Gewalt gegen Frauen ist kein Randproblem. Sie passiert mitten in unserer Gesellschaft – in Wohnungen, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit. Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt.
Allein bis zum gestrigen Tag, den 24.11.2025, gab es in Deutschland vermutlich 84 Femizide, also der Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechtes.
Gewalt gegen Frauen wurzelt in Machtverhältnissen, in Rollenbildern, in einer Kultur, die Frauen oft weniger zutraut und ihnen weniger Raum gibt. Antifeminismus knüpft an alte patriarchale Muster an und inszeniert Gleichstellung als „Bedrohung“. Antifeminismus ist ein zentraler Bestandteil rechter Ideologie. Er verbindet sich mit Rassismus und Nationalismus zu einem Weltbild, das „traditionelle Rollen“ als Bollwerk gegen gesellschaftlichen Wandel inszeniert.
Unsere Antwort: Solidarität und klare Haltung.
Als IG Metall stehen wir für eine Gesellschaft, in der niemand Angst haben muss – weder zu Hause noch am Arbeitsplatz. Das heißt: Wir reden über Gewalt, wir benennen Strukturen, wir stärken Betroffene. Und wir sagen deutlich: Wer antifeministische Parolen verbreitet, stellt sich gegen Gleichberechtigung und damit gegen die Grundwerte, auf denen unsere Solidarität beruht.
Am 25. November geht es nicht nur um Symbolpolitik. Es geht um die Frage, wie wir zusammenleben wollen. Und die Antwort kann nur lauten: frei von Gewalt und frei von Angst.
Mehr Infos findet ihr hier:
Für alle:
Bildungsprogramm 2026 - Frauen und Gleichstellung auf einen Blick
Für betriebliche Interessenvertretungen:
Wir haben einen Flyer vorbereitet, er bietet konkrete Tipps, wie ihr aktiv werden könnt. „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz verhindern! Ein Handlungsleitfaden für betriebliche Interessenvertretungen“.
Die IG Metall berät euch auf Wunsch zu „Partnerschaftlichem Verhalten am Arbeitsplatz“ und zu Betriebsvereinbarungen dazu.
Hilfsangebote für Betroffene oder Zeug*innen von häuslicher Gewalt: