13.06.2016 |

Bezirksjzgendkonferenz 2016

Workout gegen rechts

Die IG Metall Jugend im Bezirk Mitte hat am Montagabend mit einem "Workout gegen rechts" ein klares Signal gegen Intoleranz, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Gegen 18 Uhr haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem der Bezirksjugendkonferenz an den Coloraden in Wetzlar getroffen.

Am Montag hat in Wetzlar die Bezirksjugendkonferenz der IG Metall im Bezirk Mitte stattgefunden. Auszubildende, (dual) Studierende, junge Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugend- und Auszubildendenvertreter und -Vertreterinnen haben Themen wie Themen wie Arbeitszeitgestaltung, unter anderem die Problematik von Schichtzeiten in der Berufsausbildung oder die Qualität an Berufsschulen, sowie die Lehr- und Lernmittelfreiheit beraten.

05.04.2016 |

Koblenz

Hochschulinformationsbüro eröffnet

Das Hochschulinformationsbüro (HIB), eine gemeinsame Kooperation des AStA der Hochschule Koblenz und der DGB- Jugend in Koblenz wurde am vergangenen Montag eröffnet.

Ab Dienstag wird eine Anfangsberatung zum Schwerpunkt "arbeiten und studieren" an der Hochschule Koblenz (Räumlichkeiten der Sozialberatung, Raum HU 04, dienstags 12 bis 14 Uhr) stattfinden.

Viele Studierende arbeiten neben ihrem Studium, sind sich aber unsicher über ihre Rechten und Pflichten dabei oder dass auch für geringfügige Beschäftigung klare Regelungen gelten.

Die Beratung ist kostenfrei und steht allen Studierenden offen. Wer nicht zu einem persönlichen Beratungstermin kommen kann, kann sich auch online beraten lassen.

Ali Yener, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, und Hans-Josef Becker, Vorsitzender des ver.di-Fachbereichs Bildung und Wissenschaft betonten beide den hohen Stellenwert, den Studierendenarbeit für die Gewerkschaften hat.

26.10.2015 |

BR-/ JAV- Kongress in Koblenz

Mitmachen - mitgestalten - mitbestimmen

Rund 250 Jugend- und Auszubildendenvertreter und Betriebsräte aus Rheinland- Pfalz, Hessen, Thüringen und dem Saarland haben in den vergangenen zwei Tagen über Themen wie Berufsausbildung und Übernahme nach der Ausbildung, das duale Studium und Bildung, die Bildungsteilzeit in den Betrieben und wie die betriebliche Mitbestimmung für junge Arbeitnehmer besser und stärker genutzt werden kann, diskutiert. Stattgefunden hat der Kongress in Koblenz.

Rund 250 Jugend- und Auszubildendenvertreter und Betriebsräte aus Rheinland- Pfalz, Hessen, Thüringen und dem Saarland haben in den vergangenen zwei Tagen über Themen wie Berufsausbildung und Übernahme nach der Ausbildung, das duale Studium und Bildung, die Bildungsteilzeit in den Betrieben und wie die betriebliche Mitbestimmung für junge Arbeitnehmer besser und stärker genutzt werden kann, diskutiert. Stattgefunden hat der Kongress in Koblenz.

„Die Qualität der Ausbildung in Betrieb und Berufsschule weist oftmals deutliche Mängel auf. Gemeinsam haben wir anhand betrieblicher Praxisbeispiele viele Lösungsideen entwickelt“, so Ramona Kazmierz, Jugend- und Auszubildendenvertreterin bei ZF TRW in Koblenz.

„Wir müssen uns den betrieblichen Herausforderungen der Zukunft stellen und  Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen. Mit dem neuen Tarifvertrag Bildung haben wir das richtige Instrument dafür“, ergänzt Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär IG Metall Mitte.

Die gastgebende Verwaltungsstelle hatte zu einer abendlichen Demonstration im Gedenken an diejenigen Flüchtlinge, die auf der Flucht ihr Leben gelassen haben, aufgerufen. Dem Aufruf sind neben rund 250 Mitgliedern der IG Metall Jugend Mitte auch Delegationen aus Betrieben der Metall- und Elektroindustrie und andere gefolgt. Am Josef- Görres- Platz haben sich die zumeist jugendlichen Teilnehmer gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Hass ausgesprochen.

„Das ist ein wichtiges Signal für mehr Menschlichkeit, auch an Flüchtende. Sie sind willkommen und können auf unsere Hilfe setzen. Denn sie fliehen nicht, weil es hier ein Taschengeld geben könnte, sondern weil sie und das Leben ihrer Familien bedroht sind. Neben Hilfe und Solidarität gegenüber Flüchtenden müssen endlich auch die Ursachen für die Flucht vor Krieg und Terror bekämpft werden“, so Erster Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle Koblenz, Ali Yener.

17.08.2015 |

Mehr für Mitglieder

ISIC- Card für SchülerInnen, Auszubildende und Studierende

Nun ist sie da und für Mitglieder zu bestellen: Die ISIC-Card - die International Student Identity Card - ist der weltweit akzeptierte Nachweis des Schüler/-innen-, Auszubildenden- und Studierendenstatus.

Für IG Metall-Mitglieder ist der Ausweis kostenfrei bei einer Laufzeit von einem Jahr (danach neu beantragen).

Die Vorteile:

  • Internationaler Nachweis des Schüler/-innen-, Auszubildenden- und Studierendenstatus
  • zahlreiche exklusive Vergünstigungen (Unterkünfte, Carsharing, Sprachkurse, Online-Shops, Auslandsreisen, Museen etc.)
  • kostenfreie Helpline: spezieller Service bei gesundheitlichen, rechtlichen oder sonstigen Notfällen - Tag und Nacht

Bestellt werden kann die ISIC-Card im Mitglieder-Bereich unter: www.igmetall.de/isic

31.07.2015 |

Jugendmonat 2015 beginnt

Neue Gesichter in den Betrieben

Bild: IG Metall

Nach den Sommerferien starten wieder tausende junge Menschen in den Betrieben einen neuen Lebensabschnitt: eine Berufsausbildung oder auch ein duales Studium. Die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) und die IG Metall sind direkt vor Ort und unterstützen euch in allen Fragen rund um Ausbildung und Studium. Gemeinsam wollen wir euch den Start in einen neuen Abschnitt erleichtern und euren Einstieg begleiten. Bei Fragen, Wünschen und Anregungen könnt ihr euch an eure Verwaltungsstelle vor Ort wenden.

Wenn ihr eine Vorstellung bekommen wollt, wer oder was die IG Metall ist, für was sie steht und wie sie für euch von Nutzen sein kann, dann klickt einfach hier rein und überzeugt euch selbst!

Studis in der IG Metall

Azubis in der IG Metall

27.03.2015 |

Positionspapier des Bezirksjugendausschusses zu Pegida

Für eine solidarische Gesellschaft!

Nationale Abschottung und fremdenfeindliche Bewegungen wie PEGIDA und ihre regionalen Ableger wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Gerade durch Medien, wie beispielsweise die Springer-Presse, aber auch „neutrale" Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, werden Themen gesetzt, die bspw. PEGIDA aufgreift. Dadurch wird eine Grundlage geschaffen, um Fremdenhass und -angst weiter in die Gesellschaft zu tragen und in ihr zu festigen. Auch die Besuche hochrangiger Politiker/-innen werten PEGIDA auf und stärken die Wahrnehmung in den Medien und damit auch in der Öffentlichkeit. PEGIDA belastet das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Wer mit diffusen Ängsten spielt, Intoleranz predigt oder Fremdenfeindlichkeit schürt, für den hat die IG Metall kein Verständnis.

Mehr dazu im Positionspapier.

29.09.2014 |

20 000 für Bildung in Köln

Der Bezirk Mitte beim Jugendaktionstag

20 000 junge Beschäftigte, Auszubildende und Studierende kamen am 27. September nach Köln, um ein Zeichen für ein gerechteres und besseres Bildungssystem, für ein funktionierendes Weiterbildungsgesetz und für eine Reform des BAföG und des Berufsbildungsgesetzes zu setzen. Mit dabei waren rund 2 000 junge Metallerinnen und Metaller aus dem Bezirk Mitte. Hier einige Impressionen. 

Fotos: Timo Brücker.

27.09.2014 |

Jugendaktionstag in Köln

20 000 demonstrieren für gute Bildung

"Bildung. Macht. Zukunft" - unter diesem Motto haben heute in Köln 20 000 junge Metallerinnen und Metaller aus dem ganzen Bundesgebiet demonstriert. Damit haben sich weit mehr als erwartet auf den Weg gemacht, um ein Zeichen zu setzen für gute und gerechte Bildung für alle.

Viele von den 20 000 jungen Beschäftigten, Auszubildenden und Studierenden waren mitten in der Nacht aufgestanden und mit Bussen und Bahn aus dem ganzen Bundesgebiet angereist, um in Köln ein Zeichen setzen: Ein Zeichen für ein gerechteres und besseres Bildungssystem, für ein funktionierendes Weiterbildungsgesetz, für eine gerechte Reform des BAföG und des Berufsbildungsgesetzes. Und um sich stark zu machen für eine Bildungsteilzeit, die sie in der Metall-Tarifrunde 2015 verhandelt haben wollen.

Fotos auf Flickr

25.09.2014 |

Bezirk Mitte beim Jugendaktionstag in Köln

Gemeinsam für bessere Bildung

Samstag ist der Tag auf den viele Jugendliche schon lange hingefiebert haben. Der Aktionstag für bessere Bildungsmöglichkeiten in Köln am Samstag den 27. September steht unmittelbar bevor. Hunderte Kolleginnen und Kollegen haben in Betrieben und Hochschulen mobilisiert, das Thema Weiterbildung immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt, Gespräche geführt – und das mit sehr großem Erfolg. Aus dem Bezirk Mitte werden rund 2000 Kolleginnen und Kollegen ihre Forderung nach mehr Zeit und Geld für Bildung auf die Straße tragen – in Form von vielen kreativen Aktionen, Redebeiträgen und Demonstrationen.

