IG Metall Bezirk Mitte
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24.08.2019, 23:08 Uhr

Medieninformation Opel

Gemeinsames Statement von IG Metall, Gesamtbetriebsrat und dem Europäischen Betriebsrat von Opel/Vauxhall

  • 17.02.2017
  • Aktuelles, Betriebspolitik

Die europäischen Arbeitnehmervertretungen sind bereit, mit PSA konstruktive Gespräche für den Fall eines Verkaufs von Opel/Vauxhall zu führen.

Grundlage der Gespräche aus Sicht der europäischen Arbeitnehmervertretungen und der IG Metall ist die Anerkennung und Erfüllung der bestehenden Verträge für die Opel/Vauxhall Standorte und insbesondere die darin gemachten Beschäftigungs- und Investitionszusagen.

 Die europäischen Arbeitnehmervertretungen sehen auch Chancen in der Schaffung des zweitgrößten Automobilherstellers in Europa, um die Herausforderungen des Umbaus der europäischen Automobilindustrie zu gestalten.
Entscheidend für die europäischen Arbeitnehmervertreter wird sein, welche Rolle die Marke und das Unternehmen Opel/Vauxhall im PSA Verbund haben werden. Die bisher bestehende Zusammenarbeit mit PSA und die aktuell daraus entstandenen hervorragenden Opel/ Vauxhall Produkte (Crossland X und Grandland X) werden von den europäischen Arbeitnehmervertretern als positiv gesehen.

Jörg Köhlinger, IG Metall-Bezirksleiter Mitte, macht deutlich: „Wir erwarten, dass alle Tarifverträge im Falle eines Kaufs ihre Gültigkeit behalten, dass alle Standorte und Arbeitsplätze gesichert bleiben. Alle Beschäftigten brauchen diese Gewissheit. Darauf werden wir als IG Metall in den Gesprächen drängen. Die IG Metall, Betriebsräte und Belegschaften müssen in einen transparenten und fairen Prozess offen einbezogen werden.“
Wolfgang Schäfer-Klug, Vorsitzender des Eurobetriebsrats, führt aus: „Wir werden die Gespräche mit PSA im Falle eines Verkaufs offen und konstruktiv führen und schnellstmöglich zu einem Ergebnis bringen. Ziel muss es sein, die darin bestehenden Chancen zu nutzen, Beschäftigung und Standorte zu sichern und einen erfolgreichen Opel zu bauen. Aber auch die öffentlichen Experten sollten sich überlegen, was ihre Statements und ihre Ausführungen in den Medien bei den Beschäftigten und ihren Familien verursachen. Wichtiger als Horrorszenarien an die Wand zu malen und Opel/Vauxhall kaputt zu schreiben ist es, für ein gutes Ergebnis zu kämpfen.“

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