02.08.2016 |

Lebensrealitäten und familienpolitische Erwartungen von Frauen zwischen 18 und 40 Jahren

Frauen wollen Lohngerechtigkeit, Gleichstellung im Berufsleben sowie bessere und kostenlose Kinderbetreuung

Liebe Kolleginnen,

wir möchten Euch auf eine aktuelle Studie der Friedrich–Ebert-Stiftung hinweisen, die die Lebensrealitäten und familienpolitischen Erwartungen von Frauen zwischen 18 und 40 Jahren untersucht hat.

Die Wissenschaftler vom DELTA-Institut für Sozial- und Ökologieforschung sind im Auftrag der FES folgenden Fragen nachgegangen:

·         Was halten junge Frauen eigentlich von der Familien- und Gleichstellungspolitik?

·         Wo sind die Berührungspunkte in ihrem Alltag und wo sehen sie politischen Handlungsbedarf? 

Trotz vieler Verbesserungen sehen junge Frauen die Gleichstellung der Geschlechter noch lange nicht erreicht! Nur eine von zehn sieht die Gleichstellung von Männern und Frauen in Deutschland voll und ganz realisiert. Mit der Geburt von Kindern befürchten junge Frauen einen Rückfall in traditionelle Geschlechterrollen. Den Hauptgrund hierfür sehen sie in der fehlenden Lohngerechtigkeit, die Männer und Frauen für gleichwertige Tätigkeiten unterschiedlich entlohnt.

Junge Frauen kritisieren eine mangelnde Familienfreundlichkeit und fordern mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Mehrheitlich streben sie eine Arbeitszeit zwischen 30 und 35 Stunden an

Die kompletten Ergebnisse der Studie findet Ihr im Anhang.

14.06.2016 |

23. Bezirksfrauenkonferenz 13./14. Juni 2016 in Wetzlar

Auf geht's: Bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Frauen

Die Delegierten der 23. Bezirksfrauenkonferenz sprechen sich für deutliche Verbesserungen in der Arbeits- und Lebenswelt für Frauen aus. Dazu gehören fortschrittliche Rahmenbedingungen für die Gleichstellung von Männern und Frauen in Betrieb und Gesellschaft. Laut Dr. Angelika Kümmerling vom Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg- Essen, machen andere Länder vor, wie es besser geht: «Geschlechterunterschiede bezüglich bezahlter und unbezahlter Arbeit können wesentlich stärker angeglichen werden. « In Deutschland besteht auch heute noch die Gefahr, dass gut qualifizierte Frauen wegen fehlen- der Kita-Plätze in eine Teilzeit- und Minijobfalle geraten. Überfällig ist ein Entgeltgleichheitsgesetz: Obwohl Tarifverträge die Entgeltlücke verringern, erhalten Frauen durchschnittlich 21 Prozent weniger Einkommen als Männer. Zwangsläufige Folge davon und des Ehegattensplittings sind viel zu oft Altersarmut von Frauen.

 

In zwei Foren diskutierten die Delegierten die Themen Arbeitszeit und Rente mit dem Ziel, die frauenpolitische Sicht in die geplanten Kampagnen der IG Metall einzubringen. Ein weiteres Forum widmete sich Fördermaßnahmen zur Qualifikation von Frauen, um bessere Einstiegs- und/oder Ausgangspositionen in den Betrieben durchzusetzen. In den von der Konferenz beratenen Anträgen ging es unter anderem auch um die Integration von Flüchtlingen.

Geschäftsbericht 2012 - 2015

Dokumentation Bezirksfrauenkonferenz 13./14. Juni 2016

23. Bezirksfrauenkonferenz 13./14. Juni 2016

Frauenkonferenz im Bild

24.07.2015 |

Bundesweite Frauenkonferenz in Willingen

IG Metall

Auf der Frauenkonferenz in Willingen nahm auch der bezirkliche Frauenausschuss Mitte teil.

Geschichte der Gleichberechtigung in Deutschland

Gleichberechtigung in Deutschland

  • 1900: Frauen dürfen in Preußen frei studieren.      
  • 1919: In der Verfassung der neuen Weimarer Republik erhalten Frauen erstmals das volle aktive und passive Wahlrecht.      
  • 1933–1945: Die Nazis schaffen das passive Wahlrecht für Frauen wieder ab und drängen sie zurück an den Herd, schicken sie dann im Zweiten Weltkrieg dann doch wieder für die Rüstungsproduktion in die Fabriken.      
  • 1949: Die Gleichberechtigung wird im Grundgesetz der BRD und in der Verfassung der DDR festgeschrieben.      
  • 1955: Das Bundesarbeitsgericht verbietet die sogenannten Frauenlöhne, die Abschläge bis zu 25 Prozent vorsahen.      
  • 1958: Gleichberechtigungsgesetz: Ende männlicher Vorrechte in der Ehe. Bis dahin konnte der Ehemann über die Einkünfte der Ehefrau verfügen und sogar ihre Arbeit fristlos kündigen. Aufhebung des Lehrerinnen-Zölibats.      
  • 1976: Der Nachname der Frau kann als Familienname gewählt werden.      
  • 1977: Ende der gesetzlichen Aufgabenteilung in der Ehe.      
  • 1979: Letzte väterliche Vorrechte des Ehemanns bei der Kindererziehung werden abgeschafft.      
  • 1994: Zweites Gleichberechtigungsgesetz: Förderung von Frauen, Vereinbarkeit Familie und Beruf, Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.      
  • 1997: Die Vergewaltigung in der Ehe wird strafbar, zunächstallerdings nur auf Antrag der Frau, erst seit 2004 als Offizialdelikt von Amts wegen verfolgt.

IG Metall vor Ort

Die IG Metall im Bezirk Mitte

125 Jahre Metallarbeitergewerkschaft - 115 Jahre Bezirk Mitte

17. September 2016 - Demo für einen gerechten Welthandel

Der IG Metall Bezirk Mitte stellt sich vor.
Eindrücke aus der Bezirksjugendkonferenz 2016

Das Flüchtlingsdrama: ein Appell zum Umsteuern. In Europa und in Deutschland

Die Initiative "Europa neu begründen" fordert mit ihrem Appell "Das Flüchtlingsdrama: ein Appell zum Umsteuern. In Europa und in Deutschland" zu einem Kurswechsel in der Europapolitik zu mehr Solidarität und einem zukunftsfähigen, gerechten und starken Gemeinwesen, auf.

WISO Info 1/2016

Jörg Köhlinger mit einem Kommentar zur Flexibilisierung der Arbeitszeit im Sinne der Beschäftigten

JAV Opel Rüsselsheim

Bezirk Mitte hilft
Der BJA hat einen Flyer "Fakten gegen Vorurteile" erstellt

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