Gute Gründe für Protest
„Ich merke bei mir im Betrieb, dass das Thema Weiterbildung den Jugendlichen unter den Nägeln brennt.  Wie geht es nach meiner Ausbildung weiter? Welche Möglichkeiten habe ich einen Techniker oder Meister zu machen? Unterstützt mich der Arbeitgeber? Das sind Fragen, die die Jugendlichen beschäftigen. Deshalb konnte ich viele Jugendliche begeistern mit nach Köln zu kommen“, so Angelina Ibehej, JAV-Mitglied bei Opel in Rüsselsheim.

„Es fehlt an einem flächendeckenden und ausreichenden Weiterbildungsanspruch im Betrieb. Deshalb demonstrieren wir in Köln. Unsere Kernforderungen sind: Freistellung von der Arbeit für den Zeitraum der Weiterbildungsmaßnahme, ein Rückkehrrecht in den Betrieb, finanzielle Aufstockung durch den Arbeitgeber und bessere Mitbestimmungsmöglichkeiten“, sagt Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär.

Der Bezirk Mitte beim Aktionstag
Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus den Bezirken Bayern, Niedersachen-Sachsen-Anhalt und Berlin-Brandenburg-Sachsen werden wir um 12 Uhr am Hans-Böckler Platz den Aktionstag beginnen. Dort werden unsere tarifpolitischen Forderungen für einen neuen Weiterbildungstarifvertrag thematisiert werden. Treffpunkt für die KollegInnen aus dem Bezirk Mitte ist am Infopoint auf dem Hans-Böckler-Platz.

Im Anschluss an die bezirkliche Auftaktveranstaltung werden wir in Köln für unsere Forderungen demonstrieren und am Neumarkt mit tausenden KollegInnen aus dem Bundesgebiet unsere bundesweiten Forderungen nach einer Novellierung des Berufsbildungsgesetz (BBIG), einer Erhöhung des BaFöG-Satzes und einem Weiterbildungsgesetz laut und stark vertreten.

Abgerundet wird der Tag durch ein Konzert in der Lanxess Arena mit den Künstlern Irie Revoltes, Bosse und Materia.

„Ich freue mich sehr auf den Aktionstag. Wir werden dort unsere politischen und tarifpolitischen Forderungen klar artikulieren, wir werden viele Menschen erreichen und zum Ende des Tages gemeinsam feiern“, sagt Armin Schild, Bezirksleiter der IG Metall im Bezirk Mitte.

Aktionstag in Köln: Dein Tag. Deine Stadt. Deine Revolution.

Medieninformation zum Jugendaktionstag

27.08.2014 |

Jugend- und Auszubildendenvertretung begrüßt die neuen dual Studierenden

Willkommen im Betrieb

Für 13 junge Ingenieurinnen und Ingenieure beginnt bei Mercedes-Benz in Wörth demnächst das duale Studium. Das nahm die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) zum Anlass ihre neuen Kolleginnen und Kollegen im Werk des Automobilbauers Willkommen zu heißen.

Die angehenden dual Studierenden befinden sich derzeit im Vorpraktikum und erlernen Grundtechniken der Metallbearbeitung. Das ist Grundvoraussetzung für das Studium und bietet einen guten Einblick in das Studien- und Berufsfeld. Ab Oktober beginnt für sie dann das Studium – entweder mit der Praxisphase im Betrieb oder direkt an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe.

Informationen für dual Studierende
Bei der Begrüßung der dual Studierenden klärt die JAV gleich zu Beginn ihren rechtlichen Staus im Betrieb und informiert sie über die bestehende Steuer- und Sozialversicherungspflicht. Dann stellen Betriebsrat und JAV ihre Aufgaben vor. Die JAV wirbt dafür, dass auch dual Studierende bei der im November stattfindenden JAV-Wahl kandidieren, damit sie als Gruppe mit eigenen Interessen vertreten sind. Einige Studierende zeigten großes Interesse.

Anschließend wird über Bezahlung, Urlaub, Arbeitszeiten und andere Ansprüche gesprochen. Constanze Krätsch vom Studierendenprojekt der IG Metall im Bezirk Mitte informiert über die Leistungen, die Mitgliedern der IG Metall nach Tarifvertrag zustehen und wie dieser zu Stande kommt. Interessiert zeigen sich die dual Studierenden auch an den weiteren Angeboten der IG Metall für ihre Mitglieder – etwa Seminare zur Vorbereitung auf die Theoriephase oder eine Exkursion zur CeBIT nach Hannover.

Die JAV wird die dual Studierenden während des gesamten Studiums begleiten. „Es ist wichtig, das die Studierenden den Kontakt zu uns und zum Unternehmen haben, während sie an der DHBW sind“, sagt Max, Jugendvertreter bei Mercedes-Benz. Talisha,  ebenfalls Jugendvertreterin ergänzt: „Wir können unser Wissen aus dem betrieblichen Alltag an die dual Studierenden weitergeben und ihnen so beim Studium unter die Arme greifen.“ Auch den dual Studierenden hat es gefallen: „Es ist toll, dass wir hier so gut informiert werden und mit JAV und IG Metall Ansprechpartner während des Studiums haben“, sagt ein Studierender nach der Veranstaltung.

Im September findet die nächste Informationsveranstaltung der JAV bei Mercedes-Benz in Wörth statt.

Jugendaktionstag am 27. September in Köln

Bildung. Macht. Zukunft

"Bildung. Macht. Zukunft" lautet das Motto des Jugendaktionstages der IG Metall am 27. September in Köln. Tausende Azubis, Studierende und junge Beschäftigte werden an diesem Samstag nach Köln kommen, um für bessere Bildung und bezahlte Freistellung zu demonstrieren.

Der Jugendaktionstag ist der diesjährige Höhepunkt der IG Metall-Jugendkampagne "Revolution Bildung", die sich für ein besseres und gerechteres Bildungssystem einsetzt.

Gleichzeitig will sich die IG Metall Jugend am 27. September lautstark in die laufende Diskussion, um Tarifforderungen für die Metall-Tarifrunde 2015 einmischen. Derzeit wird in den Betrieben und Gremien der IG Metall über verschiedene Forderungen diskutiert. Unter anderem über ein individuelles Anrecht auf bezahlte Freistellung für Bildung und Weiterbildung. 

Einen Gesamtüberblick über den Aktionstag, die Demo, das Konzert mit Materia, Bosse und Irie Révoltés sowie Informationen zur Anreise findet ihr hier: Aktionstag: Dein Tag. Deine Stadt. Deine Revolution.

08.08.2014 |

JAV-Wahl 2014

Mitbestimmen. Mitentscheiden. JAV wählen!

Wer kümmert sich darum, dass ich nach der Ausbildung übernommen werde? An wen wende ich mich, wenn ich Probleme mit dem Ausbilder habe? Wer passt auf, dass ich im Betrieb auch das lerne, was ich laut Ausbildungsrahmenplan für meinen Beruf und die Prüfung brauche? Meine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) in meinem Betrieb.

Im Oktober und November sind wieder JAV-Wahlen. Die IG Metall will erreichen, dass möglichst viele junge Beschäftigte wählen gehen. Aber auch, dass viele bei der Wahl kandidieren. Gerade in Zeiten, in denen Betriebe an der Ausbildung sparen und ihre Azubis nicht übernehmen wollen, ist es wichtig, dass Jugendliche und Azubis ihre Interessen selbst in die Hand nehmen.

Jugend- und Auszubildendenvertreter (JAVis) werden von der IG Metall vor Ort unterstützt: Mit Beratung, Betreuung und Rechtsbeistand. Und mit Bildung: Schulungen zu den Rechten von Jugendlichen, Azubis und JAVis im Betrieb. Zu Inhalten der Berufsausbildung. Und zu sozialen Kompetenzen, wie Arbeitsplanung, Kommunikation und Zusammenarbeit.

Weitere Informationen

JAV-Portal

16.07.2014 |

Tipps für Ferienbeschäftigte

Was beim Ferienjob zu beachten ist

Foto: Iakov Filimonov / PantherMedia.

Sommer- und Semesterferien sind nicht nur eine gute Gelegenheit Sonne zu tanken, sondern auch, um die Finanzen durch Ferienjobs aufzubessern. Doch ab wann muss man Beiträge zu Renten- oder Krankenversicherung bezahlen? Wir haben einige Informationen rund um den Ferienjob zusammengestellt.

Sommerferien oder vorlesungsfreie Zeit - viele nutzen die Wochen von Juni bis September, um Geld zu verdienen. Arbeiten dürfen Jugendliche ab 15 Jahren. Wenn sie noch zur Schule gehen, maximal vier Wochen pro Jahr. Wer noch keine 18 ist, darf nicht am Wochenende und nach 20 Uhr arbeiten. Schwere körperliche und gefährliche Arbeit ist in diesem Alter ebenfalls tabu.
 
Steuern und mehr
Studierende, die nebenbei jobben, müssen verschiedene Grenzen beachten. Bei Ferienjobs bleiben sie von der Sozialversicherungspflicht befreit, wenn sie innerhalb eines Jahres maximal 2 Monate oder 50 Tage arbeiten. Ledige zahlen ab einem Jahreseinkommen von 8.354 Euro Steuern (Grundsteuerfreibetrag). Wer unterhalb der Grenze liegt und Steuern gezahlt hat, bekommt sie mit dem Lohnsteuerjahresausgleich zurück. Ein Antrag lohnt sich auch bei höheren Einkommen, da Kosten den Freibetrag erhöhen können.
 
Das Einkommen kann sich auf andere Leistungen auswirken. Beim BAföG liegt die Hinzuverdienstgrenze beispielsweise bei 406 Euro im Monat (4.880 Euro je Bewilligungszeitraum von zwölf Monaten). Verdient man dauerhaft mehr, droht die Kürzung. Keine Rolle spielt das Einkommen dagegen seit 2012 beim Kindergeld.
 
Mehr für Gewerkschaftsmitglieder
Schülerinnen, Schüler und Studierende, die in der IG Metall angehören, dürfen in Betrieben, die an die Metall-Tarife gebunden sind, nicht mit Billiglöhnen abgespeist werden. Sie haben genauso wie die festangestellte Belegschaft Anspruch auf Tarifentgelt. Die Metalltarife gelten zum Beispiel in Automobilwerken, in Stahlwerken oder bei Textil- und Bekleidungsfirmen.
 
