IG Metall Bezirk Mitte
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05.08.2020, 21:08 Uhr

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Beschäftigte des Kfz-Handwerks in der Pfalz bekommen mehr Geld

  • 13.06.2017
  • Aktuelles, Pressemitteilung, M&E-Handwerk

Frankfurt am Main/Kaiserslautern. Der IG Metall Bezirk Mitte hat am 8. Juni 2017 gemeinsam mit dem Innungsverband des Kraftfahrzeuggewerbes Rheinland-Pfalz eine Tarifeinigung erzielt. Sie sieht für die Beschäftigten des pfälzischen Kfz-Gewerbes eine ordentliche Erhöhung der Löhne und Gehälter sowie vier Einmalzahlungen vor.

Für die Monate Mai, Juni, Juli und August 2017 erhalten alle gewerblichen Arbeitnehmer und Angestellte eine Einmalzahlung von jeweils 75 Euro. Die Zahlung für den Monat Mai wird mit der Juniabrechnung ausgezahlt. Teilzeitbeschäftigte bekommen die Einmalzahlungen ebenfalls entsprechend ihrer individuell vereinbarten Arbeitszeit.

Darauf folgt die Tariferhöhung in zwei Schritten: Zum 1. September diesen Jahres  werden die Löhne und Gehälter um 2,9 Prozent, ab 1. Oktober 2018 um weitere 2,9 Prozent erhöht. Damit steigen die Entgelte dauerhaft um 5,8 Prozent.

Auch die Ausbildungsvergütungen werden erhöht: Für das erste Ausbildungsjahr steigt die Vergütung ab dem 1. August 2017 auf 626 Euro, für das zweite auf 665 Euro und für das dritte Ausbildungsjahr auf 730 Euro und für das vierte Jahr schließlich auf 785 Euro. Eine weitere Erhöhung folgt ab dem 1. August 2018: Dann beträgt die Ausbildungsvergütung für das erste Ausbildungsjahr 646 Euro, für das zweite 685 Euro, das dritte 755 Euro und für das vierte Jahr sogar 810 Euro.

»Wir haben für die Kolleginnen und Kollegen im pfälzischen Kfz-Handwerk ein gutes Ergebnis mit einer kräftigen und für die Beschäftigten spürbaren Lohnerhöhung durchgesetzt«, bewertet der zuständige Tarifsekretär im IG Metall Bezirk Mitte, Josef Windpassinger, das Ergebnis. Der Tarifvertrag gilt in der Pfalz für rund 7.500 Beschäftigte in 800 Betrieben. Der neue Tarif ist frühestens zum 31. Mai 2019 beiderseitig kündbar. Die Tarifkommission der IG Metall hat dem Verhandlungsergebnis einstimmig zugestimmt.

Das Ergebnis steht unter dem Vorbehalt der beiderseitigen Erklärungsfrist, die am 29. Juni 2017 ausläuft.

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