ihre Rechte als Arbeitnehmer, über Interessenvertretungen und Tarifverträge. Wenn sie dann erste Kontakte zu den Gewerkschaften aufbauen und über ihre Rechte aufgeklärt werden ist es schon zu spät. Der Ausbildungsvertrag ist unterschrieben und die grundlegenden Weichen für das Berufsleben sind gestellt. Daher setzt das Projekt Bildung. Beruf. Zukunft. mit seiner Bildungsarbeit bereits viel früher an. „Unser Ziel ist es, für allgemeinbildende Schulen eine Brücke von der Schule in die Arbeitswelt zu schlagen“ so Projektleiter Jan Laging. „Dass wir nun schon den 2222. Schüler mit unserem Angebot erreichen zeigt wie wichtig solche Angebote für junge Menschen sind.“

Mittlerweile konnten rund 50 ehrenamtliche Referenten und Referentinnen in den Verwaltungsstellen qualifiziert werden, um in den Schulen gewerkschaftliche Aufklärungsarbeit zu betreiben und die Jugendlichen über ihre Rechte im Arbeitsleben zu informieren. Die überwiegend positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler bestätigen die Notwendigkeit eines solchen Bildungsangebots und sind ein großer Ansporn für die ehrenamtlichen Helfer ihre gute Arbeit weiterzuführen.

27.03.2015 |

Bosch Thermotechnik in Lollar

Zukunftstarifvertrag bei Bosch Thermotechnik abgeschlossen

Nach über zwei Jahren Verhandlungen bei Bosch Thermotechnik zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung konnte nun ein Zukunftstarifvertrag zur Beschäftigungssicherung abgeschlossen werden.

Eckpunkte des Tarifvertrages sind: Eine Beschäftigungssicherung - insbesondere für die gewerblichen Arbeitsplätze in der Gießerei - bis ende 2023, die Tarifbindung der in eine eigene GmbH der BoschGruppe umzuwandelnden Gießerei, eine zu investierende Summe von 11 Mio. Euro, die Absicherung der Ausbildung und die Absicherung der monatlichen Entgeltbestandteile.

Im Gegenzug verzichtet die Belegschaft auf die Erfolgsbeteiligung während der Laufzeit des Tarifvertrages und nimmt gegebenenfalls die Verschiebung der nächsten Tariferhöhungen um bis zu 12 Monate in Kauf.

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27.03.2015 |

Positionspapier des Bezirksjugendausschusses zu Pegida

Für eine solidarische Gesellschaft!

Nationale Abschottung und fremdenfeindliche Bewegungen wie PEGIDA und ihre regionalen Ableger wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Gerade durch Medien, wie beispielsweise die Springer-Presse, aber auch „neutrale" Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, werden Themen gesetzt, die bspw. PEGIDA aufgreift. Dadurch wird eine Grundlage geschaffen, um Fremdenhass und -angst weiter in die Gesellschaft zu tragen und in ihr zu festigen. Auch die Besuche hochrangiger Politiker/-innen werten PEGIDA auf und stärken die Wahrnehmung in den Medien und damit auch in der Öffentlichkeit. PEGIDA belastet das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Wer mit diffusen Ängsten spielt, Intoleranz predigt oder Fremdenfeindlichkeit schürt, für den hat die IG Metall kein Verständnis.

Mehr dazu im Positionspapier.

25.03.2015 |

Elco Europe GmbH

Union Buster gestoppt

Nach dem einstündigen Warnstreik der Elco Belegschaft  erklärte die Geschäftsführung von Elco, das sie den „union buster Anwalt“ Schreiner aus Attendorn gefeuert hat und sich nun vom Arbeitgeberverband vem vertreten lässt. Seit 4 Wochen waren die Anwälte im Betrieb und versuchten Tarifbewegung und Betriebsrat systematisch „fertig“ zu machen. „Da sind sie gleich an der Solidarität der Belegschaft gescheitert“ erklärte IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel (Bezirksleitung Mitte). Es käme auf die sofortige Reaktion in solchen Fällen in den ersten 24 Stunden an. „Wenn es einen Pokal geben würde für Union Buster Besieger, die Belegschaft von Elco hätte ihn verdient“ freute sich IG Metall Bezirksleiter Armin Schild über die aktive Verteidigung von Demokratie und Tarifvertrag im Betrieb durch Elco Belegschaft. „Nur durch aktives und sofortiges gemeinsamen Handelns von Betriebsrat, IG Metall und Belegschaft können derartige Methoden der „Anwälte des Schreckens“ aus den Betrieben herausgehalten werden. Die IG Metall Mitte wird dies niemals dulden und akzeptieren“.