Wenn der Ferienjob mindestens einen (Kalender-)Monat dauert, stehen den Gewerkschaftsmitgliedern drei Tage Urlaub zu - ein Tag mehr als das Gesetz für jeden vorschreibt. Wer zwei Monate jobbt, hat fünf Urlaubstage statt der gesetzlichen drei.
 
Das alles ist nicht umsonst, ist aber auch nicht teuer - gemessen daran, was dafür geboten wird: Der Gewerkschaftsbeitrag beträgt ein Prozent des Bruttoverdienstes. Wer danach in der IG Metall bleibt, zahlt als Schüler/in oder Studierende/r nur 2,05 Euro im Monat.
 
Die IG Metall bietet weitere Vorteile für ihre Mitglieder:

  • Beratung zur Studienfinanzierung, z.B. BAföG und Stipendium
  • Rechtsschutz in arbeits- und sozialrechtlichen Fällen
  • Kostenfreie Seminare zum Thema Berufseinstieg, Zeitmanagement und politischen Themen
  • Informationen und Tipps zu den Themen Einstiegsgehälter und Arbeitsvertrag
  • Informationen zu Praktikumsplätzen über unser großes Betriebsrätenetzwerk
  • Studierendenmagazin „Die Schnittstelle“
  • Freizeitunfallversicherung (ab einem Jahr Mitgliedschaft)
  • Freikarten für die CeBIT und Hannover-Messe
  • Die Möglichkeit sich in der IG Metall zu engagieren

Rund 22.000 Studierende, die an ihre berufliche Zukunft denken, sind schon in der IG Metall.

Flyer: Tipps für Ferienbeschaeftigte

Flyer: Tipps für Sommeraushilfen bei Mercedes-Benz in Kassel

Online-Beratung zum Nebenjob

23.05.2014 |

Informationstag an der Fachhochschule Kaiserslautern

IG Metall informiert Studierende

Am 20. Mai stattete die IG Metall der Fachhochschule Kaiserslautern einen Besuch ab, um die Studierenden rund um das Thema Studium und Berufsstart zu informieren. Organisiert wurde der Informationstag vom Studierendennetzwerk der IG Metall im Bezirk Mitte, mit Unterstützung der IG Metall Kaiserslautern, IG Metall Bezirksleitung Mitte und des DGB Kaiserslautern.

„Wie hoch ist das Einstiegsgehalt“, „wie kann ich mich in Gehaltsverhandlungen durchsetzen“ und „was darf in einem Arbeitsvertrag stehen“. Das waren einige der Fragen, zu denen sich die Studierenden in Vorträgen und am Stand der IG Metall informierten . Dort erhielten sie außerdem Informationsmaterialien und Wissenswertes zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung und den Leistungen der IG Metall. Viele nutzten die Möglichkeit sich in Einzelgesprächen genauer beraten zu lassen.

„Wir erkennen den Bedarf der Studierenden an qualifizierter Beratung und Unterstützung beim Berufsstart. Viele kommen auf uns zu und haben Fragen zu Tarifverträgen oder welche Betriebe in der Umgebung tarifgebunden sind“, sagt Gewerkschaftssekretär Philipp Nerger, der für die IG Metall Kaiserslautern beim Infotag vor Ort ist.

Um den Austausch zu studentischen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit dem Arbeitsleben zu erleichtern, hat die IG Metall im Bezirk Mitte unter anderem ein Studierendennetzwerk eingerichtet.

„Heute war zu spüren, dass auch bei den Studierenden die Bereitschaft zunimmt sich für die eigenen Interessen gewerkschaftlich zu engagieren. Das ist ein positives Signal“, sagt die Jugendbildungsreferentin der Bezirksleitung, Pia Bräuning.

Auch Sven Mattheß, selbst Studierender und aktiv beim Studierendennetzwerk im Bezirk Mitte,  ist zufrieden: „Die meisten meiner Mitstudierenden wissen kaum etwas über ihre Rechte im Studium und im Berufsleben danach. Mir ist es wichtig das zu ändern“. „Das ist einer der Gründe, weshalb ich IG Metall-Mitglied bin und mich im Studierendennetzwerk engagiere“, so Mattheß weiter.

22.05.2014 |

Das Jugendcamp im Bezirk Mitte

Mellnau 2014

Vom 27. bis 29. Juni findet in Mellnau wieder das Jugendcamp der IG Metall im Bezirk Mitte statt. In diesem Jahr steht Mellnau ganz im Zeichen der Jugendkampagne Revolution Bildung.

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20.05.2014 |

BJA Mitte verabschiedet Resolution

IG Metall Jugend Mitte fordert Mindestlohn ohne Ausnahmen

Die Diskussion um den Mindestlohn reißt nicht ab. So haben auch die Delegierten des Bezirksjugendausschusses (BJA) im IG Metall Bezirk Mitte am vergangenen Wochenende über die Ausnahmeregelungen des Mindestlohns diskutiert. Sie haben im Namen der rund 10.000 Auszubildenden in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles aufgefordert, die Ausnahmeregelungen beim Mindestlohn für Jugendliche unter 18 Jahre aufzuheben.

Bezirksjugendsekretär Javier Pato-Otero erklärte: „Der Gesetzentwurf von Frau Nahles hat nichts mit dem von den Gewerkschaften geforderten Mindestlohn zu tun. Die Begründung der Bundesregierung, Jugendliche sollten vom Mindestlohn ausgenommen werden, damit der Anreiz eine Berufsausbildung zu beginnen weiterhin bestehen bliebe und sie nicht in einem besser bezahlten Aushilfsjob arbeiteten, zeigt deutlich, wo das Problem liegt: Nicht der Mindestlohn ist zu hoch, sondern die Ausbildungsvergütungen sind in vielen Branchen nicht existenzsichernd, Ausbildungsplätze stehen nicht ausreichend zur Verfügung und Perspektiven nach der Berufsausbildung sind auch nicht selbstverständlich.“

In einer Resolution fordern die IG Metall-Jugenddelegierten die Ausnahmen beim Mindestlohn zu streichen und im Gegenzug die duale Berufsausbildung zu stärken und attraktiver für junge Menschen zu machen.

Kritik übten die Gewerkschafter an den Lobbyverbänden, die massiv öffentlich gegen die Rente mit 63 hetzten. Damhat Sisamci, Jugend - und Auszubildendenvertreter bei ZF in Saarbrücken: „Mit Horrorszenarien von Frühverrentungswellen und massiven Kostensteigerungen für nachfolgende Generationen wird versucht, Alt und Jung gegeneinander aufzuhetzen und die Beschlüsse der großen Koalition ins Wanken zu bringen. Fakt ist, dass ein großer Teil der Beschäftigten weder ein Renteneintrittsalter von 65 geschweige denn 67 Jahren erreicht. Die körperlichen Belastungen über viele Jahre hinweg, zwingen die Menschen, Rentenabschläge in Kauf zu nehmen und steigern das Risiko im Alter in die Armutsfalle zu tappen. Die jungen Beschäftigten zeigen sich solidarisch mit ihren älteren Kolleginnen und Kollegen.“

 

 

16.05.2014 |

IG Metall auf Fimenkontaktmesse vertreten

IG Metall informiert Studierende

„Ich bin als Werksstudent bei einem Unternehmen beschäftigt. Ich habe mich schon öfter gefragt, ob mit meinem Arbeitsvertrag alles ok ist. Denn mein Urlaub ist mit meinem Entgelt abgegolten“, so ein junger Student auf der Treffpunkt Messe in Kaiserslautern, der den IG Metall Messe-Stand besuchte.

Die IG Metall war dieses Jahr erstmalig auf der Firmenkontaktmesse vom 13.-14. Mai in der Pfalz vertreten. Neben den 50 Unternehmen, die Nachwuchs suchten, versorgte die IG Metall die Absolventinnen und Absolventen, wie auch Studierende mit Informationen rund um die Themen Einstiegsgehälter, Arbeitsvertrag, Werksvertrag und Praktikum.

Wie sich das Entgelt zusammensetzt, wie hoch das Einstiegsgehalt für Ingenieurinnen und Ingenieure ist und worauf man im Arbeitsvertrag achten sollte, wurde im Rahmen eines 20 minütigen Vortrags erläutert.

Die ehren- und hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen, die den Messestand betreuten, beantworteten fachliche Fragen zu Einstiegsgehältern. Sie informierten aber auch über betriebliche Interessenvertretung und die Arbeit von Gewerkschaften. „Was ist eine Gewerkschaft und wie funktioniert sie?“ war die Frage die dabei im Mittelpunkt stand.

Darüber hinaus konnten Befürchtungen, Ängste und Hoffnungen angesprochen werden. Für viele ist das Thema „Work Life-Balance“ wichtig. Arbeiten soll Spaß machen, aber klar ist auch, dass man arbeitet um zu leben.

Jugendbildungsreferentin Pia Bräuning zieht eine positive Bilanz des Messebesuchs. „Es ist wichtig, dass wir auch bei Messen präsent sind. Wir führten viele Gespräche mit Studierenden, die keine Ahnung von ihren Rechten im Praktikum oder als Werksstudentin oder Werksstudent hatten. Das müssen wir dringend ändern! Dabei bietet sich eine Firmenkontaktmesse gut an.“

09.12.2013 |

Jugend Aktion Revolution Bildung

Flashmob auf dem Weihnachtsmarkt

„Bildung ist ein Bedürfnis, dass gestillt werden muss und das uns niemand verwehren darf. Doch das aktuelle Bildungssystem tut genau dies: Es lässt die Bildung verkümmern, indem es die Qualität von Bildung nicht mehr garantiert, indem es Gelder kürzt, den Zugang zu Bildung und die Zeit für Bildung beschränkt“, so Angelina Ibehej, IG Metallerin und Ortjugendausschussmitglied aus Darmstadt.

Um das Bildungssystem zu revolutionieren und gemäß dem berühmten Zitat Nelson Mandela´s die Welt durch Bildung zu verändern, gingen am Samstagnachmittag rund 60 Delegierte des Bezirksjugendausschusses (BJA) der IG Metall Mitte auf die Straße. Sie nutzen die vorweihnachtliche Kulisse des Frankfurter Weihnachtsmarktes um mit ihrer Nikolaus-Aktion auf die Miseren im Bildungssystem hinzuweisen und Alternativen aufzuzeigen.

