Neue Landesregierung Rheinland-Pfalz

Jörg Köhlinger: „Werden neue SPD-geführte Landesregierung in Rheinland-Pfalz an ihren Taten messen.“

  • 05.05.2021
  • Aktuelles, Transformation, Gesellschaftspolitik, Zielgruppen, Pressemitteilung

Frankfurt am Main/Mainz – Die IG Metall fordert die zukünftige Landesregierung zum aktiven und raschem Handeln auf. Eine sozial-ökologische Transformation, der nachhaltige Umbau des Industriestandortes Rheinland-Pfalz, erfordert ein beherztes und konkretes Handeln der SPD-geführten Landesregierung.

Foto: Frank Rumpenhorst

Die IG Metall begrüßt, dass sich im Koalitionsvertrag ein eindeutiges Bekenntnis zum Industriestandort Rheinland-Pfalz findet. Der nachhaltige Umbau der industriellen Produktion, die Entwicklung von alternativen Antrieben, die Förderung der Batterietechnik oder geeignete Recyclingverfahren würden allerdings nicht vom Himmel fallen, sagte Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte.

„Es müssen die geeigneten Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie oder den Maschinenbau nachhaltig abzusichern. Es darf nicht bei Ankündigungen bleiben, es muss wahrnehmbar zu Gunsten von Beschäftigung und industrieller Wertschöpfung gehandelt werden. Insofern werden wir die neue Landesregierung an ihren Taten messen,“ betonte Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, am heutigen Mittwoch.

Die IG Metall begrüßt, dass der Transformationsrat weiterhin eine starke Rolle bei der gemeinsamen Gestaltung der Zukunft spielen wird. Die angekündigte Transformationsakademie sowie die Innovations- und Transformationsagentur können den Wandel in den Betrieben unterstützen. Vor allem klein- und mittelständische Unternehmen können davon profitieren und die Veränderungen im Wirtschafts- und Arbeitsleben gemeinsam mit den Beschäftigten gestalten.

„Weiterbildung, Innovationen und Investitionen sind die zentralen Stellschrauben im Kontext der Transformation und sichern Beschäftigung und Wohlstand von Morgen,“ betont Köhlinger. Allerdings lässt sich dies nicht kostenneutral umzusetzen, das Festhalten an der Schuldenbremse ist daher kontraproduktiv.