Ein Video zu diesem Thema könnt ihr euch hier anschauen, ebenfalls sei noch auf eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung zu diesem Thema hingewiesen.

Erster Erfolg der Solidarität – 1 € mehr die Stunde

Warnstreik bei der Elco Europe GmbH

Der Warnstreik der Elco Europe Belegschaft in Betzdorf hat den ersten Erfolg. Die amerikanische Konzernführung des Automotiv Zulieferers von Conti, Siemens und Bosch aus Betzdorf zahlt nach dem Warnstreik der Belegschaft an der sich 90 % der 250 Beschäftigten 1 € Stunde mehr für April und Mai. Gleichzeitig gehen die Tarifverhandlungen weiter. „Ein erster Erfolg der Solidarität. Wir werden freiwillig während der Verhandlungen Friedenspflicht halten, bereiten uns aber auf einen unbefristeten Arbeitskampf vor, falls die Verhandlungen scheitern“ erklärte IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel von der Bezirksleitung Mitte. „Die Elco Belegschaft ist jetzt hochgradig organisiert. So haben wir auch Tarif Macht und sind stark im Betrieb. Während des Warnstreiks stand die komplette Produktion total still.“ freut sich der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Betzdorf über den Teilerfolg des bisherigen Kampfes.

Ein Video des Streiks könnt ihr euch hier anschauen.

Tarifrunde der textilen Dienste

Sauberkeit hat ihren Preis!

Am 12. März 2015 versammelten sich Kolleginnen und Kollegen der Tarifkommission Textile Dienste um über die anstehende Tarifrunde 2015 zu beraten. Es wurde einerseits beschlossen, die laufenden Tarifverträge zu kündigen, andererseits wurden Forderungen für die Tarifrunde beschlossen. Die Kolleginnen und Kollegen wollen mehr Geld: Konkret 5 % Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen bei einer Laufzeit von 12 Monaten, gleichzeitig wollen sie die Weiterführung des Altersteilzeittarifvertrages und nach 25 Jahren Wiedervereinigung weitere Angleichungsschritte der Ost-Tarifverträge an die des Westens. Erste betriebliche Aktionen sind in Planung.

08.03.2015 |

Internationaler Frauentag

Entgeltgleichheit und Vereinbarkeit sind wichtige Zukunftsthemen in den Betrieben

Frankfurt. Faire Aufstiegschancen für Frauen, Entgeltgerechtigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Leben – das sind wichtige Themen, die Frauen in den Betrieben und in der IG Metall bewegen. Die Einführung der Frauenquote ist ein wichtiges Signal, weitere Schritte zur gerechten Teilhabe von Frauen im Arbeitsleben zu unternehmen. In den Unternehmen muss die Entgeltpraxis überprüft und so gestaltet werden, dass weder Männer noch Frauen benachteiligt werden.
 
Noch immer werden Frauen häufig unterhalb ihrer Qualifikation beschäftigt. 20,5 % aller Frauen mit einem Berufsabschluss arbeiten im an- und ungelernten Bereich. In keinem anderen europäischen Land ist das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in Deutschland. Laut einer Studie der OECD verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.
 
Betriebsräte und Gewerkschaften haben in den Betrieben Überblick über die Entgelt – und Arbeitszeitunterschiede. Sie können für viele Arbeitnehmerinnen Transparenz herstellen.

In der Fotogalerie haben wir einige Statements von Metallerinnen zum Thema zusammengestellt.

06.03.2015 |

Gegen unwürdige Arbeitsbedingungen

Hotline zum Mindestlohn

Eine mit 86 Prozent sehr große Mehrheit der Deutschen hält die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für richtig. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag des DGB. Der DGB hat von Anfang an eine ganze Reihe von Ausnahmen kritisiert, die das Gesetz nun beinhaltet und auch die Kontrollen erschweren werden. Um nicht der Willkür der Arbeitgeber ausgeliefert zu sein ist es wichtig seine Rechte zu kennen. Daher wollen wir hier auf die Mindestlohnhotline des DGB hinweisen (Telefonnummer zum Ortstarif: 0391/4088003//Mo-FR: 7-20 Uhr, Sa: 9-16 Uhr). Außerdem sind unter http://www.mindestlohn.de/hintergrund/faq/ die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen nachzulesen.