Mit grünen Warnwesten und bunten Nikolaus-Mützen hob sich die IG Metall Jugend vom restlichen Publikum des Weihnachtsmarktes ab. Vier Gruppen traten im Flashmob „Battle“ gegeneinander an, um für ihre Forderungen nach einem bundesweiten Bildungsfreistellungsgesetz, mehr Geld für individuelle Förderung, gleiche Bildungschancen für alle und für Bildung nach individuellen Interessen zu verdeutlichen.

„Was brauchen wir für eine Revolution Bildung?“, „na klar: Wir brauchen eine umfassende Veränderung. Dazu zählt für uns die Lehr- und Lernmittelfreiheit ebenso wie der Rechtsanspruch auf bezahlte Weiterbildungs-möglichkeiten und eine bessere Ausstattung der Schulen und Hochschulen“, sagte Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär der IG Metall im Bezirk Mitte.
Im Vorfeld der Nikolaus-Aktion nahmen die Mitglieder des BJA´s an einer antifaschistischen Stadtführung durch Frankfurt teil.

28.10.2013 |

Studierendenarbeit FH Kaiserslautern

IG Metall ist auch an Hochschulen präsent

Pünktlich zum neuen Semesterbeginn haben die Studentinnen und Studenten der FH Kaiserslautern die Möglichkeit sich über mögliche Arbeitgeber zu informieren. Die IG Metall hat die Chance vor Ort genutzt sich ebenfalls mit ihren Themen und Leistungen insbesondere für Studierende vorzustellen. Mit Erfolg.
„Wir merken schon, dass sich die Studierenden angesprochen fühlen, neugierig sind und auf uns zu kommen. Wir finden es wichtig auch darüber zu informieren, wieso Gewerkschaften notwendig sind, auch gerade im Studierendenbereich“, erklären Tina Sofsky und Marcel Divivier-Schulz vom DGB in Kaiserslautern, die den Infostand im Foyer der FH betreuen. In einer 20-minütigen Präsentation informiert Daniel Schmitt, Mechatronik-Student und aktives IG Metall Mitglied, die Studierenden in den Vorlesungen über die Vorteile einer IG Metall Mitgliedschaft.
 „Auch Wochen später kommen noch Studierende auf mich zu, die sich an meinen Input erinnern. So entwickelt sich auch oft nochmal ein längeres Gespräch“, erzählt Daniel Schmitt. Obwohl das Feedback der Studierenden durchaus positiv ist, haben Gewerkschaften zum Teil Schwierigkeiten in den Hochschulen präsent zu sein. „Normalerweise kommen wir nicht in die Vorlesungen rein, deshalb müssen wir solche Tage, wie ‘get informed- Unternehmen stellen sich vor‘ nutzen“, erklärt Schmitt. „Wir erleben immer wieder, dass Hochschulen es nicht gerne sehen, wenn wir als Gewerkschaften präsent sind, oder uns sogar den Zugang verwehren. Für Unternehmen ist das kein Problem. Das ist ein Zustand, den wir dringend ändern müssen“, sagt Pia Bräuning, Jugendbildungsreferentin im Bezirk Mitte.

Weitere Informationen:

IG Metall

Hochschulinformationsbüro

10.10.2013 |

Übername nach der Ausbildung

"Wir lassen uns unsere Zukunft nicht zerstören"

Der größte Ausbildungsbetrieb in Zweibrücken, die Terex Cranes Germany GmbH, hat angekündigt alle Auszubildenden des Abschlussjahrganges, die ohne besonderen Kündigungsschutz sind, nicht in Arbeitsverhältnisse zu übernehmen. 15 gewerbliche Auszubildende sind von dieser Maßnahme direkt betroffen. "Hier wird jungen Menschen ihre Zukunft unnötig verbaut," so Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär der IG Metall im Bezirk Mitte.

Das Unternehmen stellt diese Maßnahme als Bestandteil eines Stellenabbaus da. Der Betriebsrat hat bereits Gegenkonzepte vorgestellt und ist der Meinung, dass alle Auszubildenden übernommen werden können.
Deshalb findet am Samstag in Zweibrücken eine Demonstration der Auszubildenden von Terex Cranes unter dem Motto: "Wir lassen uns unsere Zukunft nicht zerstören", statt.

"Das Unternehmen schadet sich selbst, indem es gut ausgebildete Fachkräfte einfach gehen lässt und klagt andererseits über einen Fachkräftemangel", so Pato Otero weiter.
"Das wollen wir uns nicht gefallen lassen und gehen deshalb am Samstag in Zweibrücken auf die Straße um auf die Situation bei Terex Cranes aufmerksam zu machen.", so der zuständige Gewerkschaftssekretär der IG Metall Peter Vollmar.

Pressemitteilung

Flugblatt

29.08.2013 |

Für eine Revolution der Bildung!

Flagge zeigen für den Politikwechsel

"Wir werden nach Frankfurt kommen und wir werden laut sein, damit unsere Forderungen auch nach den Landtags- und Bundestagswahlen nicht in Vergessenheit geraten. Der Aktionstag ist dafür die richtige Plattform", sagt Dennis Poss, Vorsitzender des Bezirksjugendausschuss. Beim Aktionstag "Flagge zeigen für den Politikwechsel", am 7. September in Frankfurt, wird die IG Metall-Jugend mit einem LKW präsent sein. Laut, bunt und keine "Latschdemo" - das ist das Format, das wir wollen. Durch Redebeiträge und mit bunten Aktionen wird die Gewerkschaftsjugend ihre Forderungen für ein emanzipiertes Bildungssystem, gegen die rigiden Spardiktate, für einen Mindestlohn und für faire Bildungschancen für Alle auf der Demonstration kundtun.

Beim anschließenden Fest auf dem Römer ist die IG Metall-Jugend mit einem Themenstand zur Kampagne "Revolution Bildung" vertreten.

12 Uhr: Auftakt Baseler Platz
14 bis 16 Uhr: Fest auf dem Römer

Jugend-Check zur Bundestagswahl

Medieninformation Ausbildungsgarantie

02.07.2013 |

Das Jugendcamp des Bezirk Mitte

Mellnau feiert 20jähriges Jubiläum

Foto: IG Metall.
Foto: IG Metall.
Foto: IG Metall.

Ein kleines Dorf in Mittelhessen ist Kult im Bezirk Mitte: Mellnau! Seit 20 Jahren findet dort das Jugendcamp der Metallerinnen und Metaller statt. Die Jubiläumsfeierlichkeiten und das bunte Angebot an Workshops, Bands und Sportaktivitäten zogen am Wochenende vom 28.-30. Juni rund 360 Jugendliche und Teilnehmende aus den Gründungsjahren an, die den Zeltlagerplatz am Rande der Burg zum „gallischen Dorf“ verwandelten.

„Mellnau hat einen besonderen Reiz, weil man viele engagierte Leute trifft. Man führt nette Gespräche, diskutiert inhaltlich, feiert und hat einfach eine gute Zeit“, sagte Samantha Bosch, stellvertretende Vorsitzende des Bezirksjugendausschuss‘.

Inhaltlicher Schwerpunkt war die Podiumsdiskussion am Samstagnachmittag. 100 Jugendliche diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern von Jusos, Grüne Jugend und Linksjungend solid über die Themen Bildung und politischer Streik. Bezirksleiter Armin Schild eröffnete die Diskussionsrunde. Darüber hinaus wurde die Mellnauer Erklärung verabschiedet, die 6-Punkte zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa beinhaltet.
 
„Das Interesse an den inhaltlichen Themen ist groß. Mit der Mellnauer Erklärung haben wir ein klares Zeichen für bessere Perspektiven für die Jugend in Europa gesetzt. Die Jugend ist systemrelevant. Wer dreistellige Milliardenbeträge für die Rettung der Banken zur Verfügung stellen kann, muss jetzt im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit kräftig investieren, sonst wird die Zukunft ganzer Generationen verspielt“, so der Vorsitzende des Bezirksjugendausschuss‘, Dennis Poß.

Der politische Streik war auch das Thema des Workshops der Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen aus Marburg. Mit Rassismus und Geschlechterverhältnissen, sowie der Geschichte der Antifa setzen sich die Teilnehmenden im Workshop der Antifaschistischen Linken International aus Göttingen auseinander.

„Im Freundeskreis diskutieren wir öfters warum es keinen politischen Streik in Deutschland gibt. Jetzt weiß ich mehr darüber. Ich find‘s super, dass es die Workshops in Mellnau gibt“, sagte Marvin Nein, Mitglied des Ortsjugendausschuss‘ aus Mittelhessen.

Neben den inhaltlichen Angeboten bestand die Möglichkeit sich auf der Slakelines (zwischen zwei Bäumen gespannte Gurte zum balancieren) und im Graffitisprühen zu versuchen. An verschiedenen Ständen informierten sich Interessierte über die Hans-Böckler-Stiftung, kauften T-Shirts oder Bücher.

Zu den sportlichen Highlights zählten zweifelsohne das traditionelle Volleyball- und das Kickertunier am Samstagnachmittag. Von 15 bis 20 Uhr traten 16 Teams gegeneinander im Volleyball an, um die begehrten Pokale zu ergattern. Wie im vergangenen Jahr waren die Jugendlichen aus Koblenz unschlagbar. Emotional ging es auch beim Kickertunier zu.

„Die toten Ärzte“, die „Dirty Dogs“ und DJ Ulle sorgten abends für musikalische Unterhaltung. Diejenigen, die sich müde getanzt hatten, konnten sich an einem der von den Ortsjugendausschüssen organisierten Getränke- und Essenstände wieder auffrischen.

„Ich bin beeindruckt, was wir alles auf die Beine gestellt haben. Mellnau war eine rundum gelungene Veranstaltung. Ich danke allen Beteiligten für das schöne Wochenende und freue mich schon auf nächstes Jahr“, sagte Bezirksjugendsekretär Javier Pato-Otero.

02.07.2013 |

Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Mellnauer Erklärung

Auf dem Jugendcamp der IG Metall in Mellnau wurde eine Erklärung zur Jugendarbeitslosigkeit in Europa verabschiedet. Die Erklärung fordert ein Recht auf eine qualifizierende Ausbildung, mit ausreichender Ausbildungsvergütung und einer unbefristete Übernahme. Dieses Ziel wird durch den  "Jugendgarantie" der europäischen Union nicht erreicht.

Die Mellnauer Erklärung

26.06.2013 |

Marburger Bildungsaufruf

Bildung ist keine Ware

In den hessischen Schulen erleben wir seit einigen Jahren eine immer penetrantere Ausrichtung auf Marktmechanismen und Wirtschaftsinteressen. Das begann mit der Schulzeitverkürzung (G8), die auf Kosten der Schüler/innen und ihrer Bildungsinteressen die „Effektivität“ steigern sollte, ging weiter mit „Bildungsstandards“, die den Unterricht verengen auf das Antrainieren von betrieblich verwertbaren „Kompetenzen“, und zielt schließlich ab auf Schulen, die zunehmend betriebswirtschaftlich funktionieren und die „am Markt“ miteinander konkurrieren: die sich schrittweise in Richtung Privatisierung bewegen.
 
In einem solchen Konzept stehen die Kinder und Jugendlichen und ihre umfassende Bildung und Persönlichkeitsentwicklung natürlich nicht im Vordergrund; übergeordnete demokratische Bildungs- und Erziehungsziele wie Selbstbestimmungsfähigkeit, Mitbestimmungsfähigkeit, Solidaritätsfähigkeit passen dort nicht hinein; echte Mitbestimmung und pädagogische Verantwortlichkeit und Freiheit ebensowenig.
 
Gegen diese verkehrte Entwicklung nimmt der Marburger Bildungsaufruf "Demokratisierung statt Ökonomisierung" Stellung. Er ist entwickelt worden von einer Gruppe engagierter und besorgter Pädagog/innen als Ergebnis einer Vortragsreihe mit namhaften Erziehungswissenschaftlern bis hin zu Oskar Negt und Vertreter/innen der betroffenen gesellschaftlichen Gruppen, u.a. dem hessischen GEW-Vorsitzenden Jochen Nagel. Diese Einzelpersonen sind als Erstunterzeichner auch die Träger des Aufrufs. Er ist organisationsunabhängig, wird aber z.B. von der GEW Hessen, dem DGB Marburg-Biedenkopf, oder auch der SPD Marburg und der IG Metall im Bezirk Mitte unterstützt.

Denn auch die IG Metall Jugend fordert mit der Kampagne "Revolution Bildung" das Bildung dazu befähigen soll selbstbestimmt zu leben, eine solidarische  Gesellschaft zu ermöglichen und Mitbestimmung in unserer Demokratie ausüben zu können.

Die Unterschriftenkampagne läuft bis zur hessischen Landtagswahl am 22. September und richtet sich an eine kommende Landesregierung, mit der Aufforderung, die eingangs beschriebenen Fehlentwicklungen zu korrigieren.

Aufruf

Unterschriftenliste

Online Unterzeichen

Revolution Bildung

 

30.04.2013 |

IG Metall Jugend Bezirk Mitte

Video vom JAV-Kongress in Saarbrücken

Impressionen vom JAV-Kongress der IG Metall Jugend im Bezirk Mitte am 22. und 23. April 2013 in Saarbrücken.

14.03.2013 |

Kampagne Revolution Bildung

"Für gute Bildung kämpfen wir"

Foto: IG Metall
IG Metall Jugend beim Kick-Off am 9. Mai in Frankfurt

"Revolution" hallte es am Samstagabend durch die Frankfurter Innenstadt. Viele Passanten blieben neugierig am Wegesrand stehen und verfolgten das Geschehen. Mit bunten Schildern und Fahnen riefen rund 400 Mitglieder der IG Metall Jugend die Revolution aus – genauer gesagt die Revolution Bildung

Die Demonstration war der Höhepunkt der Kick-Off Veranstaltung für die Kampagne Revolution Bildung. Im Rahmen der Kampagne wird sich die IG Metall Jugend in den kommenden drei Jahren intensiv mit den verschiedenen Formen von Bildung - an Schule, Berufsschule, Hochschule und Kitas - auseinandersetzen.

"Es gilt vor allem den derzeitigen Bildungsbegriff kritisch zu hinterfragen. Es geht nicht bloß darum das Bildungssystem so zu modernisieren, dass es sich noch besser in die Marktlogik einfügt, sondern eben darum den emanzipativen und gesellschaftskritischen Charakter von Bildung zu fördern", sagt Pia Bräuning, Jugendbildungsreferentin der IG Metall im Bezirk Mitte.

"Ziel der Kampagne ist es das Bildungssystem nachhaltig zu verändern", meint Bezirksjugendsekretär Javier Pato Otero. "Zunächst steht ein intensiver Diskussionsprozess an, bis wir konkrete Forderungen formulieren können. Dabei ist vor allem die Einbindung unserer ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen wichtig", so der Gewerkschaftssekretär.

Bei jungen Metallern stößt die Kampagne auf breite Zustimmung. "Ich freue mich sehr auf die Auseinandersetzung. Das Thema ist mir ein besonderes Anliegen, da alle Menschen eine Perspektive brauchen und eine Chance auf qualifizierte  und kostenlose Bildung haben müssen", so eine Teilnehmerin der Veranstaltung.

Kampagnenseite Revolution Bildung

13.03.2013 |

Aktionstag der DGB-Jugend in Frankfurt

Tag der Ansage

IG Metall Jugend mobilisiert zum "Tag der Ansage" - hier bei der Tarifkommissions-sitzung am 13. März.

Die Gewerkschaftsjugenden machen Ansagen an die Politik! Wir wollen mitentscheiden was mit unserer Zukunft passiert und dafür gehen wir am 16. März auf die Straße. Die IG Metall Jugend im Bezirk Mitte mobilisiert zusammen mit den anderen DGB-Gewerkschaften aus Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Würtemberg am 16. März zu einem Jugendaktionstag nach Frankfurt.

Dort werden wir Ansagen an die Politik formulieren und mit kreativen Aktionen deutlich machen, dass es uns ernst damit ist. 

Wir kämpfen für bessere Ausbildung, sichere Beschäftigung, gute Bildung, ein soziales Europa, eine solidarische Alterssicherung, und eine solidarische und offene Gesellschaft.

Kommt am 16. März um 14:00 Uhr nach Frankfurt

Was geht und wie ihr hinkommt erfahrt ihr beim DGB West und beim DGB Hessen-Thüringen.

09.03.2013 |

Unbefristete Übernahme

Tarifvertrag zur Übernahme läuft gut an

Der Tarifvertrag zur unbefristeten Übernahme der Auszubildenden läuft in den Betrieben im Bezirk Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) gut an. Ende Februar wurden 85 % der Ausgebildeten übernommen. „Das sind deutlich mehr unbefristete Übernahmen als noch in 2012“, sagte der Jugendsekretär des Bezirks, Javier Pato Otero.
Im vergangenen Jahr wurde im Tarifvertrag die unbefristete Übernahme der Auszubildenden festgeschrieben. Auszubildende der Metall- und Elektroindustrie, die ab Ende Februar 2013 ihre Ausbildung erfolgreich beenden, haben grundsätzlich einen Anspruch auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag.
"Die Jugendlichen brauchen Sicherheit und Zukunftsperspektiven und mit der Erhöhung der unbefristeten Arbeitsverträge nach der Ausbildung ist ein erster wichtiger Schritt gemacht ", sagte Pato Otero. Im Bezirk Mitte konnte der Anteil derjenigen, die nach der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen von 15% auf 60% gesteigert werden. Lediglich 3% erhalten keinen Arbeitsvertrag.
Dennoch gibt es in einigen Betrieben weiterhin Handlungsbedarf. Die Umsetzung der Übernahme in den Betrieben ist längst nicht beendet. Es bleibt das erklärte Ziel der IG Metall, die unbefristete Übernahme zur Regel und nicht zur Ausnahme zu machen.
Nach Einschätzung des Jugendsekretärs ist die rückläufige Ausbildungsbereitschaft in vielen Betrieben ein Problem. Selbst Großbetriebe wollen in den nächsten Jahren ihre Ausbildungsplätze reduzieren. „Wer seine Fachkräfte von morgen sichern will, muss bei den Jüngsten anfangen. Die Anstrengungen müssen deutlich verstärkt werden, mehr Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu geben und auch Fördermöglichkeiten auszuloten. Die eigene Berufsausbildung rechnet sich für Betriebe in hohem Maße“, erklärt Pato Otero.

 

23.01.2013 |

Solidarität mit Tim H. und Dresden Nazifrei

„Unser Widerstand lässt sich nicht aufhalten!“

Die Kleine Kommission des BJA und FreundInnen

Die Jugend des IG Metall Bezirks Mitte wendet sich mit einer klaren Botschaft an die Öffentlichkeit: Wo immer (Neo-)Nazis versuchen ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten, werden sie auch auf Widerstand von GewerkschafterInnen stoßen. Wenn dieses antifaschistische Eintreten Nazis kriminalisiert wird, gilt es umso mehr Solidarität zu praktizieren. Ein solcher Fall stellt das Gerichtsurteil gegen Tim H. dar, im Rahmen der Proteste von "Dresden Nazifrei" im Jahr 2011.

 

Tim wurde verurteilt, die ihm vorgeworfenen Straftaten (Körperverletzung, Landfriedensbruch und Beleidigung) begangen zu haben, ohne stichhaltige Beweise. Im Gegenteil: Mehrere Zeugen, darunter Polizeibeamte, haben Tim mit ihren Aussagen entlastet. Hier soll offenbar auf Kosten eines Familienvaters ein Exempel statuiert werden, um antifaschistischen Widerstand zu schwächen. Damit werden wir uns nicht abfinden! Deshalb lautet der zweite Teil unserer Botschaft: „Solidarität mit Tim!“. Die IG Metall Jugend im Bezirk Mitte fordert eine Rücknahme der beinahe zweijährigen Haftstrafe in der nächsten Instanz! Weitere Infos findet Ihr auf der Seite von Dresden Nazifrei.

17.01.2013 |

Release-Party in Jena am 21.01.2013

Hochschulinformationsbüro in Thüringen wird eröffnet

Am 21. Januar wird in Thüringen das erste gewerkschaftliche Hochschulinformationsbüro (HiB) eröffnet. Im Servicebüro des Studierendenrates der FSU Jena werden künftig regelmäßig Donnerstags von 14.00-16.00 Uhr Fragen zu den Themen "Jobben neben dem Studium" oder "Praktika" von Studierenden beantworten.