25.02.2015 |

Tarifergebnis in der Mittelgruppe

3,4 % mehr Geld, Alters- und Bildungsteilzeit

Frankfurt. 3,4 Prozent mehr Geld, Verbesserungen bei der Altersteilzeit und der Einstieg in eine neue Bildungsteilzeit für die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Das ist das Tarifergebnis, das am Mittwoch zwischen IG Metall und den Arbeitgebern der Mittelgruppe erzielt wurde. Die Tarifkommission wird am Freitag über das Tarifergebnis abstimmen.

IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild, erklärte: „Mit dem Tarifergebnis hat die IG Metall zu allen drei Elementen ihres Forderungspaketes drei gute Ergebnisse erzielt. Der Druck von 120.000 Warnstreikenden im Bezirk hat die Arbeitgeber offenbar beeindruckt. Das Tarifergebnis sichert vor allem in den qualitativen Elementen einen Einstieg in ein neues Verständnis von Flexibilität der Arbeitszeit, die wir mittelfristig  weiter voranbringen wollen. Die 3,4% sind einfach gut. Alle reden davon, dass in Deutschland Tarifentgelte steigen sollen. Die IG Metall macht das und stellt damit die Beteiligung der Beschäftigten, am Erfolg, den sie selbst erwirtschaftet haben, sicher. Das ist ein deutliches reales Plus und ein Erfolg der IG Metall.“

Eine detailliertere Aufstellung der Ergebnisse gibt es in der Medieninformation.

24.02.2015 |

Tarifverhandlung für die Mittelgruppe am 25. Februar

IG Metall will Verhandlungsergebnis 1:1 übertragen

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Mitte will das Verhandlungsergebnis, das in der Nacht für Baden-Württemberg gefunden wurde, am morgigen Mittwoch in einer Tarifverhandlung auch für die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland übertragen.

IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild, erklärte: „Mit dem Tarifergebnis in Baden-Württemberg hat die IG Metall zu allen drei Elementen ihres Forderungspaketes drei gute Ergebnisse erzielt. Der Druck von 850.000 Warnstreikenden bundesweit und 120.000 im Bezirk Mitte hat die Arbeitgeber beeindruckt. Nur durch diesen Druck ist es gelungen, einen Pilotabschluss zu erreichen, der sich sehen lassen kann. Wir wollen diesen Abschluss bis zum Ende dieser Woche ohne Abstriche auf die Tarifgebiete der Mittelgruppe und nach Thüringen übertragen." Mehr dazu in der Medieninformation.

23.02.2015 |

Verhandlungsbegleitende Aktionen

Schild: „Wir sind für Urabstimmung und Arbeitskampf gerüstet“

Frankfurt. „Wenn in Baden-Württemberg am Montag kein Ergebnis erzielt wird, werden am Freitag unser Tarifkommissionen zusammenkommen, um über die Einleitung einer Urabstimmung im Bezirk Mitte zu beraten“, erklärte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild einen Tag vor der entscheidenden Verhandlungsrunde in Böblingen.Nun läuft die Zeit ab und es muss eine Lösung her. Die Arbeitgeber der Mittelgruppe und der VMET in Thüringen haben bislang Zukunftsverweigerung betrieben. Ich fordere sie auf, einen Pilotabschluss in Baden-Württemberg konstruktiv zu begleiten und die Übertragung eines möglichen Ergebnisses nach Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen schnellstmöglich zu gewährleisten. Die IG Metall im Bezirk Mitte ist für eine Urabstimmung und einen Arbeitskampf gerüstet.“

Begleitend zum vierten Verhandlungstermin in Baden-Württemberg, wird auch die IG Metall im Bezirk Mitte mit Warnstreiks den Druck auf die Verhandlungen erhöhen. Die Bilder sind vom Autokorso der Aufzugmonteure zum Arbeitgeberverband und der Kundgebung vor Ort von heute morgen.

20.02.2015 |

Schild: „Es muss ein akzeptables Angebot vorgelegt werden, um den Tarifkonflikt zu lösen“

Warnstreiks im Vorfeld der Verhandlungen erhöhen Druck

Frankfurt. Vor dem vierten Verhandlungstermin in Baden- Württemberg in der Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie haben auch am heutigen Freitag rund 6.000 Beschäftigte an Warnstreiks in Hessen und Rheinland- Pfalz teilgenommen. In Kaiserslautern haben an einer gemeinsamen Kundgebung auf dem Schillerplatz etwa 2.200 Beschäftigte teilgenommenund in Herborner Marktplatz haben etwa 1.770 Beschäftigte mit einer gemeinsamen Kundgebung auf eine Lösung des Tarifkonfliktes gedrängt. Auch in Speyer haben rund 1.500 Beschäftigte aus 12 Betrieben in einer gemeinsamen Kundgebung nachdrücklich gezeigt, dass nun eine Lösung des Tarifkonfliktes her muss. Seit Beginn der Tarifauseinandersetzung haben sich bisher über 100.000 Beschäftigte im IG Metall Bezirk Mitte an den Warnstreiks beteiligt. Am Nachmittag werden weitere Warnstreikaktionen folgen. Unter anderem werden bei Daimler in Wörth über tausend Beschäftigte erwartet.

20.02.2015 |

VMET mauert sich ein

Angleichung? Auch nach 25 Jahren Fehlanzeige!

Die Angleichung der betrieblichen Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) in Thüringen an die Tarifgebiete Sachsen, Brandenburg und Hessen ist ein großes Thema in den Thüringer Betrieben. Bei einem Spitzengespräch zwischen VMET und IG Metall am 19. Februar wollte die IG Metall endlich Klarheit und legte ein umfangreiches Lösungspaket vor. Mehr dazu in der Kurzinfo.

 

 

Aufruf für ein gerechtes und soziales Europa

Griechenland nach der Wahl − Keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa

Der politische Erdrutsch in Griechenland ist eine Chance nicht nur für dieses krisengeschüttelte Land, sondern auch dafür, die Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU grundsätzlich zu überdenken und zu korrigieren. Der IG Metall Vorsitzende Detlef Wetzel, der DGB Vorsitzende Reiner Hofmann und Armin Schild, Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte zählen zu den Erstunterzeichnern eines Aufrufs, der ab sofort unterstützt werden kann. Hier geht’s zur Homepage:"

 

 

http://europa-neu-begruenden.de/

Zuwanderer sind in Thüringen willkommen

Gemeinsame Erklärung von VMET und IG Metall

Die Arbeitgeber des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie in Thüringen (VMET) und die IG Metall sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung für Zuwanderung von ausländischen Mitbürgern aus. "VMET und IG Metall bekennen sich zu einer offenen Gesellschaft, in der es keinen Platz für Extremismus und Intoleranz geben darf", sagten Dr. Harald Bruhn, VMET-Verhandlungsführer, und Armin Schild, IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer, am Mittwoch in Arnstadt. Die gesamte Erklärung lässt sich hier anschauen.

Tarifbewegung in der Metall- und Elektroindustrie Thüringens

2. Warnstreik in Mittelthüringen bei N3 in Arnstadt erfolgreich

Erfurt. Die IG Metall Erfurt hatte am Mittwoch, dem 21. Januar 2015, die Beschäftigten der Frühschicht von N3 Engine Overhaul Services in Arnstadt um 14:00 Uhr zum Warnstreik im Rahmen der Tarifbewegung für die Metall- und Elektroindustrie 2015 aufgerufen. Damit setzte sie ihre Aktivitäten nach dem erfolgreichen Auftakt vom vergangenen Freitag in Weimar fort. Dem Aufruf folgten mit 120 Kolleginnen und Kollegen nahezu alle gewerblichen Beschäftigten. Beschäftigte der Spätschicht schlossen sich dem Warnstreik an. In der Triebwerksaufbereitung ruhten die Tätigkeiten für ca. eine Stunde.

mehr dazu in der Medieninformation.

Schockstarre der Arbeitgeber

Warnstreiks begleiten erste Tarifverhandlung in Thüringen

Arnstadt. Die erste Tarifverhandlung für die rund 20.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen endete am Mittwoch in Arnstadt nach zwei Stunden mit einer grundsätzlichen Ablehnung der IG Metall-Forderungen durch die Arbeitgeber und ohne jede weitere Annäherung. Ein neuer Verhandlungstermin wurde für den 29. Januar in Eisenach vereinbart. Vor dem Verhandlungslokal fanden sich am Morgen rund 300 Metallerinnen und Metaller ein und unterstützten die IG Metall-Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent, verbesserte Regelungen zur Altersteilzeit und eine tarifliche Bildungsteilzeit. Mehr in der Medieninformation und der Kurzinfo:

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