Dies soll natürlich auch gefeiert werden, mit der großen Release-Party am 21.01.2013 ab 21.00 Uhr im Café Wagner. Der Eintritt ist frei. Die IG Metall Jugend unterstützt das neue HiB und freut sich über die Eröffnung.

20.12.2012 |

Eine gute Nachricht zum Jahresende:

Mehr Bildungsurlaub für Auszubildenden in Rheinland-Pfalz

Am Mittwoch, den 12. Dezember wurde das novellierte Bildungsfreistellungsgesetz im Landtag von Rheinland-Pfalz verabschiedet. Auszubildende haben jetzt in der gesamten Ausbildung nicht mehr nur drei Tage Anspruch auf Bildungsfreistellung, sondern 5 Tage pro Ausbildungsjahr (nach 6 Monaten ab Ausbildungsbeginn).

 

IG Metall Jugend und DGB Jugend haben eine Umstellung gefordert und freuen sich über die Ausweitung des Anspruchs. In drei von vier Bundesländern im Bezirk Mitte besitzen Auszubildende nun gute Möglichkeiten für ihre (Weiter-) Bildung. In Thüringen dagegen gibt es noch immer kein Bildungsurlaubsgesetz.

11.12.2012 |

IG Metall Jugend zeigt sich in der Krise kämpferisch und solidarisch II

Bezirkliche Jugend unterstützt die Beschäftigten von Delphi

Dass die Krise kein südeuropäisches Phänomen ist, müssen im Bezirk Mitte derzeit u.a. die Belegschaften der Betriebe Faurecia (Scheuerfeld) und Delphi (Langenlonsheim) erfahren. Die KollegInnen kämpfen dort für den Erhalt ihrer Standorte und erhielten vom BJA eine Solidaritätsbekundung. „Gerade in dieser schwierigen Zeit erklären wir uns als IG Metall Jugend solidarisch mit den Beschäftigten bei ihrem Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze. Diese unternehmerische Logik ist nicht nachvollziehbar und ist eine schwere Belastung für die Beschäftigten und deren Familien“, sagte Javier Pato Otero, Bezirksjugendsekretär im Bezirk Mitte.

08.12.2012 |

IG Metall Jugend zeigt sich in der Krise kämpferisch und solidarisch I

BJA fordert einen Neustaat für die Jugend

Im Rahmen des Bezirksjugendauschusses (BJA) machten rund 70 Mitglieder am Samstag, den 08.12.12 in der Marburger Innenstadt auf die Probleme der gegenwärtigen Krise aufmerksam. Trotz eingestandener Zukunftsängste, angesichts zunehmender Jugendarbeitslosigkeit in Europa und der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen Arm und Reich, machten die jungen MetallerInnen vor allem eins klar: Die Gewerkschaftsjugend erklärt rechtspopulistischen und nationalistischen Krisenerklärungen und (vermeintlichen) -lösungen eine klare Absage!

Dies geschah unter anderem durch zwei Redebeiträger an Marburger Weihnachtsmärkten, das Verteilen eigens gestalteter Flyer und einen lautstarken Zug durch die Marburger Altstadt.

Redebeitrag zu Ursachen der Krise

Der BJA in Marburg
Der BJA in Marburg
Der BJA in Marburg
Der BJA in Marburg
Der BJA in Marburg
Der BJA in Marburg
Der BJA in Marburg
21.11.2012 |

Junge Metaller/innen zu Besuch in Skopje

Europäische Jugendbegegnung in Mazedonien

Junge Gewerkschafter in Mazedonien

Junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus dem Balkan, vom DGB und ÖGB trafen sich vom 30. September bis 4. Oktober 2012 das vierte Mal zum "SEE-DGB Youth Encounter" in Skopje und Ohrid, Mazedonien. Schwerpunkt der einwöchigen Tagung war das Thema Jugendarbeitslosigkeit. Die Situation und Probleme in den einzelnen Länder wurden vorgestellt und anschließend anhand von Handlungsfeldern zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit diskutiert und inwieweit die Gewerkschaften ihre Mitglieder in dieser schweren Zeit unterstützen können. "Dieser Austausch zeigt, wie wichtig es ist, sich über die verschiedenen Probleme der einzelnen Länder auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen", sagte Elisabeth Djumic, Teilnehmerin seitens des IG Metall Bezirk Mitte.

Die Delegierten der IG Metall Jugend stellten in Mazedonien die Kampagne "Operation Übernahme" und den damit einhergehenden Tariferfolg in 2012 mit der unbefristeten Übernahme der Ausgebildeten vor. Sie zeigten damit eine Möglichkeit auf, um der prekären Situation Jugendlicher entgegenzuwirken.

Insgesamt nahmen 33 Vertreter/innen aus zwölf Ländern teil. Die Delegation aus Deutschland bestand aus 10 Vertreter/innen, aus den verschiedenen Einzelgewerkschaften des DGB.

"Dieses Treffen darf nichts einmaliges sein. Ähnliche Begegnungen müssen in regelmäßigen Abständen stattfinden", sagte Maja Schulze aus der IG Metall  Verwaltungsstelle Halle-Dessau im Anschluss.

13.10.2012 |

Erfolgreiches Treffen zum Netzwerkstart

IG Metall schafft Plattform zum Vernetzen und zum Austausch

Bei einem Vernetzungstreffen in Frankfurt kamen Mitte Oktober zwanzig Vertreter/ innen aus dreizehn IG Metall Verwaltungsstellen zusammen, um sich über Strukturen, Ansprachekonzepte und gewerkschaftlicher Präsenz an den Hochschulen auszutauschen.  "Wir bieten den Studierenden neben Fachkompetenz die Möglichkeit zum Austausch und Vernetzen. Dazu zählen u.a. Seminare, Rechtsberatung z.B. in Fragen von Praktika, Informationsmaterialien und die Möglichkeit in der IG Metall aktiv zu werden“, sagt Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär der IG Metall Bezirk Mitte. „Bei Praktikumsstellen oder Fragen bei der Eingruppierung beim Übergang in den Beruf möchten wir die Studierenden unterstützen und unsere guten Kontakte in die Betriebe nutzen.“
Bei dem Treffen wurden verschiedene inhaltliche Schwerpunkte vorgestellt und diskutiert. So war neben einer Einführung in die Studierendenarbeit der IG Metall durch Diana Kiesecker vom IG Metall Vorstand, auch das bereits laufende Studierendenprojekt in Darmstadt Thema. Tobias Woelfle als zuständiger Gewerkschaftssekretär in der Verwaltungsstelle Darmstadt stellte die Positivbeispiele, wie Informationsveranstaltungen zum Semesterstart und ein spezielles Kernseminar „Wandel des Ingenieurberufs“ dar. Als weiterer Input wurden von der Kollegin Pia Bräuning von der AGF aus Marburg (Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen) die Möglichkeiten gewerkschaftlicher Bildungsarbeit dargestellt, um Studierenden attraktive Angebote zu machen und sie an die IG Metall heranzuführen. „Der Tag in Frankfurt hat gezeigt, wie vielschichtig die gewerkschaftliche Studierendenarbeit sein kann. Hier möchten wir anknüpfen, den bezirklichen Austausch verstätigen und damit ein attraktives Netzwerk für Studierende aufbauen“, sagte der Jugendbildungsreferent der IG Metall im Bezirk Mitte Jan Laging.

15.08.2012 |

Neuer Tarifvertrag zur Integration Jugendlicher in Berufsausbildung

Faire Chance für Jugendliche ohne Schulabschluss

Der in der Tarifrunde 2012 verabredete "Tarifvertrag zur Integration Jugendlicher in Berufsausbildung" ist nun vom Arbeitgeberverband Hessenmetall und der IG Metall unterzeichnet. Damit können Jugendliche eine Fördermaßnahme zwischen sechs und zwölf Monaten im Betrieb durchlaufen, um die Chance zu erhalten, eine Berufausbildung zu beginnen. Bezirksleiter Armin Schild erklärte: "Zu viele Jugendliche landen in Übergangssystemen und Warteschleifen, mit unserem Tarifvertrag haben wir den sozialpolitischen Anspruch, Jugendlichen eine faire Chance zu geben, die sonst keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hätten." Javier Pato Otero, Bezirksjugendsekretär sagte: "Uns ist wichtig, dass die Jugendlichen ein integriertes System vorfinden, bei dem sie in einem Berufsbild gefördert werden. Wenn die Fördermaßnahme erfolgreich verläuft, können sie sogar direkt ins zweite Ausbildungsjahr wechseln."

Artikel zum Tarifvertrag in der metallzeitung 9/2012

10.07.2012 |

Jugendcamp der IG Metall im Bezirk Mitte

Das war Mellnau 2012

Teilnehmer des IG Metall Jugendcamps in Mellnau bei einem Workshop
Foto: Timo Brücker

250 Jugendliche aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen zog es vom 22. bis 24. Juni nach Mellnau bei Marburg, um beim traditionsreichen Jugendcamp der IG Metall dabei zu sein.

 

Der Freitagabend begann für die meisten mit dem gemeinsamen schauen des Viertelfinales der Fußball-Europameisterschaft auf Großbildleinwand. Daran schloss sich eine lange Nacht bei Live- und Dosenmusik an. Trotzdem starteten viele Teilnehmer am Samstag schon früh in den Tag, um an einem der Workshops teilnehmen zu können. Das Angebot reichte von Streetart- und Siebdrucktechniken, bis hin zum Klassiker "Arbeiterlieder singen". In der Mittagsrunde diskutierten 60 Teilnehmende, unter dem Titel "Wir zahlen nicht für eure Krise! – oder doch?", über die Folgen der Krise auf die Jugend in Europa. Der Samstagnachmittag gehörte dann ganz dem Kicker- und Volleyballturnier und dem Ortsjugendausschuss Koblenz, der den Siegerpokal errang. Musikalisches Highlight war der vierstündigen Liveauftritt der saarländischen Band Buhää & The Rhabarbers am Abend. 

 

"Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ablauf des Wochenendes: Nicht nur, dass wir jede Menge Spaß hatten, auch das Interesse an den inhaltlichen Themen war riesig", sagt der Jugendbildungsreferent der Bezirksleitung, Jan Laging.

 

2013 wird das Sommercamp der IG Metall im Bezirk Mitte wieder in Mellnau stattfinden - dann jährt es sich bereits zum zwanzigsten Mal.

 

Bilder aus Mellnau

06.06.2012 |

Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie

Unbefristete Übernahme und mehr Geld für Auszubildende

IG Metall Jugend machte Druck auf der Straße: hier beim Warnstreik am 10. Mai 2012 in Hanau.
Foto: IG Metall

Die Auszubildenden der Metall- und Elektroindustrie haben in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie richtig was erreicht. Dank zahlreicher Aktionen und Warnstreiks der Jugend ist es der IG Metall am Verhandlungstisch gelungen mit den Arbeitgebern neben mehr Geld auch die unbefristete Übernahme für Auszubildende als Regel zu vereinbaren. Das ist ein schöner Erfolg, für den die IG Metall Jugend seit Jahren gekämpft hat.

Wie hoch die neuen Ausbildungsvergütungen sind und wie das mit der unbefristeten Übernahme funktioniert im Folgende:


Mehr Ausbildungsvergütung
Ab Mai 2012 steigen die Ausbildungsvergütungen in der Metall- und Elektroinduistrie um 4,3 Prozent. Die neuen Ausbildungsvergütungen betragen dann 824 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 883 Euro im zweiten Ausbildungsjahr, 952 Euro im dritten Ausbildungsjahr und 987 Euro im vierten Ausbildungsjahr.

Unbefristeten Übernahme
Bei der Übernahme haben die Tarifvertragsparteien geregelt, dass die Ausgebildeten nach bestandener Abschlussprüfung unbefristet in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Ausnahmen sind bei personenbedingten Gründen oder akuten Beschäftigungsproblemen eines Unternehmens möglich.
Die Umsetzung und Überwachung der neuen Regel liegt in den Händen der Betriebsräte. Denn der genaue Bedarf an Ausbildungsplätzen wird von den Betriebsparteien im Rahmen der Personalplanung festgelegt. Dabei gibt es zwei Varianten:

  • Variante 1: Vor Beginn der Ausbildung wird in einer freiwilligen Betriebsvereinbarung der Ausbildungsbedarf festgelegt. In diesem Fall besteht der Anspruch auf unbefristete Übernahme für die Zahl der Auszubildenden, die als Bedarf festgelegt wurden.
  • Variante 2: Falls vor Ausbildungsbeginn keine Vereinbarung zum Ausbildungsbedarf abgeschlossen wird, muss der Arbeitgeber mit dem Betriebsrat mindestens sechs Monate vor Ende der Ausbildung den dann absehbaren Bedarf festlegen. Dabei müssen unter anderem die Auftragslage, die zu erwartende wirtschaftliche Entwicklung und der mittelfristige Personalbedarf berücksichtigt werden. Auch in diesem Fall wird den Ausgebildeten im Rahmen des gemeinsam festgelegten Bedarfs ein unbefristetes Arbeitsverhältnis angeboten.

Nur in dem Fall, dass akute Beschäftigungsprobleme vorliegen, kann mit Zustimmung des Betriebsrates von einer Übernahme in ein unbefristetes oder befristetes Arbeitsverhältnis abgesehen werden. Stimmt der Betriebsrat dem nicht zu, so kann der Arbeitgeber die tarifliche Schlichtungsstelle anrufen.

Flugblatt des Bezirks zum Tarifergebnis (PDF)

Artikel des IG Metall Vorstands zur unbefristeten Übernahme

25.05.2012 |

Online-Befragung bei hessischen Ausbildungsbetrieben

Ausbildungsbetriebe müssen Einstellungspraxis ändern

Viele Ausbildungsbetriebe vor allem im klein- und mittelständischen Bereich finden schon jetzt kaum mehr Auszubildende. Die Situation wird sich in den kommenden Jahren noch verschärfen. Bei der Auswahlpraxis werden die Betriebe umdenken müssen. Die Frage "Wer ist der Beste" wird nicht mehr bedeutend sein, sondern "Wer ist der Geeigneteste?" Dazu werden neue Auswahlverfahren benötigt, die neue Potenziale bei Jugendliche entdecken. In einer Studie zur Auswahlpraxis hessischer Ausbildungsbetriebe hat das Institut für beruflichen Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) eine Bestandsaufnahme der aktuellen Auswahlpraxis erstellt und Ansatzpunkte für Verbesserungen aufgezeigt. In einem ersten Schritt wurden hessische Ausbildungsbetriebe in einer Online-Befragung befragt. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Das Projekt der INBAS wird in Zusammenarbeit mit der IG Metall und dem Verein für Bildungsinnovation (VBI) durchgeführt.

15.05.2012 |

Tarifkonflikt Metall- und Elektroindustrie

Jugend in Nordhessen warnstreikt für unbefristete Übernahme

Der 15. Mai in Kassel war von 10:30 bis 13 Uhr komplett in der Hand der IG Metall: In über 20 Betrieben folgten die Beschäftigten dem Warnstreikaufruf und legten die Arbeit nieder. Trotz ungemütlichen "Arbeitgeberwetters" machten die MetallerInnen klar, dass die Tarifrunde keine Schönwetterveranstaltung ist.

Mit dabei waren die Jugend- und AuszubildendenvertreterInnen und Auszubildenden, die ihrer Forderung nach der unbefristeten Übernahme lautstark Nachdruck verliehen.

Jugendsekretär Javier Pato Otero zeigte sich zufrieden: "Alles in allem eine sehr erfolgreiche Veranstaltung für die Jugendlichen und für unsere Verwaltungsstelle Nordhessen: Über 3.500 Kolleginnen und Kollegen trotz Wind und Regen auf der Straße – das ist ein starkes Zeichen."

Videos vom Warnstreiktag in Nordhessen:
http://www.youtube.com/watch?v=qU3U_WvcUrU&feature=youtu.be
http://www.youtube.com/watch?v=JkrIG3bmMSc&feature=youtu.be

11.05.2012 |

Zweite Warnstreikwoche in der Metall- und Elektroindustrie

Jugend zeigt den Arbeitgebern die Rote Karte

Foto: IG Metall

Auch in der zweiten Warnstreikwoche zeigt die Jugend im Bezirk Frankfurt, was sie von der Ignoranz der Arbeitgeber beim Thema Übernahme hält. Bei der bisher größten Warnstreikkundgebung, am 8. Mai in Rüsselsheim, sammelten sich mehr als 250 Auszubildende vor den Toren des Opelwerks, um den Demonstrationszug der KollegInnen aus der Produktion zu begrüßen. Anschließend und mit diesen gemeinsam in die Innenstadt zu ziehen.

Frank Baumeister, Vorsitzender der Jugendvertretung bei Opel Rüsselsheim, warf den Arbeitgebern vor über 8000 Menschen auf dem Rüsselsheimer Bahnhofsvorplatz mangelnden Respekt und die fehlende Anerkennung für die Leistungen der Auszubildenden vor: "Dafür haben Arbeitgeber und das Management die Rote Karte verdient". 

IG Metall Jugendsekretär Daniel Bremm von der Verwaltungsstelle Darmstadt zeigte sich erfreut über das geschlossene Auftreten der Auszubildenden: "Man könnte fast meinen, dies sei die Tarifrunde der Opel-Jugend. Auch bei den vorangegangenen Verhandlungen war die Beteiligung bereits gigantisch. Dieses deutliche Zeichen ist wichtig - wir müssen den Arbeitgebern klar machen, dass sie sich nicht um die unbefristete Übernahme drücken können."

Mehr Bilder von der Aktion

11.05.2012 |

Die IG Metall Jugend kritisiert das Verbot der Krisenproteste durch die Stadt Frankfurt

Blockupy-Verbot verbieten? Solidarität mit Blockupy!

"Für ein gerechtes Europa protestieren - Her mit dem schönen Leben", unter diesem Motto hatte auch die IG Metall Jugend des Bezirks Frankfurt mit der DGB-Jugend Hessen/Thüringen zu einer Teilnahme an den europäischen Aktionstagen 2012 aufgerufen. Gemeinsam mit dem Bündnis "Blockupy" wollten die Gewerkschaftsjugenden ein Zeichen setzen, dass Spardiktate und Angriffe auf europäische Demokratien katastrophale Folgen gerade für die Jugend haben können. Die Tage vom 16. bis zum 19. Mai sollten dafür genutzt werden den Protest gegen die Krisenpolitik auf die Straße zu tragen.

Um so schockierender kam für uns das Verbot der sämtlicher Blockupy-Proteste durch die Stadt Frankfurt. Diese Entscheidung trifft bei uns auf großes Unverständnis. Dazu Katinka Poensgen von der IG Metall Bezirksleitung Frankfurt: "Das Blockupy-Verbot ist ein Angriff auf die demokratischen Grundrechte. Die Stadt Frankfurt hat in den letzten zehn Jahren mit dem Hinweis auf das Versammlungsgesetz keinen einzigen Nazi-Aufmarsch verboten. Der Versuch den Protest gegen die Banken zu verbieten zeigt, auf wessen Seite die Stadt steht. Aber: Verbot hin, Verbot her - wir werden immer mehr!"

Jeden Tag steigt die Anzahl der UnterstützerInnen von Blockupy. Auch die IG Metall Jugend im Bezirk Frankfurt ruft dazu auf, sich an den Aktionen zu beteiligen und die Auseinandersetzung um das Blockupy-Verbot zu führen.

Blockupy Frankfurt

Aufruf der Gewerkschaftsjugenden zu Blockupy

Aufruf von GewerkschafterInnen zu Blockupy

Onlinepetition gegen das Verbot

08.05.2012 |

Jugend in der ersten Warnstreikwoche voll dabei

Warnstreiks für die unbefristete Übernahme

Hörbar und sichtbar hat sich die Jugend in der ersten Warnstreikwoche im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie eingeschaltet: Bei nahezu allen Warnstreikaktionen in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeigten sich die jungen Beschäftigten kampfbereit.

Seit Jahren tritt die IG Metall Jugend mit ihrer Kampagne Operation Übernahme dafür ein, dass die unbefristete Übernahme von Auszubildenden endlich die Regel wird. Jetzt haben die jungen Beschäftigten in den Betrieben ein deutliches Zeichen an die Metallarbeitgeber gesandt, dass sie bereit sind dafür zu kämpfen.

Nicht nur in großen Betrieben, wie bei Ford in Saarlouis, auch in kleineren Betrieben, wie Carl Zeiss in Jena oder Fritz Winter in Stadtallendorf, versammelten sich die Auszubildenden geschlossen vor den Werkstoren.

Beim Warnstreik von Bosch TT, Abicor Binzel, Mettler Toledo, Emhart Tucker und Schunkam am 4. Mai in Lollar waren die Auszubildenden ganz vorne mit dabei und tanzten mit Breakdance-Einlagen "aus der Reihe tanzten".

Fotos: IG Metall

Azubis Breakdancen beim Warnstreik bei Bosch TT in Lollar am 4. Mai 2012
Warnstreik bei Federal Mogul in Wiesbaden am 3. Mai 2012
Warnstreik bei Vacuumschmelze in Hanau am 3. Mai 2012
Warnstreik bei Winter in Stadtallendorf am 3. Mai 2012
Warnstreik bei Bosch TT in Lollar am 4. Mai 2012
Warnstreik bei Bosch Rexroth in Erbach am 4. Mai 2012
Warnstreik bei Siemens Roentgen in Rudolstadt am 7. Mai 2012
20.04.2012 |

- IG Metall Jugend ist „Feuer und Flamme“ für die unbefristete Übernahme -

Zukunftspaket statt Mogelpackung

Foto: Frank Rumpenhorst

Bei der 3. Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Mainz, machte die IG Metall Jugend aus Darmstadt und Mainz-Worms mit einer kreativen Aktion auf das „Angebot“ der Arbeitgeber aufmerksam. Nach Ansicht der Jugendlichen handelt es sich bei dem Tarifangebot der Arbeitgeber schlichtweg um eine Provokation an die Adresse der Gewerkschaft.

Daher wurde vor dem kurfürstlichen Schloss am Rheinufer von den Jugendlichen eine große, giftgrüne "Mogelpackung" aufgebaut, aus der statt guter Argumente lediglich eine Menge heiße Luft in den Himmel qualmend aufstieg.Weil das Angebot der Arbeitgeber keinerlei Verbesserungen für die Übernahme nach der Ausbildung vorsieht, bekräftigten die Jugendlichen lautstark und deutlich sichtbar ihre Forderungen nach der unbefristeten Übernahme. Nachdem sich die heiße Luft verzogen hatte, formten sie kurzerhand ein Zukunftspaket für die Junge Generation.

"Die Auszubildenden sind Feuer und Flamme für die unbefristete Übernahme und werden weiterhin in der Öffentlichkeit und in den Betrieben Druck für ihre Forderungen machen“, so Frank Baumeister von Opel Rüsselsheim. Gemeinsam mit weiteren Kollegen zeigte er im Anschluss mit einer Feuershow, dass es nun in die heiße Phase der Tarifauseinandersetzung geht

10.04.2012 |

Tarifaktionstag am 28. März 2012 in Erfurt

Wir fordern: Unbefristete Übernahme nach Ausbildung

Foto: IG Metall

Die IG Metall fordert in der Tarifrunde 2012 in der Metall- und Elektroindustrie die unbefristete Übernahme nach der Berufsausbildung ein. Betriebe bilden aus und lassen vielfach die Jugendlichen im Ungewissen, wie es nach der Ausbildung weiter geht. Auch die "nur befristete" Übernahme ist nicht hinnehmbar.

Jugendliche, Auszubildende, Jugendvertreter/innen und Betriebsräte aus ganz Thüringen unterstützten diese Forderung im Rahmen einer Tarifaktion am 28. März 2012 in Erfurt. Nach einer Demonstration vom Domplatz durch Erfurt fand am Fischmarkt die Abschlusskundgebung statt.

03.04.2012 |

Auftaktkonferenz zur Tarifoffensive 2012 in Berlin - Guerilla-Aktion ein voller Erfolg!

"Bereit für Streit"

einige TeilnehmerInnen aus dem Bezirk Frankfurt
Foto: Jan Laging

Aus ganz Deutschland trafen sich junge Metallerinnen und Metaller am letzten Märzwochenende in Berlin-Kreuzberg, um sich kämpferisch auf die Tarifrunde einzustellen: Unter dem Slogan „Bereit für Streit“ bereiteten sie sich in Workshops auf praktische Bestandteile der Tarifauseinadersetzung vor und brachten sich gegenseitig auf den neusten Stand in der Medienarbeit, Diskussion und Dialog und der strategischen Planung öffentlichkeitswirksamer Aktionen.

In den stimmungsvollen Hallen des Umspannwerks waren auch 18 MetallerInnen aus dem Bezirk Frankfurt mit dabei, um sich intensiv für Aktionen in ihrer Region vorzubereiten.

Den Höhepunkt bildete die Guerilla Aktion „Camp-Mob“: Im Stile der Occupy-Bewegung haben über 200 junge Metallerinnen und Metaller kurzzeitig mit Zelten das Gebäude des Arbeitgeberverbandes blockiert. In Windeseile wurde der Vorplatz in ein großes Zeltlager umfunktioniert und zu Electro- und Hip Hop-Beats die Fassade von Gesamtmetall mit Slogans der „Operation Übernahme“ verschönert.

Mit dieser unangemeldeten Aktion haben die Jugendlichen unterstrichen, die unbefristete Übernahme für alle Azubis in der laufenden Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie zu erkämpfen – wenn nötig auch gegen Widerstände.

Eric Leiderer, IG Metall-Bundesjugendsekretär stellte im Anschluss fest: "Das ist nur ein Vorgeschmack für alle Arbeitgeber, die ihre Azubis nicht unbefristet übernehmen. Wir werden unsere Zelte vor allen Betrieben aufschlagen, die die Zukunft der Jungen Generation zugunsten kurzfristiger Profite aufs Spiel setzen."

Die Jugendlichen jedenfalls zeigten sich begeistert von der hochdynamischen Aktion und fahren motiviert zurück in ihre Verwaltungsstellen: Die Tarifrunde 2012 kann für die Junge IG Metall nun definitiv beginnen!  

19.03.2012 |

Bezirksjugendkonferenz in Landau

Jugend macht in der Tarifrunde mobil

Die Tarifrunde ist gestartet. Eine wichtige Forderung der IG Metall neben der Entgelterhöhung von 6,5 Prozent und der fairen Regulierung der Leiharbeit ist die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten. Auf der 23. ordentlichen Bezirksjugendkonferenz in Landau am Montag und Dienstag machten die jungen Leute noch einmal mobil: am Montag fand eine Kundgebung auf dem Rathausplatz in Landau mit mehreren hundert Teilnehmern statt. Wir wollen damit Druck machen, damit die Arbeitgeber "Ja zur unbefristeten Übernahme" sagen. In verschiedenen Foren fand die inhaltliche Arbeit zu Zukunftsthemen der Jugend statt.

 

19.03.2012 |

Bezirksjugendkonferenz

Jugend macht in der Tarifrunde mobil

Foto. IG Metall

Die Tarifrunde ist gestartet. Eine wichtige Forderung der IG Metall neben der Entgelterhöhung von 6,5 Prozent und der fairen Regulierung der Leiharbeit ist die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten. Auf der 23. ordentlichen Bundesjugendkonferenz in Landau am Montag und Dienstag machten die jungen Leute im Bezirk noch einmal mobil: am Montag fand eine Kundgebung auf dem Rathausplatz in Landau mit mehreren hundert Teilnehmern statt. Wir wollen damit Druck machen, damit die Arbeitgeber "Ja zur unbefristeten Übernahme" sagen. In verschiedenen Foren fand die inhaltliche Arbeit zu Zukunftsthemen der Jugend statt.

20.02.2012 |

Woche der Abstimmungen

Jugend votiert für unbefristete Übernahme

Foto: IG Metall / BR KBA

Die erste Woche der Abstimmungen der IG Metall Jugend zur unbefristeten Übernahme ist zu Ende. In den Betrieben wurden Karten verteilt, mit denen die Jugendlichen abstimmen konnten. Die Abstimmungskarten werden in einer gelben Box gesammelt und bei der ersten Verhandlung den Arbeitgebern übergeben.
Die Beteiligung in vielen Betrieben in den vier Bundesländern des Bezirks war beachtlich. Mit ihrem Votum haben sich die jungen Menschen für bessere Perspektiven ausgesprochen. Die IG Metall will die unbefristete Übernahme für Ausgebildete in der anstehenden Tarifrunde zum Thema machen. Die Arbeitgeber lehnen bisher eine tarifliche Übernahme in Normalarbeitsverhältnisse ab. Sie drohen damit, weniger auszubilden, vor allem nicht mehr über Bedarf. Die IG Metall hält dagegen: Ausbildung ist eine Investition in die Fachkräftesicherung für die künftigen Jahre. Außerdem erhöht eine unbefristete Übernahme die Attraktivität der betrieblichen Ausbildung.
Die Votings sind starke Statements, mit denen die Jugendlichen Zeichen setzen. Höchste Zeit, sich jetzt zu beteiligen und abzustimmen. Abstimmungskarten gibt es im Betrieb bei der Jugend- und Auszubildendenvertretung, beim Betriebsrat oder der zuständigen IG Metall-Verwaltungsstelle.

30.10.2011 |

Anmeldefrist am 11.11.11

Workshop Arbeit sicher und fair

Jeder junge Mensch hat das Recht auf sichere und faire Arbeit.
Jeder junge Mensch verdient faire Chancen auf Bildung und Ausbildung;
auf ein selbstbestimmtes Leben, das durch einen gerechten
Sozialstaat abgesichert ist. Junge Menschen brauchen Perspektiven,
damit sie ihre Welt und ihr Leben – und damit die Zukunft
unserer Gesellschaft – gestalten können.
In Berlin-Pichelsee sollen sich Studierende und junge Interessenvertreter, IG Metall und HBS untereinander austauschen und Ideen für gemeinsame Projekte entwickeln.
Die Veranstaltungen richtet sich insbesondere an junge Vertrauensleute, Jugendvertreter, junge Betriebsräte und Stipendiaten der Hans Böckler Stiftung.
Anmeldfrist ist der 11. November 2011.

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